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Research #4

Heute verkündete Voltaic Minerals Corp. den Start der Arbeiten auf ihrem Green Energy Projekt in Utah, USA. Es gibt etwas, das dieses Lithiumprojekt von praktisch allen anderen “Explorationsprojekten” unterscheidet. Das heute gestartete kurze Arbeitsprogramm wurde konzipiert, um präzise Zielstellen für sofortige Tiefenbohrungen zu lokalisieren, wobei diese auch für eine mögliche Produktion genutzt werden sollen. Schauen Sie sich den jüngsten Aktienkursanstieg von 92 Resources Corp. an, als hochgradige Lithiumgehalte bekanntgegeben wurden. Was lernen wir daraus? Lieber frühzeitig investieren bzw. bevor ein derartiger Erfolg verbucht wird. Dies dürfte sich auch für Voltaic bewahrheiten, die heute mit einem kurzen aber wichtigen Arbeitsprogramm begonnen haben. Es wird die Meinung vertreten, dass Voltaic aktuell ausserordentlich günstig bewertet ist, und zwar dank den Meisten, die nicht verstehen, was Voltaic überhaut hat oder macht. Mehr als 100 Ölquellen wurden auf und neben dem Green Energy Grundstück gebohrt, weswegen die Meisten auch glauben, dass es Voltaic mit sog. Ölfeld-Solen (“oil field brines”) zu tun hat, von denen jedoch hinlänglich bekannt ist, meist unwirtschaftlich zu sein. Andere kritisieren, dass hohe Magnesiumgehalte in Solen ein Projekt-Killer seien. Die Zeit wird von ganz alleine zeigen, wer Recht behalten wird, wobei diese Zeit viel schneller kommen kann, als die Meisten wohl denken. Voltaic macht sich gerade startklar für Tiefenbohrungen von Produktionsquellen. Hier geht es nicht mehr um klassische Exploration, sondern vielmehr um Modellierungs- und Ingenieursarbeiten. Multi-Element-Metallurgie? Heutzutage kein Problem mehr, sondern eine seltene Opportunität, vor allem für jemanden wie Albemarle und bei Lithiumpreisen, die so hoch wie heute stehen. Die Zeit, sich in Voltaic zu positionieren, dürfte jetzt sein, da das Unternehmen heute begann, in Richtung Tiefenbohrungen und Ressourcenschätzung auf PEA-Niveau voranzueilen. Voltaic ist erfrischend anders. Der Markt wird dies schliesslich auch verstehen und honorieren. Vielleicht auch schon heute, da dieser Report ein erstaunliches Interview beinhaltet. 

Voltaic Minerals Corp. akquirierte das Green Energy Projekt im Februar 2016 von Foster Wilson, der ein höchstinteressantes Interview gab. Historische Quellenbohrungen direkt neben dem Grundstück zeigten extrem hochgradige Lithiumgehalte mit bis zu 1.700 mg/L. Ein solcher Lithiumgehalt ist 17 mal so viel wie der Durchschnittsgehalt der Ressource von Pure Energy Minerals Ltd. (ca. 100 mg/L).

Ein Rückgang der Lithiumgehalte und -ressourcen in den Solen (“brines“) vom Clayton Valley veranlasst Junior-Unternehmen, sich woanders in Nord-Amerika nach abbauwürdigen Lithiumressourcen umzuschauen. Darüberhinaus stellt sich die Frage, wieviele neue Lithiumminen der US-Bundesstaat Nevada in Zukunft genehmigen würde, da der Wasserverbrauch mit mehr als einer im Clayton Valley in Betrieb befindlichen Lithiummine problematisch werden kann. Rockstone ist der Meinung, dass Utah ein erstklassiger Kandidat ist, um das sich abzeichnende Lithium-Angebotsdefizit in den USA zu schliessen.

Die Potash-Mine bzw. Evaporationsbecken von Intrepid Potash Inc. vor der Cane Creek Antiklinale in Utah:

Vor kurzem hat Albemarle Corp. ein detailliertes Protestschreiben bei der Regierungsbehörde Nevada Division of Water Resources eingereicht. Darin verlangt der US-Chemiegigant, dass keine weiteren Wasserrechte mehr im Clayton Valley gewährt werden, weil jedes weitere Pumpen im Becken den gesamten Aquifer bzw. die gesamte Lithiumlagerstätte zerstören würde. Albemarle macht den Anschein, keinen Wettbewerb in ihrem Clayton Valley erlauben zu wollen. Allerdings aus gutem Grund, wie Rockstone meint. Jeder, der im Clayton Valley aktiv ist, könnte schon bald auf heftigen Widerstand von Albemarle und der Nevada-Regierung stossen.

Albemarle sagte, dass sie ihren Betrieb als grösster Arbeitgeber in ganz Esmeralda County einstellen müssen, wenn der Aquifer von anderen, die in der gleichen Formation aktiv sind, zerstört werden sollte. Albemarle hat Anfang letzten Jahres $6 Millarden Dollar für den Kauf von Rockwood Holdings ausgegeben; u.a. Betreiber der Silver Peak Lithiummine, Nord-Amerikas einziger solenbasierte Lithiumbetrieb, der seit den 1960ern ununterbrochen Lithium produziert und wodurch sich die Clayton Valley Lagerstätte zunehmend erschöpft hat (die durchschnittlichen Lithiumgehalte verringerten sich von ursprünglich >400 mg/L in den 1960ern auf geschätzte 100-200 mg/L heute; Pure Energy hat letztes Jahr einen Ressourcendurchschnitt von 102 mg/L Lithium nachgewiesen; nur wenige hundert Meter von Albemarles Förderquellen entfernt).

