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Teil 1


Traurige Schlüsselzahlen 

Wenn man sich auch nur einige Schlüsselzahlen Amerikas im Bereich der Finanzen, Wirtschaft, Kriminalität, Immobilien, Sozialsysteme und Verwaltung ansieht, läuft es einem entweder kalt den Rücken hinunter oder man empfindet das Ganze als einen schlechten Witz, aber einen sehr, sehr schlechten. Da hilft nur noch Galgenhumor. In der Sprache von Donald Duck: Schluchz, schluchz!

Da gibt es also verzinsliche Schulden des Bundes in Höhe von 18,3 Billionen $. Das sind 157 000 $ pro Steuerzahler. Die nicht verzinslichen Schulden, sprich, die morgen fälligen Verbindlichkeiten des Staates (Pensionen, Renten, medizinische Versorgung, Beamte, Lehrer, Militär, Soziales usw.) belaufen sich auf 127 Billionen $. Das belastet den Steuerzahler mit weiteren 815 000 $, zusammen nähern wir uns der magischen Zahl von 1 Million $ umgelegte Verschuldung pro Person, die eine Steuererklärung abgeben muss.   Die Umlegung auf die Familie plus deren eigene Schulden ergibt eine Summe von rund 770 000 $. Dem stehen durchschnittliche Ersparnisse dieser Familie in Höhe von rund 8 000 $ gegenüber.  Das Ersparte deckt also gerade mal etwas mehr als 1 % (in Worten: ein Prozent) der Schuldenlast ab. Das nennt man „gesunde finanzielle Verhältnisse“. Tüchtig, tüchtig, nur weiter so.  

Andere Kennzahlen am Fließband: 

26 Millionen Staatsdiener

7 Millionen verurteilte Schwerverbrecher, über 3,3 Millionen derzeit im Knast

49 Millionen Rentner

48 Millionen leben offiziell „unter der Armutsgrenze“

50 Millionen Essensmarkenempfänger, ohne diese drohte Hungertod

60 % der Bevölkerung ist übergewichtig (alle Grade), nirgendwo auf Erden gibt es solche Massen
 „watschelnder Fetter“

Bei der Musterung fallen 30 % aller Kandidaten als „untauglich“ durch Studentenschulden:
1,4 Billionen und vielfach keine Jobs

Vollzeit-Jobs: 130 Millionen

Teilzeit-Jobs: amtlich: knapp 30 Millionen, in Wahrheit etwa das Doppelte Rüstungsbudget:
Offiziell etwa 0,75 Billionen, real mit allen Schwarzkassen und Geheim-Unterbudgets über
1,2 Billionen pro Jahr, und damit mehr als alle Verteidigungsausgaben der gesamten
übrigen Welt zusammengenommen.  

Goldhaarige Wunderfeen gastieren in den Statistikämtern 

Statistiken werden massiert, verbogen, gedrechselt und schlicht gefälscht, dass sich die noch
nicht von Termiten zerfressenen Balken biegen (die Termitenplage ist übrigens real und
verursacht massive Schäden an Immobilien). 

Ein krasses Beispiel der „leichten Abweichungen von der Realität“: Die Arbeitslosenrate:
Sie wird mit etwa 6 % angegeben. Berechnet man diese Zahl nach der ehrlich-korrekten Methode,
wie sie bis zu Clinton-Ära durch die Statistikämter Anwendung fand, kommt man auf erstaunliche
echte 23 %,  übrigens genau die gleiche Zahl wie der EU-Durchschnitt. Ähnliche Verdrehungen und Fälschungen finden sich in so gut wie allen übrigen Statistiken.  

Das Haushaltsdefizit wird nach wiederholten Besuchen der Chef-Wunderfee mit 0,5 Billionen $ der Welt voller Stolz präsentiert. Nach der ehrlichen und strengen Methode des GAAP berechnet, kommt man auf unglaubliche 5,7 Billionen $ pro Jahr, also auf mehr als das elffache.

Der alte Spruch: ‚Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast’ ist hier keine abgedroschene Phrase, sondern gewinnt allerhöchste Priorität. Der alte bekannte Song aus der Zeit von Franz List, müsste jetzt ein wenig umgetextet werden: ‚Oh fälsch, solange Du fälschen kannst, solang Du fälschen magst! Es kommt der bitterböse Tag, wo du an Gräbern stehst und klagst.’ Diese „Gräber“ entstehen dann, wenn das heutige Finanzsystem fällt und Unzählige unter sich begräbt.

Amerika weitgehend deindustrialisiert

Eine dem Durchschnittsamerikaner kaum bekannte Tatsache: Das geheiligte „Homeland“ ist weitgehend deindustriealisiert. Schätzungsweisen 75 % der ehemals hier aktiven Industrien wurden ins Ausland verlagert, mit dem Schwerpunkt der neuen Standorte in Asien, insbesondere in China. Die Logik hinter dieser stufenweise-systematischen Verschiebung waren die einst in Fernost spottbilligen Arbeitskräfte, deren Nutzung den US-Konzernen im Laufe der Jahre Billionen an Gewinnen bescherte.

Im Falle eines globalen Konfliktes jedoch entstünde eine brisante Situation, die zu absurden Abhängigkeiten führen könnte. Im Extremfalle erginge eine dringende Aufforderungen Washingtons an beispielsweise Peking: ‚Liebe Chinesen, bitte liefert uns umgehend billige Elektronikteile, seltene Erden und andere Komponenten, die wir dringend brauchen, um gegen euch ein bisschen Krieg führen zu können.’ Eine ähnliche Aufforderung ginge in Moskau ein, mit der Bitte um die dringende Lieferung strategischer Metalle, zwecks High-Tech-Aufrüstung gegen Russland. Und was verblieb denn nun noch in Amerika? Vor allem immer neue Supermärkte, die heute zum Großteil verwaist in der Landschaft herumstehen und Massen pompöser Paläste für Banken, Versicherungen, Fonds und andere Geldhäuser. Ansonsten basiert die US-Wirtschaft nur noch auf mageren fünf Säulen, die man kollektiv unter dem Kürzel „BUPSI“ zusammenfassen könnte.

Nur „BUPSI“ verblieb noch

Was genau ist denn nun wieder „BUPSI"? In aller knappster Form: Banken, Unterhaltung, Panzer, Service und Immensbürokratie.

„B“ als 1. und stärkster Rückenwirbel

Zuoberst in der Hierarchie rangieren die Banken als 1. Rückenwirbel des Systems, angeführt von der privaten Fed. Ganz gleich, wie bankrott diese Institute sind und wie gefälscht und kaputt ihre Bilanzen auch seien mögen: Papi Bernanke früher und Mutti Yellen heute, versorgen sie mit jeder Summe und sei sie noch so astronomisch. Gefahr ist im Verzuge, denn allein die fünf größten unter ihnen haben sich ein bescheidenes Derivatevolumen (also „abgeleitete Finanzinstrumente“) von über 21 Billiarden $ aufgebaut. Diese Summe entspricht in etwa der US-Wirtschaftsleistung von über einem Jahrhundert. Und der Betrag könnte sehr viel höher sein, denn Statistiken aus dieser Richtung wurden in aller Demut garantiert massiv „verschlankt“.

Vielleicht ist das auch einer der Gründe, dass Fed-Chefin Yellen gerade eine Buchprüfung durch unabhängige und staatliche Wirtschaftsprüfer dem Kongress und der Regierung gegenüber vehement, in einem - ja fast schon hysterischen Auftritt - ablehnte. Was mag sie wohl zu verbergen haben?

Aber die Banken regieren nun einmal das Land, und wie der Goldman Sachs Chef öffentlich strahlend verkündete: „Wir tun das Werk Gottes“! Und letzterer ist ja bekanntlich allmächtig. Fragt sich nur welchen Gottes und wann dessen Elixier der Allmacht zu Ende geht? Die Preise von Gold und Silber jedenfalls drückt der Gute massiv mit Hilfe der COMEX-Börse. Dort gibt es Tage, an denen z. B. die gesamte Welt-Jahresproduktion an Silber „leer“ verkauft wird. Will heißen, man verkauft hunderte von 2 Millionen Unzen, ohne auch nur ein einziges Gramm davon zu besitzen. Die sich in einem physischen Markt bildenden Preise differieren von diesen künstlichen „Papierpreisen“, wie sie täglich in den Medien nachzulesen sind, um wenigstens das Drei- oder Vierfache. Echte Marktpreise werden sich zu guter Letzt auch wieder durchsetzen, wie sie das immer taten. Nur Geduld, verehrte Edelmetallinvestoren, Eure große Stunde kommt mit Sicherheit.

An der COMEX werden Billionen an Papier“werten“ wie in einem gigantischem Kasino ohne jede Wertschöpfung und ohne jeden Realitätsbezug hin und her geschoben. Damit „macht“ man dann täglich Milliarden und Abermilliarden Papier-Dollar. Der garantierte und systemische Informationsvorsprung dieser Monsterbanken verhindert, das Aufkommen irgendeiner ernstzunehmenden Konkurrenz. Doch schwebt über all diesem das universelle Gesetz, welches da besagt: ‚Niemand ist auf Dauer größer als der (reale physische) Markt.’

Die Masse des Handels läuft elektronisch, schlimmer noch, im Hochfrequenzhandel (HFT). Es geht hier um Handelszeiten von Millisekunden und manchmal sogar um Bruchteile hiervon, die darüber entscheiden, wer einen Kursgewinn und wer einen Kursverlust zu verbuchen hat. Früher gab es das „open-outcry“-System mit Kursnotierungen per Hand und Kreide auf einer Kurstafel. Da trafen noch richtige Menschen richtige (oder auch mal falsche) Entscheidungen, meist durch Schreien und lebhaftes Gestikulieren. Das HFT-System, über welches heute oftmals über 80 % des Handels still und unsichtbar abläuft, ist völlig entmenscht.

Eine Frage, die kein normaler Bürger beantworten kann: Wie lange verbleibt denn nun eine Aktie heute im US-weiten Durchschnitt im Portfolio? Früher viele Jahre. Später Monate und sogar nur noch Wochen. Und heute: Etwa 21 Sekunden. Das ist die durchschnittliche Haltezeit einer Valore durch Aktionäre. Wirklich und wahrhaftig: Hochgesunde und absolut solide Verhältnisse im Aktienhandel. Vielleicht fällt diese Zeitspanne demnächst auf 10 oder 5 oder 2 Sekunden? Vielleicht auch noch weit darunter? In der Erschaffung von Absurditäten war Wall Street schon immer unschlagbar. Wenn dann eine Aktie im Durchschnitt vielleicht 70 oder auch schon mal 80 verschiedene Eigner in einer einzigen Minute hätte, dann wäre das - kein Zweifel - echter Fortschritt im Rahmen der „Werke Gottes“. Derlei Werke Gottes waren in der hoch degenerativen Schlussphase des römischen Reiches zu beobachten, damals allerdings nicht elektronisch.

Je kränker, umso „bänker“, blühende Landschaften Zombistans

Schwindet nun die Allmacht desjenigen Gottes, der durch Wall Street und die Gigantbanken angeblich sein Werk tut? Am unbegrenzten Glauben an seiner unendlichen Machtfülle beginnen sich gewisse leichte Zweifel zu erheben. Mit jedem frisch aus dem Nichts geschaffenem Dollar, den Fed und Banken ins System pumpten („QE“ = Quantitative Easing, sprich ungehemmter Gelddruck), wuchs die Wirtschaft in den 50er Jahren um fast 5 $, in den 70ern noch um rund 3 $, in den 90ern noch um 0,9 $, 2012 noch um 4 Cents und 2015 um 0 Cents oder Zero Dollar, Demnächst erwartet man einen Negativreturn für jede neue Geldspritze. Außer den Bankern nützt diese Niemanden und die Last tragen die Steuerzahler.

Also: Absolut ungesunde Verhältnisse. Je kränker eine Institution, umso bereitwilliger wird sie gesund “gebänkert“. So entstehen große Scharen von Zombies, die durch den finanziellen Alltag taumeln, und immer neue Geldspritzen brauchen, die sie natürlich auch erhalten. Wie lange hält der Finanzgott im Dollar- und Derivatehimmel noch seine segnende Hand über einen derartigen Schweinebetrieb?

Wir haben längst keinen „Kapitalismus“ mit freiem Spiel der Marktkräfte mehr und wo Unternehmen Bankrott gehen konnten, wenn sie schlecht gewirtschaftet hatten. Heute heißt es „too big to fail“ und Konzerne, Banken und auch ganze Länder werden selbst mit grotesken Fehlständen wieder und wieder „gerettet“. Man kann gar nicht todkrank genug sein. Je kränker, um so bänker“ - wie z. B. Griechenland, einem Winzling der bisher rund 700 Mrd. € an EU-Geldern „verbraten“ hat, und dessen astronomisches Schuldenproblem auf geniale Weise gelöst wird: Man glaubt es nicht; Mit noch mehr Schulden!

Daher leben wir jetzt in einem System des globalen „Superbankerismus“, der alle Lebensbereiche durchdringt und beherrscht. Verdächtig auch, dass die Zentralbanken wertloses Papier drucken und heimlich Gold kaufen, genau wie die Eliten selbst.

Sammeln vielleicht die großen Geldvernichter mit ihren ewig neuen Bailouts im herrlichen Zombistan, heimlich das künftige „Geld“? Dabei planen sie für uns die „bargeldlose Gesellschaft“, die jede Abbuchung in beliebiger Höhe von allen Konten ohne jede Einspruchschance ermöglicht, da Banken, Derivategeschäfte, Länder und Konzerne gerade zum 12. oder 16. Male „gerettet“, werden müssen. Natürlich muss in solchen Fällen jeder Bürger sein Scherflein beisteuern, und wäre dieses Scherflein auch die Hälfte seines Kontostandes. Immer noch besser als ein systemischer Kollaps und anschließend der Untergang der Welt. So wird ihm jedenfalls eingeredet. Daher: Edelmetalle und andere sinnvolle Sachwerte (Farmen, Ackerland, Wald, Gärten, Feld, Wasser, Rohstoffe) können nicht einfach wie ein Konto über Nacht per Federstrich „abgeräumt“ werden. In jeder Krise gilt immer und unbedingt: „Sachwert schlägt Geldwert“.

Nach „B“ kommt „U“ (2. Rückenwirbel)

Nach dem führenden Machtkomplex der Banken kommt als Nummer Zwei der verbleibenden USWirtschaftskraft die Unterhaltungsindustrie mit dem Kraftzentrum Hollywood, die die Welt mit zum Großteil flachen, sich thematisch immer wiederholenden Machwerken überschwemmt. Dieser endlose Strom von teilweise phantastischen und teilweise erniedrigend-degradierenden „Produkten“ bringen starke Dollar-Ströme aus dem Ausland zum Fließen. Gleichzeitig werden die Öffentlichkeit und vor allem die Jugend mit der „richtigen Geisteshaltung“, Massen von Achtelwahrheiten, direkten Geschichtsfälschungen und schlichten Lügen (wie z.B. Massenvernichtungswaffen im Irak) professionell dauer-versorgt.

Diese „Waffe“ der Eliten formt die Bilder in den Köpfen der Menschen und viele erachten dieses Machtmittel als noch gefährlicher als steuerfreie Billiarden in beliebiger Höhe, mit denen nahezu alles in Politik, Wirtschaft, Kultur, Militär, Staat, Verwaltung, Finanzen, Versorgung und Medien im In- und Ausland erkauft, manipuliert und gesteuert werden kann.

Nach „U“ folgt „P“ als 3. Rückenwirbel

Als nächstes auf der Rang-Leiter steht die wirklich mächtige Rüstungsindustrie. Das Kürzel “P“ steht der Einfachheit halber für „Panzer“ obwohl deren Bedeutung stark schrumpft. Moderne Urangeschosse verwandeln heute diese stählernen und einst so gefürchteten Monster bedarfsweise in eine Art Metall-Salat mit Rote-Rüben-Einlage. Nur die Zivilbevölkerung, die über keine Uranmunition verfügt, kann man mit „P“ noch wunderbar gefügig halten. Wer muckst, wird zerwalzt. Mit „P“ als Symbol ist also die gesamte Rüstungsindustrie gemeint, auf die an anderer Stelle eingegangen wird. Auf jeden Fall handelt es sich hier um ein Billionen-Dollar-Grab. US-Militärstützpunkte in etwa 150 bedauernswerten Ländern zu unterhalten kommt nicht eben billig.