Historische Bohrungen auf dem Green Energy Grundstück trafen auf Solen in 1.833 m Tiefe und es wurde berichtet, dass der artesische Solenfluss so stark war, dass die Bohrungen nach Durchdringung der ersten 2 m der insgesamt 9 m mächtigen Zahlzone (“pay zone”) gestoppt werden mussten. Berichten zufolge konnte die gebohrte Förderquelle mit mehr als 30.000 Barrel an Solen pro Tag fliessen. Der bedeutende Vorteil von sog. “fliessenden artesischen Quellen” (“flowing artesian wells”): Kein Pumpen könnte vonnöten sein, da die Sole unter dem natürlichen Druck der Quelle von alleine an die Erdoberfläche fliesst.


Geologisches Stratum für eine artesische Quelle. Ein artesischer Aquifer ist ein begrenzter Aquifer, der Grundwasser unter positivem Druck beinhaltet. Dies veranlasst das Wasserniveau in einer Quelle, bis zu einem Punkt anzusteigen, bei dem das hydrostatische Gleichgewicht erreicht ist. Eine Quelle, die in einen solchen Aquifer gebohrt wurde, heisst artesische Quelle. Wenn Wasser die Erdoberfläche mit dem natürlichen Druck des Aquifers erreicht, dann wird es als fliessende artesische Quelle bezeichnet. (Quelle: Wikipedia)

Laut Pressemitteilung vom 18. Februar:

“Die Sole wurde in den 1960er Jahren entdeckt, als es bei Ölexplorations-Druckluftbohrungen zu Ausbrüchen kam. Im März 2011 fertigte Mesa Exploration einen NI43-101-konformen Fachbericht an, in dem die Geologie und die bis dato im Konzessionsgebiet durchgeführten historischen Arbeiten bewertet wurden. Ein NI43-101-konformer Technischer Report (2011) kam zu dem Schluss, dass auf dem Green Energy Grundstück eine historische Ressource im Umfang von 15 Million Barrel Sole vorliegt und folgendes enthält:

Lithium: 5.750 t (30.535 t Li2CO3)
Gehalt: 1.700 mg/L

Calcium: 157.000 t
Grade: 46.700 mg/L

Magnesium: 147.000 t (576.450 t MgCl2)
Gehalt: 43.600 mg/L

Kalium: 158.000 t (302.400 t KCl)
Gehalt: 47.000 mg/L

Natrium: 96.000 t
Gehalt: 28.500 mg/L

Das Lithium kommt auf diesem Grundstück in einer übersättigten Sole (40% Minerale, 60% Wasser) vor.” 

 


  


Die Klingel der Opportunität läutet

Der melodische Klang von Multi-Element-Solen

Während den letzten Wochen war Rockstone in regelmässigem Kontakt mit dem Management-Team von Voltaic, einschliesslich Herrn Foster Wilson, von dem Voltaic das Green Energy (“GE”) Grundstück im Februar akquirierte und der mittlerweile im Aufsichtsrat sitzt. Rockstone führte ein kurzes aber höchst aufschlussreiches Interview mit Herrn Wilson durch, das unten wiedergegeben ist.

Herr Wilson hat mehr als 30 Jahre Erfahrung bei der Exploration und Entwicklung von Rohstofflagerstätten, vor allem im Bereich Reservenbohrungen und -schätzungen, sowie Machbarkeitsstudien, Minengenehmigung und -entwicklung. Er hat in verschiedenen Positionen für Placer Dome, Echo Bay, American Bonanza Gold und mehreren anderen Junior-Explorationsunternehmen gearbeitet und ist aktuell Präsident und CEO von Mesa Exploration Corp. mit Potash-, Gold- und Silberprojekten in Utah.

Herr Wilson, wie sind Sie auf das Green Energy Projekt gekommen? Was können Sie uns über historische Arbeiten und Exploration auf dem Grundstück erzählen?

“Das Paradox Basin ist ein Weltklasse-Potashbecken. Ein paar wenige Kilometer vom GE-Grundstück entfernt ist die Cane Creek Mine von Intrepid Potash Inc. (aktuelle Marktkapitalisierung: $111 Mio. USD), die heute In-situ-Laugungsminentechniken im Einsatz hat, um 2 separate Potashschichten abzubauen. Sie haben die erste Potashschicht mit einer Untergrundmine bis 1975 abgebaut.

Die Mine ist in die In-situ-Laugung übergangen, weil es viel günstiger ist. In den letzten 5 Jahren haben sie Horizontalbohrungen in die Schicht abgeteuft, die unter der Schicht liegt, die abgebaut wird. Somit bauen sie aktuell aus 2 Schichten ab. Es gibt noch 7 weitere Potashschichten, also mehrere aufeinandergestapelte Potashschichten.

Im Jahr 2008 bewarb ich mich für Potashabbaurechte auf dem GE-Grundstück und Teil meiner Überprüfungen war, alles über Potash, das Paradox Basin und das GE-Grundstück im Besonderen zu lesen. In der Nevada Mackay School of Mines habe ich ein Buch entdeckt, das 1965 von der Utah Geologic Survey über Solen in der Gegend vom GE-Grundstück geschrieben wurde. Nur 2 andere Personen hatten das Buch vor mir aus der Bibliothek ausgeliehen, es war also nicht wirklich ein Bestseller!

Ich habe mir eine Kopie gemacht und einige Zeit später bei einem abgelegenen Bohrauftrag hatte ich endlich Zeit gefunden, dieses exotische “Solenbuch” in die Hand zu nehmen, da es eigentlich das Letzte war, was ich lesen wollte. Weil ich mich für Solen schlicht und ergreifend nicht interessierte. Solen haben mir absolut nichts bedeutet. Ich war ein Gold-, Uran- und Potash-Typ, aber sicherlich kein Solen-Typ.