Das „S“ stellt den 4. Rückenwirbel dar

Eine weitere im Land verbleibende Beschäftigungsquelle ist die Serviceindustrie. In der Regel finden sich hier schlecht bezahlte Teilzeitjobs. Davon haben viele Amerikaner gleich mehrere, um a) ihre Mieten und b) den Banken ihre Zinsen bezahlen zu können. Millionen vermochten seit dem Immobiliencrash 2008 ihre Häuser nicht mehr zu halten und leben jetzt als Mieter in den ehemals eigenen vier Wänden. Wem gehören die Häuser jetzt? Den Banken natürlich und an diese wird der monatliche Mietzins überwiesen. Früher arbeiteten die Sklavenscharen an Pyramiden, Schlössern, Burgen oder chinesischen Mauern für ihre Oberherren - heute an den riesigen Finanzgebäuden der Bankherren.

Sollte in einem Totalzusammenbruch alles versagen, läge im „S“ die große Rettung: Alle Amerikaner schneiden sich fortan gegenseitig ihre Rasen, Finger- und Zehennägel und jeder geht für seinen Nachbarn einkaufen (solange es Supermärkte gibt), welcher wiederum für den Einkaufenden einkauft.

Dasselbe gilt für Rasensprengen, Kinder zur Schule bringen, Auto waschen, Kochen, Waschen, Putzen, Altenpflege, Tierhaltung, Anstreicharbeiten, usw. Und schon wäre auf diese Weise ewige Vollbeschäftigung garantiert.

„I“ als 5. und letzter Wirbel

Als letztes (und fünftes) noch im Lande verbliebenes Standbein wäre die Immensbürokratie nicht zu vergessen. Die Bestückung mit mindestens 26 Millionen Staatsdienern entspricht der mehr als der dreifachen Bevölkerungszahl der Schweiz. Diese immense Dienerschaft konnte man schlecht nach Asien exportieren, dort waren sie irgendwie unerwünscht. Ihre Zahl, die sich in Wahrheit über 30 Millionen belaufen dürfte, erinnert an die besten Zeiten von Ostblock und Sowjetunion, wo zwei unfroh arbeiteten und fünf in mieser Stimmung planwirtschaftlich administrierten.

So ist man in Amerika jedenfalls glücklich und hoch zufrieden mit „BUPSI“! Zumindest gilt dies für die herrschenden Eliten, die von der ewigen Fortsetzung dieser subtilen Finanz-Sklaverei träumen und ihr Machtsystem nun auch auf Europa im vollen Umfang auszudehnen gedenken.

Teil 2

Doch erheben sich mittlerweile sogar in Kreisen der Halbdebilen und professionellen Zombies gelinde Zweifel an der Allmacht und unfehlbaren Schirmherren-Rolle der letzten, als gottgleich porträtierter Supermacht. Sie scheint ja nicht einmal mehr in der Lage, den geplanten großen Schlag gegen Russland mit Hilfe des Ukraine-Projektes glatt durchzuziehen. Die alte Schlagkraft, mit der man ein Land nach dem anderen zwangs-“demokratisierte“, scheint zu schwinden.

Es gab 23  derlei „gewaltsamer Demokratisierungen“ und massiver Verletzungen des Völkerrechts seit Ende von WK II. 23 zu 1 also, wenn es um den Vergleich mit Russland / Krim geht, mit dem kleinen Unterschied, dass die Krim schon immer zu Russland gehörte und nur durch Chrustchow  (als Ukrainer) per Federstrich künstlich abgetrennt wurde.  Die 23, durch Krieg von den USA versklavten – Verzeihung, wollte sagen – durch friedliche Gewalt und noch friedlichere Bomben  dem Washingtoner Imperium einverleibten Länder - gehörten noch nie zu Amerika.  

Die mit diesen 23 Einverleibungen ins Reich der US-Konzerne einhergehenden „Segnungen“ durch Kredite, die auf der Vertragsbasis eines starken Dollars ewig bedient werden müssen, der Zwangsintegration ins Finanzimperium als moderne Wall-Street-Leibsklaven (Pardon - die nach der Invasion höchst freudig erregten Diener und begeisterten neuen Freunde), der Etablierung von US-Banken, Coca Cola, hochgesundem Fast Food und genmanipulierter Nahrung, sowie das gründliche Austreiben von Demokratiedefiziten durch Drohnen - werden zunehmend als das empfunden, was sie wirklich sind: Nämlich Plünderung von Ressourcen- und Rohstoff-Diebstahl per roher oder subtiler Gewalt, sei es durch Mittelsmänner, über gut getarnte Tochterfirmen oder direkt - äh- Verzeihung -  wollte sagen: Freundschaftlicher Abtransport von Öl, Gas, Kohle. Erzen, Metallen, landwirtschaftlichen Produkten sowie „Erleichterung von absolut überflüssigen Rohstoffen aller Art“ - und das Ganze zum Fast-Nulltarif. Natürlich, und das versteht sich von selbst: - unter Hinterlassung starker Militär-, Flug-, Raketen- oder Flottenbasen.  

Mit derlei Praktiken aber kann man derzeit nicht mehr so ganz überzeugend punkten. In den betroffenen Ländern, und deren sind viele, regt sich gegen Zwangs-Dollarisierung, fremdes Militär und Ausbeutung immer stärkerer Widerstand. Und den gilt es um jeden Preis zu brechen.  

Über die Unverschämtheiten des Widerspruchs ist man in Washington mehr als nur erbost. Hier gilt es zum einen üble „Schurkenstaaten“ zu bekämpfen und zum anderen gefährliche „Defizite“ und „Abweichler“ mit der Wurzel auszurotten.  Dies geschieht oft vom gemütlichen Büro im amerikanischen „Homeland“ aus. Man drückt während der Vorspeise einige Knöpfe, bis die Bildschirme aufleuchten, dann schaltet man zu Beginn der Hauptspeise die Satelliten hinzu und setzt die unbemannte Drohne sicher in Bewegung. Spätestens zum Nachtisch folgt der finale Druck auf den roten Knopf und – puuhhff - 20 bis 100  weit, weit entfernte „Terroristen“ werden zerfetzt, lebendig geröstet oder verstümmelt. Dass diese kleine Menschenmenge der Zivilbevölkerung  fast immer zu 98 % aus Kindern, Halbwüchsigen, Frauen und Alten bestand, wird von den Medien geflissentlich verschwiegen.  Also dann weiter, bis zum nächsten Knopfdruck. Auf ein Neues! Und die Drohnenindustrie wächst, blüht und gedeiht. 

Die Amerikaner finden diese Drohneneinsätze hervorragend. Aufmüpfige werden zurechtgedrohnt, bis sie zu Kreuze kriechen. Der Bevölkerung wird suggeriert, dass man damit höchst wirtschaftlich alle terroristischen Feinde unserer großen Nation ohne eigene Verluste an jedem Ort der Welt, sogar in der Schweiz oder in Schweden, wegputzen kann. Na, wer möchte das schon nicht? Die Masse der „Weggeputzten“ sind wie gesagt, Frauen und Kinder, oder eben einfach Zivilisten aller Art. Das sind dann die unvermeidlichen „Kollateralschäden“. Hermann Göring, der sich mit den gleichen Vorwürfen konfrontiert sah, bemerkte an dieser Stelle etwas schnodderig: „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“.

Aber Kinder? Naja, die Kinder müssen schon deswegen fort-dronisiert werden, weil sie später garantiert „Terroristen“ geworden wären. Die abgenutzten Alten waren ehemals solche und die Frauen und Mütter unterstützen in Küche, Wohn- und Schlafzimmer fortlaufend terroristische Aktionen. Das weiß doch schließlich jedes Kind und jeder amerikanische Fernsehzuschauer. Also wird die Massenproduktion von Drohnen kräftig angekurbelt, mit Steuergeldern im Namen von Demokratiedefiziten finanziert und fortlaufend modernisiert. Klingt logisch und gut. Auf diese Weise wird der nachhaltigen Besserung und Gesundung der Welt ein wenig nachgeholfen. Kräftig sogar. Sklaven kann man nie genug haben.

Was? Es waren diesmal nur 27 Kinder- und Frauen-Terroristen, die die Drohne erwischte? Naja, Kleinvieh macht auch Mist. Wir arbeiten permanent an der Verbesserung der Effizienz, also bitte etwas mehr Geduld. Nur nicht hetzen!

Interessant auch der häufige Wechsel ein und desselben Landes von „befreundeter Nation“ („BefNat“, nicht zu verwechseln mit dem medizinischen Kürzel für Bettnässer) zum „terroristischen Schurkenstaat“ („TeSchurk“).