Als ich das Buch las, fand ich einen Kommentar über Ausbrüche (“blowouts”), die von Ölunternehmen berichtet wurden, die auf dem GE-Grundstück nach Öl (und nur nach Öl) suchten. Die Berichte über die Blowouts waren erstaunlich. Sie berichteten über einen Ausfluss von über 1 Mio. Gallonen pro Tag, das sind kolossale 30.000 Barrel. Das gebohrte Loch hatte einen Durchmesser von nur 2,5 cm. Stellen Sie sich die Naturgewalt vor, die aus diesem kleinen Loch kam. Extrem unter Druck. Was für eine Schönheit.

Die historischen Laborergebnisse von dieser Sole zeigten extrem hohe Dollar-Werte und waren viel mehr wert als Öl.

Informationen, die ich von der Utah Division of Oil, Gas & Minerals bekommen habe, führten zu einem 30 Jahre alten Bericht von einer Person, die 1 km nördlich von GE eine Förderquelle bohrte. Der Mann, der das Loch bohrte, war ein Ölmagnat im Ruhestand, der in dieser Gegend nach Potash suchen wollte. Und so bohrte er ein Loch für Potash und stoß auf diese Sole. Daraufhin bohrte er ein neues Loch nur für diese Sole. Der Report berichtete daraufhin detailliert über die Bohrung und die Sole. Er hatte einen Reserveningenieur von einer texanischen Ölfirma zur Hand, der ihm half. Sie machten Aufzeichnungen über den Druck und Temperaturen in dieser Solenzone. Sie machten auch eine Sauerstoffisotop-Analyse vom Wasser, weil sie herausfinden wollten, ob dieses Wasser/Sole eher 200 Mio. Jahre alt ist oder nur so etwa 1 Mio. Jahre.”

Warum ist das so wichtig?

“Wenn es 200 Mio. Jahre altes Wasser ist, dann ist es lediglich Formationswasser, das in der Formation eingeschlossen wurde, als es sich ablagerte. Wenn das der Fall gewesen wäre, dann hätte das Reservoir nur eine begrenzte Quantität. Wenn das Wasser jedoch jünger ist, dann ist es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein sich ständig neuanreichender Aquifer (d.h. möglicherweise riesig).”

Und wie alt ist die Sole?

“Es hat sich herausgestellt, dass es junges Wasser ist, also etwa 1 Mio. Jahre alt. Somit war ihre Feststellung, dass es ein sich ständig neuanreichender Aquifer ist; praktischerweise “unbegrenzt”, wie sie bemerkten.”

Was geschah mit dem Projekt danach?

“Der Ölmagnat starb und seine Witwe führte dieses Solenprojekt mehr schlecht als recht bis in die 1980er Jahre weiter, als sie ebenfalls verstarb. Und dann ging es einfach verloren.”

Ölfeld-Solen (“oil field brines”) tendieren doch dazu, eine schwierige Chemie und Metallurgie zu haben, oder nicht?

“Interessanterweise wird das GE-Projekt seit eh und je als eine Ölfeld-Sole betrachtet und jeder in dieser Branche wusste, dass gefundene Ölfeld-Solen nie gross genug waren, um ausreichende Solen-Mengen zu beheimaten, da sie historich gesehen nie wirklich wirtschaftlich waren. Sicherlich ändern sich derartige Meinungen und Vorurteile mit stark angestiegenen Marktpreisen automatisch, so wie es auch bei Lithium seit einigen Jahren der Fall ist.

Es ist jedoch eine einzigartige Opportunität, dass andere das GE-Projekt (fälschlicherweise) als Ölfeld-Sole gebranntmarkt haben. Die Wahrheit und Realität wird allerdings mit dem Arbeitsprogramm von Voltaic, das heute begann, aufgedeckt.

Ja, es befindet sich ein wenig Lithium in den Ölfeld-Solen unter dem GE-Grundstück, doch es gibt noch eine andere Zone, in der nur eine Sole vorkommt. Und genau diese Sole ist das ausgemachte Ziel von Voltaic. Diese Zone, in der nur Sole und kein Öl vorkommt, liegt ein paar 300 Meter über der Ölfeld-Solenzone.

In der Zeit, als hunderte Quellen auf und neben dem GE-Grundstück gebohrt wurden, bekam die ganze Gegend den Stempel einer Ölfeld-Sole aufgedrückt, sodass keiner wirklich Beachtung oder gar Interesse schenkte. Die Lithiumpreise waren in der Vergangenheit einfach nicht hoch genug, damit sich jemand dieses Zeug mal genauer angeschaut hätte, was auch erklärt, weshalb andere Förderquellen gar nicht nach Lithium analysiert wurden.”

Was sind die Auswirkungen, dass die Sole, auf die es Voltaic abgesehen hat, KEINE Ölfeld-Sole ist?

“Das hat eine direkte Auswirkung auf das Volumen bzw. die Menge. Die Lithiumzone, auf die Voltaic abzielt, hat nicht sonderlich viel mit Öl zu tun. Somit wird es sich nicht um ein kleines Reservoir handeln.”

Was ist mit der Metallurgie und den hohen Magnesiumwerten in der Sole, auf die es Voltaic abgesehen hat?

“Vor etwa 5 Jahren habe ich mich intensiv auf die Metallurgie von dieser Sole konzentriert und habe meine zusammengestellten Solengehaltsdaten an einige Metallurgie-Spezialisten geschickt. Der Erste sagte: “Dein Magnesium ist hoch und dies kann Probleme bereiten”. Doch 2 andere Metallurgen sagten: “Ja, es ist ein Problem, aber keinesfalls unüberwindbar.” Wohl gemerkt, das war vor 5 Jahren, als Lithium noch bei $2.000/t gehandelt wurde.