Solange die Russen in Afghanistan herumzogen, stand das Land auf der Liste der BefNats. Nach Abzug der Russen verwandelte sich der Listeneintrag über Nacht in TeSchurk, obwohl vorher wie auch nachher die Gleichen, nämlich die Taliban herrschten und agierten. Nachdem sich jedoch letztere bereit erklärten, die Opium-Produktion zu verzwölf-fachen folgte eine erneute Listenumschreibung zurück zu BefNat. Beiden Seiten bringt diese Art der Produktion enorme Gewinne. Alle müssen schließlich leben. Rund 80 % der globalen Rauschgiftmenge stammt mittlerweile aus Afghanistan. Die Listenumschreibung zahlte sich aus. Und US- und sogar deutsche Soldaten sind per Kampfauftrag verpflichtet, die Opiumbauern und ihre Felder notfalls mit ihrem Leben zu schützen. Warum wohl?

Ein ähnlicher „Listenwechsel“ betraf den Iran wie auch Syrien, Libyen und andere. Da soll bloß niemand behaupten, dass Washington unflexibel sei.

Die Amerikaner selbst sind keine schlechten Menschen, lediglich entweder kaum oder falsch informiert. Für sie ist das, was außerhalb ihres Landes geschieht, vergleichbar mit dem, was sich auf dem Mars ereignet, also ohne jedes wirkliche Interesse. Etwa drei Viertel von ihnen wurden geboren, lebten und starben, ohne je einen Reisepass gehabt zu haben. Die Pässe der wenigen, die einst einen besaßen, sind seit vielen Jahren abgelaufen. Kommen sie ausnahmsweise einmal im Leben nach Europa, ist der Aufenthalt extrem kurz.

Zurückgekehrt berichten sie stolz; „We did Europe in 5 days“. Der Autor selbst hatte die größte Mühe, einige gerade angekommene Texaner zu überzeugen, dass das Hofbräuhaus und St. Pauli nicht unmittelbar nebeneinander liegen, und dass Persien nicht neben Heidelberg zu finden ist. Sie wollten diese 4 Attraktionen unbedingt - wie am Fließband - besuchen und das in 4 Tagen. So hätte man es ihnen im heimischen Reisebüro überzeugend erklärt. Und dort lügt man nicht. „Persia“ musste unbedingt dabei sein. Außerdem ruinierten sie den Motor ihres brandneuen Leihwagens, indem sie vom Flugplatz Frankfurt nach Heidelberg im 1. Gang mit 7 000 Umdrehungen pro Minute und durchgetretenem Gaspedal „fuhren“ und anschließend erbost anriefen, dass dies die schlechteste Automatik gewesen sei, die sie je gefahren hätten. Und jetzt sei sie auch noch kaputt.

Mit dieser Art naiver Geistesverfassung der desinteressierten Massen können die herrschenden Eliten im Ausland nahezu machen was sie wollen. Das ist alles gut und dient dem Weltfrieden und der Demokratie. Am amerikanischen Wesen, McDonalds, Coca Cola, den US-Banken, der Wall Street und dem Dollar soll die Welt genesen. Das ist die einzige und natürliche Alternative für diesen Planeten. Davon ist jeder Pygmäe und jeder Tiefseebewohner schon immer überzeugt gewesen. Jedem Widerspruch zwangsdollarisierter Ausländer wird mit totalem Unverständnis, ja mit Mitleid begegnet. Kein Wunder, dass sich die regierenden Eliten im Homeland bei dieser vorherrschenden Mentalität der Bevölkerung ungestört und schmunzelnd die Hände reiben.

Dennoch, zieht man die Bilanz aus dem Obengesagten, scheint diese eher einer Bananenrepublik und nicht der noch verbleibenden Super-Großmacht ähnlich.

Es gilt also endlich mal ein paar wirklich überzeugende Erfolge vorzuweisen. Ansonsten verlören ja selbst die Pinguine am Südpol, die Eisbären in der Arktis und die dazwischen lebenden Völker allen Respekt, und begännen noch mehr an dieser letzten Supermacht zu zweifeln, als sie dies ohnehin schon tun. Sie könnten sich sogar erdreisten (welche Frechheit), sich denjenigen Ländern anzuschließen, die den geheiligten Dollar nicht mehr wollen: Für die Wall Street Priester ein Sakrileg ohnegleichen. Europa ist die Rolle eines gehorsamen Vorzeigeobjektes im amerikanischen Finanzkalifat zugedacht. Wehe, die Europäer spuren hier nicht pflichtgetreu, katzbuckelnd und devot. Dann trifft sie der volle Zorn der Geldgötter vom Wall Street Olymp, mit geschleuderten FinanzDonnerkeilen, dem Sanktionshammer und der Zinskeule.

Diesen erbärmlichen Wichten wird man es ein für allemal zeigen, wo der Rubel - Verzeihung - der Dollar rollt. Der Begriff selbst leitet sich vom deutschen Wort „Taler“ ab, eine traurige Verhunzung, und nicht minder verhunzt ist die heutige Weltleitwährung selber, jedenfalls seit der Gründung der Privatbank genannt „Fed“ im Jahre 1913. Hier hat man 3 dicke Lügen in einem Wort komprimiert. Die „Federal Reserve Bank“ ist weder „federal“, also staatlich, noch ist es eine „Bank“ (nur ein mächtiges Geldinstitut), noch hat sie wirklich „Reserven“, nur fast 5 Billionen Schulden und ein paar Dollar in der Kasse.

Teil 3:

„Der Dollar ist böse“

Den Eigen- und Starsinn der Gnome im globalen Dollar-Imperium aber, ganz besonders der europäischen, gilt es zu brechen. Widerborstigkeiten können unmöglich geduldet werden, sonst verbreiten sie sich wie eine Virusepidemie. Wo kämen wir denn da hin? Der Sitz auf dem Welt-Finanzthron wäre je ernsthaft in Gefahr und am Ende müssten die Europäer noch Totenwache für den Greenback halten. So sagte beispielsweise ein Abgeordneter der Duma in Moskau (diese Hauptstadt zählt sich zu „Europa“) vor laufenden TV-Kameras der Weltpresse im Brustton der vollen Überzeugung: „Der Dollar ist böse“!  Je mehr man sich mit den Machenschaften der Dollar-Eliten auch nur etwas beschäftigt, desto stärker wächst die rein gefühlsmäßige Überzeugung, dass dieses Duma-Mitglied vielleicht sogar Recht haben könnte.  

Bürger von Oberbanausien 

Sollte die Masse der Europäer noch rechtzeitig ihre Schnarchorgie beenden, sich Augen reibend von der stark durchgelegenen EU-Matratze ächzend erheben, und zielgerichtet Widerstand gegen die transatlantischen Zwingherren leisten, was würde geschehen? Eine ganze Ereigniskette käme in Gang. Zum einen verlören gewisse Politikerinnen nicht nur ihre großzügig indexierten Pensionen, sondern sie würden nicht einmal mehr Absatz auf dem modernen Markt für Gebrauchtfrauenhandel finden. Zum anderen setzte sich in Wirtschaft und Politik die im Grunde einfache und logische Erkenntnis durch, dass das künftige Europa ohne Russland den Weg zu einer harmonischen Einheit niemals finden kann. Doch begreifen das die Bürger?  Vielleicht setzen deren Kräfte der Vernunft doch wieder ruckhaft ein? 

Bisher konnte man folgenden Predigttext noch so überzeugend vortragen: 

„Hochverehrte Bürgerschaft. Wir alle wissen, dass der finale Crash des Finanzsystems unvermeidlich ist, Also, lasst uns sinnvolle Vorbereitungen treffen: Raus aus Papier, rein in Sachwerte, insbesondere in Gold und Silber. Bedeutet Euch die Sicherheit Eurer Familien und der Euch Anvertrauten denn nichts?    Wenn nein, wird man Euch demnächst verächtlich Bürger von Oberbanausien nennen.“ 

Doch von wenigen Ausnahmen abgesehen, hielten sich eben diese Bürger während dieser Ermahnung gewaltsam und krampfhaft mit beiden Händen minutenlang die Ohren zu und sangen hierbei laut und monoton: „La li la li la li la li la…..“ , was selbst bei ungünstigem Wind bis Hinterbanausien zu hören war.  Die Ohrenblockade brach ab, bis diese - nach Meinung der Ermahnten - geistig schwer kranken Verschwörungstheoretiker - endlich aufhörten, von Gold und Silber zu phantasieren. Sie sind einfach lästig und stören die Komfortzone. 

Doch:  Wer nicht hören will, muss später fühlen. 

Die Massenerscheinung der Realitätsverweigerung ist aber genau, was die herrschenden Eliten wollen und planen. Die streng kontrollierten Massenmedien tun dabei ihr bestes, um diesen Effekt und Trend nach Kräften zu verstärken. Herdentrieb und Staatsgläubigkeit helfen ihnen dabei.

Wachsende Verluste in Europas Wirtschaft und „wahre Freundschaft“ der US-Finanzkalifen

Konfrontation oder gar Krieg schadet allen Parteien und das nicht nur in Deutschland. Frankreich beispielsweise verlor gerade einen Multi-Milliarden-Deal und sitzt auf seinem für Moskau gebauten Hubschrauber-Träger fest. Das riesige Super-Gebilde kann auch nicht ersatzweise an andere Nationen oder Interessenten verkauft werden, da alles präzise und perfekt auf Größe, Eigenschaften und Charakteristiken russischer Helikopter abgestimmt und konzipiert wurde. Anderen Russland-Geschäften erging es nicht besser. Was Wunder, dass Frankreichs Staatschef öffentlich verkündete, dass man auf Russland zugehen müsse und die Sanktionen ganz Westeuropa schaden würden. Doch da kam eben mal die kleine HEPDO-Affäre. Die Gerüchte, dass dies eine vom CIA organisierte Aktion gewesen sei, wollen nicht verstummen, wenngleich eine Reihe von handfesten Beweisen unterdrückt wurde.

Und schon kroch der Oberchef in Paris brav in sein Körbchen, leckte die transatlantischen Pfötchen, schlürfte frustriert große Mengen von Hollandaise, drehte sich um 180°, und war über Nacht zum Sanktionsbefürworter geworden. Ähnliche Situationen mit hohen Verlusten von Industrie und Handel werden aus Berlin und anderen Hauptstädten gemeldet. Sogar der Weltriese EXXON verlor unlängst als Folge der Russland-Sanktionen über eine Milliarde Dollar, was selbst für den größten Konzern der Welt kein Taschengeld darstellt.

Dies alles nützt vor allem wem? Nun, den Dollar-Offizieren eines fernen Kontinentes und der Erhaltung ihrer globalen Dominanz mit Hilfe ihres Militärapparates, die mit endlosen Kriegen aufrechterhalten wird. Wie schon angedeutet: Allein seit 1945 haben die USA 23 Kriege vom Zaun gebrochen, unter schwerer Verletzung des Völkerrechts. In mehr als 135 (manche sprechen von 150) Ländern der Welt finden sich amerikanische Uniformen - sprich: Besatzer.

Bezahlt wird dieses monströse Militärgebilde ( bei weitem das größte der Welt), wie auch der Großteil aller US-Importe, mit Bergen täglich frisch gedruckter grünlicher Papierchen. Auf diesen steht, selbst für Sehbehinderte relativ gut erkennbar, das Zauberwort „Dollar“, dessen Massenproduktion nur ein paar Cents kostet. Dieserart erhält Amerika im Wesentlichen von den dummen Ausländern im Rahmen eines völlig pervertierten „Außenhandels“ so gut wie alles umsonst. Alles was man für diesen Megabetrug braucht sind keine realen Waren und Exportgüter in fairen Austausch mit dem Ausland, sondern nur gegen Heißlauf gesicherte Druckerpressen. Nahezu kostenlos produzierte grünliche Scheinchen gegen echte Güter oder reale Dienstleistungen, die das Ausland treu und brav liefert. Das Paradies war nie näher, doch: Die Bibel wusste es schon: Kein Paradies ohne Schlange. Immer mehr Länder durchschauen diesen Betrug und versuchen sich aus dem Würgegriff der Dollarfaust zu befreien.

Zum Entsetzen Washingtons stellen in zunehmendem Maße andere Währungen, Barter-TauschProzesse oder auch Gold (Iran-China) das neue, völlig entdollarisierte Handwerkszeug dar.

Und ganz nebenbei bemerkt, der Handel zwischen USA und Russland hat sich seit Einführung der Sanktionen, die den Westeuropäern aufgezwungen wurden, in etwa verdoppelt (zugegebenermaßen von sehr niedrigem Niveau aus).

Die US-Konzerne sind also bestrebt, die der europäischen Wirtschaft per Sanktionszwang entgangenen Geschäfte und Gewinne soweit wie irgend möglich für sich selbst zu sichern. So etwas sind natürlich typische Kennzeichen wahrer Freundschaft. Man haut die Verbündeten kräftig in die Pfanne, hält die hörigen Medien still, und außer Zähneknirschen aus Richtung der europäischen „Freunde“ (und sogar aus den eigenen Reihen, wie z. B. der EXXON-Chefetage) ist nichts mehr zu vernehmen.

Wie sagte Henry Kissinger so schön: „Die USA haben keine Freunde, nur Interessen.“ Und wenn’s im eignen Hause kracht, wird rasch ein bisschen Krieg gemacht.

Und dann ist die Zukunft des amerikanischen Finanz-Kalifats gesichert. Bis zum nächsten Krieg natürlich nur - und der ist niemals fern. Der gewaltige Druck der stärksten Rüstungsindustrie der Welt und deren dominierender Einfluss in Washington sorgten immer und sorgen auch weiter in höchst zuverlässiger Weise für Nachschub.

Eine Prise Größenwahn als Würze für den Popanz

Und dieser immer präsente Druck der Rüstungsindustrie, flankiert von der mittlerweile auf Armeestärke angewachsenen Drei- und Vier-Sterne Generäle und Admiräle, wächst. Die beiden Zauberworte, welche die riesige Truhe des Rüstungsbudgets wie ein Sesam-Öffne-Dich stets zuverlässig aufschließen, sind denkbar schlicht. Kein Abrakadabra oder irgendwelche geheimen Codes, sondern lediglich „Nationale Sicherheit“ und „Terrorismus“. Und schon fließen alljährlich Sümmchen von in (wahrer) Höhe und mit allen schwarzen Kassen und „off-budget items“ über einer Billion $.

Also mehr als 1 000 Milliarden oder rund 32 Milliarden $ (32 000 Millionen, in Worten: Zweiunddreißig Tausend Millionen Dollar, Sie haben richtig gelesen) pro Kalendertag. Dass es hierbei mehr Admiräle als Schiffe und an die 1 000 Generäle gibt, sei nur nebenbei bemerkt.

Jeder Einzelne von diesen ist ausgerüstet und mit Mitteln versehen, die oft überhaupt nicht mehr ausgebbar sind. Sie fließen in Richtung von hochqualifiziertem Personal, Sicherheits- und andere Einrichtungen, palastähnlichen Immobilien, High-Tech-Ausrüstungen, Fahrzeugflotten, Hubschraubern, Geheimdienst-Unterabteilungen, vielen Etagen mit hunderten von Büros und Bildschirmwänden und hunderten von Groß-Computern, eigener Energie-Versorgung, Küchen, Labors, Kleinkliniken, Unterhaltungs- Sport- und Entspannungs-Fazilitäten, sowie Vorratskellern und Lagerräumen für den Notfall. Sogar schlicht bekleidete, aber gar nicht schlicht bezahlte Tänzerinnen für den Nicht-Notfall wurden gesichtet. Diese sorgen am verlängerten Wochenende für Aufheiterung und willkommene Ablenkung von den schweren Pflichten maßloser Verschwendung und des ewigen Kampfes gegen eine Handvoll „Terroristen“ im Jemen, aufmuckende Ziegenhirten in Libyen sowie einige vom CIA unterbezahlte aufmüpfige Opium-Bauern im fernen Afghanistan.

Mittelalterliche Potentaten der Spitzenklasse waren arme Schlucker und die Päpste der Vergangenheit wie kleine Kirchenmäuse im Vergleich zu diesen krösusähnlichen Figuren in den Grenzbereichen des Größenwahns.

Doch Widerstand gegen die Machenschaften der Dollardiktatur regt sich, wenn schon nicht im Sklavenstaat EU in seiner beschämenden Demutshaltung nach der Melodie der Gladiatoren vor Kampfbeginn: „Ave Dollar, Imperator, moribundi te salutam“ - so doch anderswo.