Heute wird es händeringend für mehr als $20.000/t gekauft und Unternehmen wie POSCO oder Tenova-Bateman haben Technologien entwickelt, die kurz vor der kommerziellen Machbarkeit stehen, einschliesslich für Solen mit erhöhten Konzentrationen an anderen Elementen wie Brom, Bor, Magnesium, Kalium, Natrium, Seltene Erden oder Rubidium (all diese Elemente kommen auch in der GE-Sole vor).

Ich habe die Daten der GE-Solenzusammensetzung einer Ingenieursberatungsfirma gegeben, die daraufhin ihre eigene künstliche Sole mit der gleichen chemischen Zusammensetzung produziert hat. Sie kamen zu der Schlussfolgerung, dass sie es mit einem sog. “Spider Web Resin” geschafft haben, dir genau das Material zu extrahieren, welches du ausgewählst hast, wenn das Lithium durchgeht.”

Gibt es noch andere Möglichkeiten, das Magnesium heraus zu bekommen?

“Natürlich gibt es das. Sogar eine recht einfache Methode. Nimm einfach Kalk oder Soda (Natriumcarbonat) und es wird dir das Magnesium aus der Sole entzogen.

Leider haben die meisten Solenprojekte in Süd-Amerika keinen Zugang zu diesen Produkten, sodass sich das Wort “Magnesium”, in Verbindung mit Solen, in vielen Köpfen als negativ manifestiert hat. Glücklicherweise gibt es in dem Teil von Utah, wo das GE-Projekt ist, grosse Mengen von diesen Materialien, und zwar günstig und sofort verfügbar.”

Vielen Dank für dieses informative Gespräch, Herr Wilson. Also wenn die Multi-Element- und Magnesium-Angelegenheiten nicht unüberwindbar sind, insbesondere heutzutage mit höheren Marktpreisen und neuen Technologien auf dem Vormarsch, dann ist das im Grunde genommen nicht das Problem von Voltaic, vor allem nicht zur jetzigen Projektphase, da Voltaic “lediglich” ein paar wirklich erstaunliche Zahlen nachweisen will. Und sobald derartige Zahlen veröffentlicht sind, dann sollte jemand daran interessiert sein, das Projekt (oder das ganze Unternehmen) in ihre eigene nächste Phase zu bringen bzw. dann, wenn sie denken, dass die Zeit strategisch gesehen reif ist, korrekt?

“Das ist korrekt, Herr Bogner. Vielen Dank für das Interview.”

Schlusspunkt: Die Multi-Element- und Magnesium-Angelegenheit ist nicht immer problematisch, sondern kann sogar höchst vorteilhaft und lukrativ sein. Sollten die Lithiumpreise auf Niveaus wie heute verharren, so sind derartige Herausforderungen lösbar, und zwar dann, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Momentan ist es an der Zeit, präzise Bohrstellen auf dem GE-Grundstück zu definieren, damit Tiefenbohrungen mehrere Quellen (“wells”) abteufen können, die qualifiziert sind, um unverzüglich eine NI43-101-konforme Ressourcenschätzung mit PEA- (“Preliminary Economic Assessment”) Niveau abzuleiten. Diese gebohrten Löcher könnten später auch für die Produktion genutzt werden.

Wo sind wir denn jetzt?

GE ist anders. Denn Voltaic sucht nicht nach Beckentiefs (“basin lows”), wie man es mit einem Salar wie dem Clayton Valley machen würde. Es ist eine völlig andere Welt für Voltaic. Bei Solen vom Nevada-Typ sollte man ein Grundstück besitzen, welches genau über dem Beckentief liegt.Hier in Utah geht es beim GE-Projekt nicht um Beckentiefs, sondern um eine Synklinale (“syncline”) und eine Antiklinale (“anticline”).

 

Die Gegend nördlich vom GE-Grundstück (wo jüngst ein anderes Unternehmen Grundstücke akquirierte) liegt an den Flanken der Synklinale oder sogar am Tief der Synklinale.

Um allerdings den Druck und die Fliessmengen zu bekommen, sollte man oben an der Antiklinale sein und nicht unten, d.h. das GE-Grundstück ist perfekt gelegen, währendhingegen die umliegenden Gebiete problematisch werden können.

Zum Beispiel besteht das Gebiet nördlich vom GE-Grundstück fast vollständig aus steilen Klippen. Es ist Helikopter-Terrain. Alle in der Vergangenheit in dieser feindseligen Gegend gebohrten Löcher befanden sich auf kleinen Bergkämmen direkt neben sehr steilen Felsklippen. Exploration wird dort sehr kostspielig und schwierig sein, ganz zu schweigen von den Produktionsherausforderungen.

Schlussfolgerung

Die Gegend rund um das GE-Grundstück ist reich an Bodenschätzen. Es gab ein Öl- und Gasunternehmen mit einem Projekt nahe dem GE-Grundstück, das 2014 die grösste produzierende Ölquelle auf dem Festland der USA hatte, und zwar über ein ganzes Jahr lang. Sie haben dort extrem viel Öl gefördert, wobei ein ähnlicher Erfolg mit der Solenzone von Voltaic antizipiert wird. Die Dollar-Werte der Sole sind erstaunlich hoch. Voltaic ist nicht nur eine Lithiumaktie. Es ist ein Multi-Element-Projekt. Erfreulicherweise. Denn Aktionäre könnten sich schon bald glücklich schätzen.

Im Jahr 2013 gab Albemarle zu erkennen, dass sie einen Weg gefunden haben, um Lithium aus ihrer Sole in Arkansas/USA herauszubekommen. Diese Sole ist reich an Brom und sicher auch anderen Elementen wie Magnesium, Natrium und Salz. Somit hat es Albemarle geschafft, Multi-Element-Solen erfolgreich zu verarbeiten, wobei Brom ihr wertvollstes Solenprodukt ist. Das GE-Grundstück beheimatet ebenfalls viel Brom und Bor.

Seit einiger Zeit jubeln Investoren über Salare (so wie die in Süd-Amerika und im Clayton Valley), die im Grunde genommen das Endprodukt einer Serie von chemischer Verwitterung eines grossen Beckens sind, und in ihrem Falle Rhyolit-Gestein mit erhöhten Lithiumkonzentrationen hatten.

Lithium ist nicht wie Eisen oder Kupfer usw. und als solches mag es nicht, sich in ein Oxid umzuwandeln. Lithium mag es, nichts mit niemanden zu machen, ausser mit Chlor. Und während das Lithium aus dem Rhyolith verwittert, wird es zu Ton (“clay”), vornehmlich Hectorit und anderen Glimmer-Mineralen. Doch schliesslich, nachdem es noch weiter verwitterte, wird es zu einem flüssigen Chlor, das wiederum in diese Salare gewaschen wird, wo es sich ansammelt. Das Salz, das mit drin ist, wird vorher von alleine ausgefällt und abgelagert. Das gleiche geschieht mit dem Potash, das sich auch entlang der Verwitterung ablagert. Doch das Magnesium und das Lithium, und andere Elemente wie Seltene Erden, mögen es nicht, sich abzulagern, sodass sie einfach in der Flüssigkeit bleiben.

Das GE-Grundstück befindet sich inmitten vom Paradox Basin/Becken. Vor etwa 250 Mio. Jahren war es ein riesiges Becken mit etwa 160 km Länge und 130 km Breite. Dieses Becken repräsentiert zahlreiche Phasen der Ozeanbildung und anschliessender Austrockung. Unter dem GE-Grundstück gibt es 18 Schichten mit sich wiederholenden Salz- und Schiefer- (“shale”) Gesteinseinheiten und darin sind 9 separate Potash-Zonen enthalten.

Voltaic befindet sich also genau dort, wo die produktive Solenzone erwartet wird, und zwar am Kontakt einer Verwerfung, die das Obere der Potash- und das Untere der Schiefer-Gesteinseinheit trifft. Der Schiefer ist die Wirtsgesteinseinheit (“host rock unit”) für diese Sole und ist etwa 3-5 m mächtig.

Das Konzept von Foster Wilson ist, dass der GE-Grundstücksabschnitt versteinerte Salare (“fossilized salars”) repräsentiert. Vor etwa 200 Mio. Jahren trocknete der Ozean über dem GE-Grundstück vollständig aus, sodass die eine-Milliarde-Dollar Frage von heute ist: Wo ist das Lithium hin? Wo sind die Seltenen Erden geblieben? Sie sind dort noch immer eingeschlossen. Und dann kam der nächste Ozean, Schiefer und Dolomit wurden obendrauf abgelagert, und das Meer begann wieder auszutrocknen. Also kann man auch wiederholende Schichten aus Salz, Potash, Schiefer usw. immer wieder finden, mindestens 18 davon. Die Paradox Basin Formation kann bis zu 3.350 m mächtig sein und besteht aus diesen sich wiederholenden Schiefer-, Salz- und Potash-Einheiten. Die Paradox Basin Formation unter dem GE-Grundstück hat eine Breite von schätzungsweise 1.200 m.

Somit hat das GE-Grundstück grosses Potential, zahlreiche übereinandergestapelte versteinerte Salare zu beheimaten. Und zwar genau am Oberen jeder dieser Potash-Schichten und am Unteren jeder Schiefer-Schicht findet man mit hoher Wahrscheinlichkeit Lithiumsolenkonzentrationen, weil diese Lithiumprodukte irgendwo hin mussten. Sie haben sich nicht einfach in Luft aufgelöst. Sie sind noch immer dort unten eingeschlossen. Konserviert.

Und genau darum geht es bei Voltaic. Erfreulicherweise. Wobei der beste Teil ist, dass niemand genau weiss, was der nächste Horizont zu bieten hat. Noch nicht. Das Potential vom GE-Projekt ist wirklich augenwässernd.

Bei einem Grundstück wie GE muss man nur sicherstellen, dass man nah an diesen Verwerfungen ist, da sie es sind, die das Wasser liefern.

In Hinblick auf die Solenproduktion muss man sich nur entlang diesen Zonen orientieren, möglicherweise für mehrere Kilometer. Sobald eine Zone abgebaut ist, geht man zur Nächsten darunter. Ölunternehmen setzen heutzutage erfolgreich Horizontal- und Richtungsbohrtechniken ein. Selbiges könnte auch mit diesem Schiefer-Dolomit-Wirtsgestein gemacht werden, der etwa 3 m mächtig ist.

Allerdings kann es auch sehr gut sein, dass man gar nicht horizontal bohren muss, weil die Formation tatsächlich hochporös ist. Um so viel Volumen und unter Druck stehende Fliessraten zu bekommen wie in der Vergangenheit, braucht man womöglich gar keine Horizontalbohrung. Die historischen Blowouts fanden ausschliesslich im Antiklinal-Gebiet statt, also nur dort, wo sich das GE-Grundstück befindet. Das bedeutet nicht, dass nördlich vom GE-Grundstück kein Lithium vorkommt, doch es bedeutet sehr wohl, dass es wesentlich schwieriger sein wird, es an die Erdoberfläche zu bekommen, einschliesslich Pumpen.