Ein Beispiel: Der Dampfer mit der Aufschrift „AIIB“ (Asian Infrastructure Investment Bank) gewinnt unter der Führung Chinas immer rascher an Fahrt. So gelang es diesem, sich selbst als Neue Entwicklungsbank (NEB) verstehenden Institut letzte Woche die Rückendeckung von Italien, Schweiz, Frankreich, sogar Deutschland, Japan, Australien und – man glaubt es kaum – sogar von England zu gewinnen. Sinn und Zweck der Übung: Schlussendlich die Bildung einer „Anti-Fed“ und „Anti-EZB“, aber auf Goldbasis.

Die AIIB konvertiert amerikanische und japanische Staatsanleihen, sowie Eurobonds, UK-Guilts und auch Anleihepapiere anderer Staaten in - man staune - physisches Gold. Die BRICS-Staaten - also Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika - bilden den Kern dieser für das Dollar-Kalifat höchst gefährlichen Aktionen und Umtriebe. Die Gründung einer BRICS-Gold-Zentralbank steht bevor. Sobald China als Führungsmacht seine 10 bis 12 000 t Gold beisammen hat, dürften wirklich große Ereignisse anstehen. Eine Bildung und Fixierung des Goldpreises ohne London, ohne FOREX und ohne New York einschließlich COMEX geschähe dann in Asien, wahrscheinlich in Hongkong oder Shanghai. Eine Gold-Teildeckung des Yuan gilt als das heimliche große Ziel Pekings, wo man bis heute wahrscheinlich „erst“ 6-7 000 t physisches Gold beisammen hat.

Bei einer jährlichen Ankaufrate von über 2 000 t plus Eigenförderung von 500 t pro Jahr, dürfte es in zwei, spätestens drei Jahren soweit sein, dass der chinesische Goldschatz die Marke von 10 000 t erreicht und überschritten hat.

Die USA dürften derzeit nur noch 1 000 bis 2 000 t real vorzuweisen haben. Manche schätzen, dass Amerika nur noch über wenige 100 t physisch verfügt. Genaue Zahlen sind weder seitens Washingtons noch Pekings erhältlich. Doch fest steht, dass die Chinesen real „sehr viel“ und die Amerikaner „sehr wenig“ haben (werden).

Was das alles für den ungedeckten Dollar und dessen Schwesterwährungen (alles nur bunte Papierchen) bedeutet, kann man derzeit nur vage erahnen. Die Unzenpreise dürften dann im Bereich (auf heutige Gegebenheiten umgerechnet) von 5 000 bis 10 000 $ liegen. Möglicherweise ist der Dollar bis dahin schon auf der Intensivstation mehr oder weniger sanft entschlafen.

Was immer die technischen Einzelheiten sein mögen: Die Kaufkraft der Edelmetalle, gleich in welcher Währung sie sich ausdrücken mag, dürfte dann im Vergleich zum heutigen Stand um ein Vielfaches höher sein. Im kommenden „Asiatischen Jahrhundert“ wird gelbes Gold (und auch das weiße Gold des kleinen Mannes) eine ganz bedeutende Rolle spielen. Beide Metalle (mit Platin am Rande) dürften dann über Nacht ihre verlorene Geldfunktion zurückgewinnen. In Asien und ganz besonders in Indien tun sie dies de facto schon seit Jahren.

Nach einem Crash mit Totalverlust der Papiervermögen werden die Bürger auf „etwas Solides“ als neue Währung drängen und eine neue reine Papierwährung ohne jede reale, greifbare Deckung zurückweisen. Gebranntes Kind scheut das Feuer. Dieses Phänomen der „Repudiation“ erfuhren bsw. die Deutschen im letzten Jahrhundert zwei Mal und zwar in den Jahren nach 1923 und nach 1945 noch einmal. Das Motto damals wie künftig lautet(e): „Das wollen wir nicht noch einmal erleben.“ Wollen Sie das?

Teil 4

Die Europa zugedachte Doppelrolle 

Jetzt sind die Europäer gerade in der Heißmangel der in ihrer Selbstsicherheit schon an Größenwahn grenzenden US-Finanzoligarchie. Eine US Staatsekretärin, nach ihrer Haltung zu Europa befragt, entblödete sich nicht einmal, vor laufenden Kameras 3 Worte mit vehementem Nachdruck auszustoßen: „Fuck the EU“! 

Den Bewohnern der „Alten Welt“, wie sie in Washington oft abfällig genannt wird,  ist eine Dreifachrolle zugedacht: Zum einen als Wirtschafts- und Finanzsklaven, die als Folge des vom großen Bruder ausgeübten Zwanges stetig wachsende Verluste im Bereich von Wirtschaft und Finanzen erleiden. Zum anderen gilt es, eine für die herrschenden Eliten hochgefährliche Allianz von Deutschland und Russland um jeden Preis zu verhindern. 

Die Russen mit ihrem größten und rohstoffreichsten Land der Welt haben alles, was die fleißigen Deutschen und ihre Wirtschaft mit ihrer Technologie, ihren Patenten und ihren Fähigkeiten, in den Bereichen Planung, Management und Organisation brauchen und umgekehrt.  

Einer der CIA-Chefs (Sektion „Strategie“) sprach es ganz offen aus: ‚Wir kämpften den 1. und den 2. Weltkrieg sowie den Kalten Krieg, Letztendlich galt es, die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland so schlecht wie nur irgend möglich zu gestalten. Vereint wären sie die einzige Macht der Welt, die uns wirklich bedrohen kann. Eine Allianz der beiden Länder gilt es um jeden Preis zu verhindern’.    

Bedenklich für die Wall-Street-Halbgötter ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass der Rubel gegenüber dem Dollar von Ende Januar bis Mitte April 2015 im Kurs um immerhin rund 30 % gestiegen ist. Moskau und seine Währung fallen also keineswegs vor Schwäche um, was man in Washington so furchtbar gern hätte. 

Und in Berlin wie auch in deutschen Wirtschaftskreisen wird dies nicht ignoriert. 

Wenn es irgendwelche Gespräche zwischen Berlin und Moskau gibt, riechen die US-Mächte nicht nur Lunte, sondern auch gleich noch eine (faulende) Ratte. 

Um des (Dollar-)Himmels Willen: Vor derlei höchst bedrohlichen Entwicklungen sei der Dollargott vor! Man plant in den transatlantischen Hochburgen der Macht genau das Gegenteil: Möglichst ein dauerhaftes Zerwürfnis. Denn die Leit-Strategie gebietet, Deutschland als Speerspitze gegen Russland einzusetzen, mit dem für den US-Rüstungs-Sektor freudigen Ergebnis eines möglichst großen Krieges mit möglichst viel Zerstörungen dienen - mit entsprechenden Billionengewinnen für Wall Street & Co. versteht sich. 

Im Krieg klingeln die Kassen der arrangierenden Hintermänner und ihrer Konzerne, wie niemals sonst. Außerdem steht man am Rande einer konjunkturellen Depression, die es durch einen Großkrieg elegant zu verhindern gilt.   

Mit einem (geplanten) gewaltigen Trümmerhaufen als Ergebnis, schaltet man zum einen diese widerliche Konkurrenz der Westeuropäer und Russen auf Jahrzehnte hin aus und sichert die Dominanz einer in Wahrheit „Drittweltwährung“ - genannt „Dollar“.  Zum anderen kommt dann der große Wiederaufbau, der natürlich von den Wall-Street-Herren, genau wie der vorher hemmungslos arrangierte Krieg, kaltschnäuzig grinsend ebenfalls finanziert wird, nochmals mit entsprechenden Billionengewinnen - versteht sich noch einmal. So ist alles in bester Ordnung. 

Wann wacht Europa auf? Wann hört der dort vorherrschende Trend kriechender Zombifikation auf, der nicht nur Ober- und Unterbanausistan und insbesondere derzeit das deutsche Massendenken beherrscht?

Vielleicht erst dann, wenn der Sklavenstaat der US-Finanzoligarchie ganz offen in Europa installiert wurde. Die drei hochgefährlichen, sorgfältig geplanten und weitgehend geheim gehaltenen, mächtigen Wunderinstrumente, die hier unter anderem zum Einsatz kommen, heißen „TTIP“ „TISA“ und „CETA“. Dann gibt es in der Schulspeisung täglich Chlorhähnchen, extrem überzuckerte Cola, nur noch genmanipulierte Nahrung (wie auch in allen Supermärkten) und propagandistische TV-Berieselung in den Pausen.