Das GE-Grundstück ist das krasse Gegenteil von zum Beispiel dem Clayton Valley. Bei Salaren wie dem Clayton Valley empfiehlt sich ein Grundstück, das genau über der tiefsten Stelle des Beckens liegt. Dort existiert das bevorzugte Weichgestein-/Solen-Milieu.

Bei Projekten wie GE sollte man nicht in den tiefen Bereichen sein, sondern am oberen Ende einer Antiklinalen (eine Sequenz aus domartig aufgewölbten Gesteinformationen). Das ist auch der Grund, weshalb diese Gegend in den 1950-1960ern, und sogar heute noch, umfangreich nach Öl abgebohrt wurde. Das liegt daran, dass Öl die Tendenz hat, nach oben zu diesen antiklinalen Domen zu wandern. Und genau das macht die Lithiumsole auch.

Die Gegend nördlich vom GE-Grundstück befindet sich unten in der Synklinalen. Lithiumsolen verhalten sich ziemlich genau wie Öl und tendieren dazu, nach oben zum Antiklinal-Dom aufzusteigen. Aus diesen Überlegungen wurde das GE-Grundstück genau in diesen Ausmaßen abgesteckt und akquiriert (keine anderen Grundstücke in der Nähe sind von Interesse für Voltaic, da GE mehr als den gesamten Antiklinal-Dom umfässt; Anmerkung: Scientifc Metals akquirierte vor kurzem ein Grundstück nördlich von GE und macht seitdem ähnliche Angaben über ihr Grundstück wie Voltaic. Andererseits zeigt dies, dass auch Andere mittlerweile das Potential vom Paradox Basin erkannt haben).

Bei Lithiumlagerstätten wie im Clayton Valley sollten Gravitätsuntersuchungen durchgeführt werden, um die Kontouren des Beckens bestimmen zu können, damit daraufhin Zielstellen definiert werden, um in diese Formation hineinzubohren.

Voltaic benutzt aktuell eine 3D-Minensoftware, um Formationshochs, Strukturen, etc. zu modellieren. Die seismischen Daten werden dabei helfen, Zielstellen für die Tiefenbohrungen zu lokalisieren. Und zwar mit dem einzigen Ziel, die besten Bohrstellen zu finden, um eine Ressourcen-/Reservoir-Schätzung zu kalkulieren. Darüberhinaus werden die Bohrstellen so ausgewählt, um optimal für eine mögliche Produktion in der Zukunft positioniert zu sein.

Die Unsicherheiten von Lithium-Investoren befinden sich seit kurzem merklich am Steigen. Das Clayton Valley hat Ärger und Sorgen, weil es dort Probleme mit den Wasserrechten gibt, da die Wasserrechte dort bereits “überbeansprucht” (“overappropriated”) sind.

Albemarle hat ein offizielles und detailliertes Protestschreiben bei der Regierungsbehörde Nevada Division of Water Resources eingereicht. Darin verlangt der US-Chemiegigant, dass keine weiteren Wasserrechte mehr im Clayton Valley gewährt werden, weil jedes weitere Pumpen im Becken den gesamten Aquifer bzw. die gesamte Lithiumlagerstätte zerstören würde. Albemarle macht den Anschein, keinen Wettbewerb in ihrem Clayton Valley erlauben zu wollen. Allerdings aus gutem Grund, wie Rockstone meint. Jeder, der im Clayton Valley aktiv ist, könnte schon bald auf heftigen Widerstand von Albemarle und der Nevada-Regierung stossen. Albemarle sagte, dass sie ihren Betrieb als grösster Arbeitgeber in ganz Esmeralda County einstellen müssen, wenn der Aquifer von anderen, die in der gleichen Formation aktiv sind, zerstört werden sollte.

Albemarle hat Anfang letzten Jahres etwa $6 Millarden Dollar für den Kauf von Rockwood Holdings ausgegeben; u.a. Betreiber der Silver Peak Lithiummine, Nord-Amerikas einziger solenbasierte Lithiumbetrieb, der seit den 1960ern Lithium produziert und wodurch sich die Clayton Valley Lagerstätte zunehmend erschöpft hat (die durchschnittlichen Lithiumgehalte verringerten sich von ursprünglich >400 mg/L in den 1960ern auf geschätzte 100-200 mg/L heute; Pure Energy hat letztes Jahr einen Ressourcendurchschnitt von 102 mg/L Lithium nachgewiesen; nur wenige hundert Meter von Albemarles Förderquellen entfernt).

Die GE-Grundstücksgegend hat natürlich im Boden fliessendes Wasser in Hülle und Fülle.

Darüberhinaus ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass mehr als nur einer dieser Lithiumhorizonte unter dem GE-Grundstück vorkommen. Ich wiederhole: 18 potentielle Schichten (die Paradox Basin Formation ist das Wirtsgestein, in der 18 Zyklen aus Salz-, Potash- und Lithium-Einheiten vorkommen). Unter dem GE-Grundstück befinden sich also mindestens 9 Potashschichten. Eine Potashschicht repräsentiert im Grunde genommen die letzte “Sterbens-” Phase eines uralten Ozeans, der austrocknet.

Voltaic hat wahrscheinlich mehrere versteinerte Salare unter ihrem GE-Grundstück, die allesamt mit lithiumreichen Solen angereichert sein müssten. Diese Urmeere hatten alles mögliche an Mineralen in sich gelöst und die Meisten haben sich bereits ausgelöst/abgelagert, sodass die finale Endphase diese lithiumreiche Sole ist, genau wie bei modernen Salaren auch.

Ziemlich einzigartig ist, dass die Salare von Voltaic verschüttet wurden. Von der nächsten erfolgreichen Schicht aus Schiefer und Dolomit. Und dann kam auch schon ein neuer Ozean. Und das wiederholte sich mindestens 9 mal für Potash und etwa 18 mal für Salz.

Die Mission von Voltaic ist die Identifizierung von mehreren Zielstellen von all diesen versteinerten Salaren. Das Einzige, das man wirklich braucht, ist Wasser, um die Sole herauszuspülen. Glücklicherweise gibt es eine Ost-West-Struktur, die durch das GE-Grundstück verläuft, wobei es genau das ist, was der alte Geologe von damals gedacht hat, das Wassersystem zu speisen. Die Gegend nördlich vom GE-Grundstück hat diese Ost-West-Struktur nicht, wobei diese auch nicht einmal nah ist.

Rockstone ist der Meinung, dass das GE-Grundstück der beste nicht-entwickelte Boden in den USA und ausserhalb vom Clayton Valley ist, wobei Letztgenanntes heute ein begrenztes Potential hat und neue Projekte wohl erheblichen Widerstand von Albemarle gegenüberstehen werden, welches NYSE-gelistete US-Unternehmen eine recht mächtige Marktkaitalisierung von mehr als $9 Milliarden USD geniesst.

Mitunter das Beste über die GE-Solen: Die Minerale befinden sich bereits in Lösung (40% gelöste Feststoffe). Das ist viel weiter, als die meisten anderen Projekte jemals kommen werden.

 


 

 

Das Green Energy Lithium Grundstück – das 1.684 Hektar bedeckt und in unmittelbarer Nähe zu einer Eisenbahnlinie, Elektrizität und gepflasterten Strassen vorkommt – befindet sich inmitten des Paradox Basin/Becken, wo mehr als 100 Öl- und Gasförderquellen in der Grundstücksgegend gebohrt wurden. Leser sollten sich nicht auf die historische Ressource vom Green Energy Grundstück verlassen: 15 Mio. Barrel (>2 Mio. Liter) an Solen, die beinhalten: 5.750 t Lithium (30.535 t Li2CO3 / Lithium-Carbonat), 157.000 t Calcium, 576.450 t Magnesium-Chlorid und 96.000 t Natrium. Stattdessen lautet die Mission von Voltaic, Aktionärsvermögen zu schaffen; und zwar mit der Neuanalyse (“re-sampling”) der Solen, indem neue Quellen mit Tiefenbohrungen abgeteuft werden und in existierende abgesperrte (“shut-in”) Quellen auf dem Grundstück wiedereingetreten wird, damit die historische Ressource in NI43-101-konforme Standards hochgestuft werden kann. Dies wird metallurgische Arbeiten, Basis- und Scoping-Arbeiten und Ingenieursstudien beinhalten.

Management und Insider kontrollieren mehr als 40% aller ausgegebener Aktien.

 


  

Management & Aufsichtsrat

Dave Hodge (Präsident)
Herr Hodge, Präsident and Direktor von Zimtu Capital Corp., verfügt über einen umfangreichen Hintergrund an Geschäftserfahrung, die mehr als 20 Jahre Management und Finanzierung von börsengelisteten Unternehmen beinhaltet. Er fungiert seit 1996 als Direktor von Explorationsunternehmen und sitzt aktuell im Aufsichtsrat von Commerce Resources Corp. und Equitas Resources Corp.

Foster Wilson (Direktor)
Herr Wilson kann bei der Exploration und Entwicklung von Rohstofflagerstätten eine Erfahrung von über 30 Jahren vorweisen, die von der Reservenbohrung und -schätzung über Machbarkeitsstudien bishin zu Minengenehmigungen und -entwicklungen reicht. Er arbeitete in unterschiedlichen Funktionen für Placer Dome Inc., Echo Bay Mines Ltd., American Bonanza Gold Corp. und mehreren anderen Junior-Explorationsunternehmen. Herr Wilson ist derzeit auch Präsident von Mesa Exploration Corp.

Darryl Jones (VP Corporate Development)
Herr Jones kann auf den Kapitalmärkten eine Erfahrung von über 15 Jahren vorweisen und verfügt über ein etabliertes Finanznetzwerk. Bevor er zum Unternehmen wechselte, fungierte er als Investmentberater bei PI Financial Corp. Canada und Raymond James Ltd. Canada. Er war für die Aufbringung von beträchtlichem Risikokapital für Wachstumsunternehmen in allen Branchen verantwortlich, wobei sein Hauptaugenmerk auf Rohstoffe gerichtet war. Herr Jones bringt ein Netzwerk an Kontakten zur Finanz-Community in ganz Nord-Amerika und Europa mit ein.

Sean Charland (Direktor)
Herr Charland ist ein Kommunikationsexperte mit beträchtlicher Erfahrung bei der Beschaffung von Kapital und beim Marketing von börsengelisteten Explorationsunternehmen. Sein Netzwerk an Kontakten in die Finanzgemeinde erschliesst sich dabei über die Grenzen von Nord-Amerika und Europa hinaus. Herr Charland fungiert derzeit auch als Direktor von Arctic Star Exploration Corp. und Zimtu Capital Corp.

Dušan Berka (P.Eng., Direktor)
Herr Berka verfügt über 40 Jahre an internationaler Geschäftserfahrung im Bereich Finanzierung, Marketing und Administration von börsengelisteten Unternehmen. Er diente als Direktor und Officer von mehreren Unternehmen, die an der TSX, TSX Venture und NASDAQ gelistet sind. Als studierter Ingenieur mit einem Diplomabschluss von der Slovak Technical University in Bratislav (Slowakei) aus dem Jahr 1968 ist Herr Berka seit 1977 Mitglied bei der Association of Professional Engineers & Geoscientists of British Columbia. Herr Berka sitzt derzeit auch im Aufsichtsrat von 92 Resources Corp., Belmont Resources Inc. und Megastar Development Corp.