Wer sich widersetzt wird neutralisiert, verklagt und muss Unsummen zahlen. Lokales Recht, Gerichtsbarkeit, Parlamente und europäische Regierungen sind für immer ausgeschaltet und völlig machtlos. Sklaven haben bekanntlich keinen eigenen Willen, sondern müssen 24 Stunden am Tag blind gehorchen, sonst kommt die Peitsche, mit der rücksichtslos zugeschlagen wird. Doch darüber demnächst eine ausführliche Analyse, deren Lesen wirklich starke Nerven erfordert.

Gebot der Vernunft: Eine Allianz

Zurück zu Russland: Gespräche, Verhandlungen, wechselseitige Einladungen, vertragliche Bündelung gemeinsamer lebenswichtiger Interessen - und derer gibt es viele - ,bilaterale Verträge und permanente Konsultationen als fest installierte Prozesse und Einrichtungen wären für die Westeuropäer und allen voran, für die Deutschen, schlicht ein Gebot der Vernunft.

Freundschaft, bei respektvollem Abstand, sowie gegenseitige Achtung als Partner und nicht als Widersacher oder gar hasserfüllte Feinde, würden für beide reiche Früchte tragen. Natürlich wird es Differenzen und manche Eigeninteressen mit Ecken und Kanten geben, die nur mühsam zu einem Ausgleich zu bringen wären. Aber gibt es eine andere sinnvolle und für beide Seiten reiche Früchte tragende Alternative?

Man kann es nicht genug wiederholen: Russland hat mit seinen gewaltigen Ressourcen und als größter Energielieferant der Welt alles was Europa - und insbesondere der europäische Kernstaat Deutschland - braucht. Und Westeuropa - und wiederum ganz besonders Germany - hat in den Bereichen Projekt-Management, Technologie, Erfinderkultur, Engineering, Metallurgie, Patentwesen, Design, Produktion, Wartung und Erhaltung, Prozesskontrolle, Lager- und Lieferwesen, Transport, Optimierung, Messtechnik, Zeitmanagement, Rechnungswesen, Chemie, Verfahrenstechnik, Energieeffizienz, Straßen-, Hoch- und Tiefbau, Recycling, Umweltschutz, Entsorgung, Ressourcenerschließung und ganz allgemein „Know-how“ - im Wesentlichen alles, was Russland braucht. Ein wirkliches Zusammengehen könnte Synergien mit wahrhaft atemberaubenden Effekten zum Nutzen aller freisetzen.

Ein kleines Beispiel: Das russische Pipelinesystem stammt zu einem Großteil noch aus der Stalin-Zeit und ist im entsprechend tieftraurigen Zustand. Selbst der mühsame „Kampf dem Rost“ ist ohne historisch einmalige Mega-Investitionen nicht mehr zu gewinnen. Daher gehen - Schätzungen zufolge (auch eigene Beobachtungen des Autors in Sibirien mit zentimeterhoch verölten Flächen bis zum Horizont in allen Richtungen) - zwischen 14 und 17 % der Ölförderungen verloren, mit schweren Umsatzverlusten und gewaltigen Umweltschäden. Oh Rost – oh Not!

Allein die Ausbesserung der Pipelines stellte ein Projekt in der Größenordnung von hundert Milliarden Euro dar. Für die völlige Erneuerung, also den kompletten Total-Ersatz des gesamten Systems durch fabrikneue Röhren, was eigentlich nötig wäre, laufen die Kosten in den mehrstelligen Billionenbereich, die Moskau aus eigener Kraft niemals aufbringen kann. Ähnliches gilt für Transportwesen und Infrastruktur.

Liegen hier nicht ganze Paradiese für die deutsche Industrie brach? Und der Rohstoffreichtum diente als Basis für die Finanzierung. In drei Jahren geht die RusslandChina Pipeline (400 Mrd. €) in Betrieb. Wo bleiben die deutschen Unternehmer?

Die Grundfrage, die sich am Ende den Deutschen stellt, ist simpel genug. Sie lautet: Was haben die geographisch ferne USA denn Deutschland außer einer 70-jährigen Besatzung, deren Kosten Deutschland auch noch voll zu tragen hat, ohne jeden Friedensvertrag und noch immer im VierMächte-Status, und der diktatorischen EU mit ihren nicht gewählten Machthabern und US-Leibeigenen in Brüssel, außer endlosen Kosten und Garantien für Bankrott-Staaten sowie unterwürfigem Vasallentum wirklich zu bieten? Und was böte eine freundschaftliche Allianz mit dem geographisch fast benachbarten größten und sogar militärisch zweitstärksten Land der Welt? Welche Alternative wäre zu wählen? Dabei sollten auch unbedingt mit Amerika freundschaftliche Beziehungen aufrechterhalten werden, aber keine solchen auf der Basis von Feudalherr und Leibeigenschaft in ihrer modernen Version.

Eigendynamik des Dollarkrebses, Dr. Keynes versagt jämmerlich

Der Dollar als US-Machtbasis, dessen sichere Stellung und Position als Welt-Reservewährung bereits stark schwindet, leidet an einem unheilbaren Krebsleiden am Finanzdarm. Dies führt, wie bei allen schweren Erkrankungen zu einer Eigendynamik. Die Finanzverdauung stockt. Die Herren in Washington wissen das sehr genau und bereiten in aller Stille eine geordnete Ablösung des Todeskandidaten durch eine neue Weltleitwährung unter ihrer Regie vor. Glaubt man vertraulichen Hintergrundinformationen von Insidern, dann scheint es sich um eine Mischung aus Sonderziehungsrechten des IWF und einem Währungskorb zu handeln, in dem der Dollar als notoperierter Patient in stark geschwächter - also abgewerteter - Form noch enthalten ist. Vielleicht sogar mit einer Goldkomponente.

Wenn dies stimmt, werden sich Massen von Amerikanern wünschen, nie geboren worden zu sein. Auch dürfte das Land dann eine Zeitlang unter Kriegsrecht stehen und die 140 besetzten Länder bzw. die dortigen militärischen Stützpunkte gezwungenermaßen aufgeben. Was das Ganze, wenn es denn eintrifft, für die Edelmetallpreise bedeutet, können sich selbst äußerst phantasieschwache Mitbürger vorstellen.

Immerhin haben 6 US-Bundesstaaten Gold als Alternativwährung bereits zugelassen. Weitere werden folgen. Im US-Bundesstaat Washington haben gerade acht Abgeordnete der Republikaner eine Gesetzesvorlage im Repräsentantenhaus eingebracht, um Gold und Silber bundesweit als Alternative zum Dollar zuzulassen. Dies dürfte zum heutigen Zeitpunkt kaum Erfolg haben, doch der Grundstein wurde gelegt und der Bau des Gebäudes wird später folgen.

Eine Reihe von Indikatoren weist konkret auf das kommende systemische Scheitern hin: So stagnierte bsw. die amerikanische Wirtschaft im 1. Quartal 2015, im Klartext: Im Gegensatz zu Russland mit seiner sehr niedrigen Schuldenlast - Wachstum gleich Null.

Ein Abgleiten in die Rezession droht, und das, dem großen Guru Keynes getreulich folgend, trotz aller Kapitalinjektionen mit selbst kostenlos geschaffenem Kunstgeld über mehr als ein Jahrzehnt hinweg. Die Frischgeld- (nicht Frischzellen-) Spritzen helfen einfach nicht mehr. Der Dollar-Junkie reagiert, außer einem letzten, schwachen Zucken, nicht einmal mehr auf zehnfache Überdosen von Finanzheroin.

Der gute alte Keynes, dem man in der westlichen Wirtschaftspolitik mit Inbrunst folgt, würde sich die Haare in bitterster Verzweiflung ob des völligen Versagens seines Finanzevangeliums raufen, wenn er denn noch könnte. Ganze Haarbüschel als Folge des Raufens könnte demnächst auch in einer anderen bedauernswerten Gruppe anfallen: Den Aktionären, insbesondere den amerikanischen. Die Börsen steigen und steigen, aber die Wirtschaft stagniert oder rezessiert sogar. Das ist die denkbar schlechteste Basis für jeden Aktienmarkt, der wie gesagt von Woche zu Woche neue Rekorde einfährt und sich völlig von jeder Realität abgekoppelt hat. Doch der Abgleich mit eben dieser Realität setzt IMMER ein. Das Erwachen dürfte schauderhaft ausfallen. Da helfen auf Dauer auch keine Überfälle und Übergriffe auf ausländische Staaten und das Ausplündern von deren Konten und Goldkellern mehr.