 


  

Über “Voltaic“

Wikipedia zum Begriff “Batterie“:

Im Jahr 1780 bemerkte der italienische Arzt Luigi Galvani, dass ein Froschbein, das in Kontakt mit Kupfer und Eisen kam, immer wieder zuckte und hielt das für eine elektrische Wirkung. Das erste funktionierende galvanische Element und damit die erste Batterie wurde in Form der Volta‘schen Säule im Jahr 1800 von Alessandro Volta vorgestellt (siehe Bild in der Mitte, auf dem Volta seine Erfindung dem franzöischen Kaiser Napoleon Bonaprarte präsentierte).

Es folgten in den Folgejahren konstruktive Verbesserungen wie die Trog-Batterie von William Cruickshank, welche den Nachteil des vertikalen Aufbaus der Voltaschen Säule vermied. Historisch wird zwischen Trockenbatterien, mit festem oder gelartigem Elektrolyt, und den heute nicht mehr gebräuchlichen Nassbatterien mit flüssigem Elektrolyt unterschieden.

Als Batterien gedeutete antike Gefäßanordnungen wie die „Bagdad-Batterie“ hätten durch ein Zusammenspiel aus Kupfer, Eisen und Säure eine elektrische Spannung von circa 0,8 V produzieren können. Ob diese Gefäße zum damaligen Zeitpunkt vor etwa 2.000 Jahren als Batterien im heutigen Sinn verwendet wurde, ist umstritten und konnte nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden.

Die Volta’sche Säule oder auch Voltasäule ist eine von Alessandro Volta 1799/1800 entwickelte und im Jahr 1800 an der Royal Society in London der Öffentlichkeit vorgestellte Anordnung, die als Vorläuferin heutiger Batterien im 19. Jahrhundert eine große Bedeutung als Stromquelle hatte. Sie besteht aus vielen übereinander geschichteten Kupfer- und Zinkplättchen, zwischen denen sich in bestimmter regelmäßiger Folge elektrolytgetränkte Papp- oder Lederstücke befinden. Statt Kupfer wurde auch Silber und statt Zink auch Zinn verwendet.

Die Volta’sche Säule kann als eine der bedeutendsten Erfindungen aller Zeiten eingestuft werden, da sie als erste brauchbare kontinuierliche Stromquelle die Erforschung der Elektrizität ermöglichte – lange vor der Erfindung des elektrischen Generators.

Damit hat die Volta’sche Säule sowohl der Elektrotechnik als auch der Elektronik und vielen weiteren technischen Bereichen, beispielsweise der Galvanik, den Weg bereitet. Ganz besonders wurden intensive Forschungen hinsichtlich der therapeutischen Anwendung des Gleichstromes (galvanischer Strom, Galvanotherapie) unmittelbar nach Bekanntmachung der Galvani-Volta’schen Säule von zahlreichen Ärzten durchgeführt, wie z. B. John Wesley, England, Bischoff, C.H.E., Jena 1801 (De Usu Galvanisimi in Arte Medica), Grapengiesser, Martens, Berlin 1803, Golding Bird, London 1840, Duchenne, Paris 1855, oder Remak, Berlin 1858.

Die Volta’sche Säule war die erste bedeutende Batterie und ermöglichte die Entdeckung der Elektrolyse und damit die erstmalige Darstellung vieler unedler Elemente, insbesondere der Metalle Natrium, Kalium, Barium, Strontium, Calcium und Magnesium durch Humphry Davy in den Jahren 1807 und 1808. Auch die ersten Versuche zur Nachrichtenübermittlung durch die elektrische Telegrafie wurden erst durch die Erfindung Voltas möglich.

Alessandro Giuseppe Antonio Anastasio Volta (*18. Februar 1745 in Como; †5. März 1827 ebenda) war ein italienischer Physiker, Chemiker und Pionier der Elektrizität. Seine größte und erfolgreichste Erfindung war jedoch die um 1800 konstruierte Voltasche Säule, die erste funktionierende Batterie (nachdem er schon in den 1790er Jahren elektrische Spannungsreihen verschiedener Metalle untersucht hatte). Sie bestand aus übereinander geschichteten Elementen aus je einer Kupfer- und einer Zinkplatte, die von Textilien, die mit Säure (zunächst Wasser bzw. Salzlake) getränkt waren, voneinander getrennt waren. Er schildert die Erfindung in einem berühmten Brief an Sir Joseph Banks von der Royal Society. Erst diese Erfindung der Batterie ermöglichte die weitere Erforschung der magnetischen Eigenschaften elektrischer Ströme und die Anwendung der Elektrizität in der Chemie im folgenden Jahrhundert.

Das Volt ist die im internationalen Einheitensystem (SI) für die elektrische Spannung verwendete Maßeinheit. Sie wurde 1897 nach dem italienischen Physiker Alessandro Volta benannt. Als Einheitenzeichen wird der Großbuchstabe „V“ verwendet.

 


  

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Voltaic Minerals Corp.
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Web: www.voltaicminerals.com 

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Deutschland Symbol / WKN (Frankfurt): 2P61 / A2AG5Q
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Marktkapitalisierung: €6 Mio. EUR

 


  

Research-Übersicht

Research #3: “Prima Diamond wird zu Voltaic Minerals mit Fokus auf Energiemetalle” (14. April 2016)

Research #2: “Frühwarnreport über Prima Diamond” (18. März 2016)

Research #1: “Prima Diamond Corp. akquiriert das Green Energy Projekt in Utah mit historischen Lithium-Gehalten von 1700 mg pro Liter” (18. Februar 2016)

Disclaimer: Bitte lesen Sie den vollständigen Disclaimer im vollständigen Research Report als PDF (hier), da fundamentale Risiken und Interessenkonflikte vorherrschen.  

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