Vier kleine Bespiele dieser üblen Machenschaften:

Das libysche Kapital (rund 100 Mrd. $) wurde eingefroren und von der US- Hochfinanz schlicht konfisziert. Hinzu kamen 120 t Gold.

Die Ausbeute an ägyptischem Kapital fiel mit rund 70 Mrd. $ etwas schwächer aus und auch an Gold gelang es nur 40 t zu stehlen - Verzeihung, wollte sagen: „für Freunde kostenlos aufzubewahren“. Alles wurde in den selbständigen Staat (genau wie der Vatikan) „City of London“ als sicherer Hort und neue „Freistätte“ überführt. Ein gekonnt vom CIA inszenierter Massenaufstand und die Anklage gegen Präsident Mubarak wegen Mordes, Raubes, Massendiebstahl und Vergewaltigung sowie unerlaubten Entschleierungen von mindestens 840 Frauen genügten, und schon war das Land seines Kapitalgrundstocks beraubt. Groteske Gerichtsprozesse in Kairo verursachen im Ausland nur noch Kopfschütteln, wenn man die dahinter stehende Systematik und Logik inmitten der allergrößten Finanznot der US-Geldmacht und ihrer Underlinge nicht begreift.

Das irakische Staatskapital in Höhe von 65 Mrd. $ floss ohne viel Aufhebens zusammen mit dem Staatsgold von ca. 70 t leise und flink nach London und New York.

Dasselbe Schicksal erlitt die Ukraine. Leider gab es kaum einmal 60 t des Goldes und nur klägliche 30 Mrd. $ an Staatskapital. Der „große Raub von Kiew“ entpuppte sich als eher „kleiner Raub“ und löste in den Kreisen der Hochfinanz enttäuschte Grimassen aus. 30 Mrd. $ und vielleicht 50 t Gold stuft diese Clique inzwischen als reinen „Klimperkram“ ein.

In der Ukraine wurden seit Stalins Zeiten keine Diktatoren mehr gesichtet, die CIA-gestürzte Regierung war voll demokratisch gewählt und hatte noch eine Amtszeit von über 2 Jahren vor sich. Der Mangel an Despoten hilft den überfallenen Opfern schon längst nicht mehr. Im Übrigen steht die Ukraine unmittelbar vor dem offenen Staatsbankrott.

„Despotengelder“ und „Diktatorengold“ stützen das wankende US-Finanzgebäude.

Jedenfalls müssen die Überfälle, angezettelten Kriege durch eigene oder Stellvertreterkämpfer und das anschließende Ausrauben durch das angloamerikanische Großkapital und ihrer Bankerschergen als reine Verzweiflungstaten eingestuft werden. Handele es sich nun um dem Volk beschönigend als „Despotengelder“ und „Diktatorengold“ verkaufte „hoch edle Maßnahmen“ oder einfach nur um schlichtes Staatsvermögen.

Die Ausbeutung fremder Länder wird jedoch in ihrer Effizienz immer schwächer. Da wäre ein Betäubungsschlag gegen die Schweiz, allwo 43 % des Welt-Papiervermögens lagern sollen, schon lohnender. Auch hat die Schweiz die höchste Menge an Goldbesitz (etwa 185 g, meist Vrenelis) pro Kopf in der Welt. Ein Grapschen dieser Menge wäre doch eine überfallartige Aktion wert. Dies ließe sich mit der Anhäufung von Despoten in Bern sowie lokalen Diktatoren in den 26 Kantonen einschließlich der Tyrannei der lila Kühe leicht begründen. Außerdem wartete dann eine lohnende Aufgabe in der Überzeugungsarbeit für die Massenmedien. Aber für einen gewaltigen Hieb dieser Art reichen die Washingtoner Energien vielleicht schon nicht mehr. Oder möglicherweise doch? Immerhin hat Helvetien 11 (in Worten „elf“, kein Tippfehler) - mal so viele Mann unter Waffen, wie die deutsche Bundeswehr und das Land hat glücklicherweise kein Öl, was eine Invasion attraktiv machen würde. Verzweifelte sind allerdings zu (Un-)Taten fähig, die von unbeteiligten Zuschauern oder selbst von sympathisierenden Beobachtern niemals erwartet und nach Art und Umfang einfach nicht fassbar sind.

In allen Fällen - Despotengelder hin oder her - wurde jedenfalls wortreich und grinsend versichert, dass dieser offene Diebstahl - Entschuldigung, wollte sagen: „Freundliche Sicherstellung gefährdeten Kapitals und zinslosen, nutzlosen Goldes“ - eines Tages rückgängig gemacht würde. Man wird nicht müde, immer wieder zu versichern, dass alles natürlich „absolut garantiert“ zurück übereignet werde, fest versprochen, auf Dollar-Ehrenwort. Es müssen allerdings mindestens 144 Voraussetzungen gegeben und genau 167 (oder waren es 168 ?) sehr strenge Bedingungen erfüllt seien. Im Klartext: Nie und nimmer.

Saturiert feixende Mehlwürmer und 17 Beispiele für Straßburger Effizienz

Für welche Alternative wird sich Deutschland in seiner Wahl der Allianzpartner entscheiden? Hörige Politiker(innen) könnten die für die Bevölkerung falschen Entscheidungen treffen. Aber wen kümmern schon die Interessen der Bürgerschaft? Die Vasallenmentalität sitzt tief im Mark. So manche Politiker in der Führung der EU und Deutschlands gleichen eher fetten, saturiert feixenden Mehlwürmern inmitten von Scharen hoch steuerfrei dotierter Politbonzen mit sozialistischen Umhängen in den Farbschattierungen rosa bis tief rot, anstatt ihrem Volk und den Wählerschaften gegenüber verantwortungsbewussten, ehrlichen Vertretern.

Immerhin erhält ein Abgeordneter im EU-Parlament im Laufe einer Amtsperiode, alle „perks“ (Vergünstigungen und indirekten Beihilfen) eingerechnet, steuerfreie Zuwendungen in der Größenordnung von insgesamt 2,4 Mio. €. Und wer gefährdet denn schon einen solch himmlischen Zustand durch Aufmüpfigkeit gegen die Systemherren, zumal der Arbeitsaufwand minimal und die Urlaubszeiten paradiesisch sind? Auch darf das Parlament keine eigenen Gesetzesvorlagen einbringen oder beschließen, sondern nur das von ungewählten Kommissaren Beschlossene demütig abnicken.

Doch halt: Etwas an Macht und Einfluss verbleibt:

17 gloriose Beispiele:

-Der Krümmungsgrad EU-zugelassener Frischgurken

-Die Dichte von EU-Stacheldrahtzacken per 20 cm Längeneinheit

-Die zugelassene Saugkraft von Staubsaugern in der EU (Teppichdreck wächst)

-Das Verbot von Glühlampen mit für die Augen gesundem Licht

-Der mittlere Fettgehalt von am Spätmorgen gemolkener EU-Ziegenmilch

-Zulassung von Einheitswollknäuelgras in der Umrandung von EU-Sportplätzen

-Präziser Zustand geschälter und ungeschälter türkischer Import-Haselnüsse

-Der Mindestabstand der Rebenreihenbepflanzung in Portugal und Luxemburg

-Der Maximalabstand der Rebenreihenbepflanzung in Frankreich und Spanien

-Leuchtkraft von PKW-Unfall-Warnwesten bei leichtem und schwerem Regen

-Belüftungsströme in Südseiten-Toiletten amtlich lizenzierter EU-Bordelle

-Maximale Lautstärke in Lehmboden eingelassener „Maulwurfsschreck“-Geräte

-Saugkraft Obergrenzen von EU-Windeln und Tampons -Einsatzdetails von Butter und Margarine bei EU-Schulspeisungen

-Höchstgeschwindigkeit von Windmühlen-Lufträdern holländ. Typs an Werktagen

-Verwendungsdetails tierischer EU-Exkremente auf Tonböden der Dichtestufe II

-Türklinkenrauhigkeit in EU-Irrenanstalten (die größte vielleicht in Brüssel?)

Die Liste ließe sich beliebig fortführen. Für 2,4 Mio. steuerfreie Teuros pro Legislaturperiode je Abgeordneter und zeitgleich zweistellige Milliarden an Steuergeldern für des gesamte so genannte „Parlament“ muss schließlich etwas geboten werden. Das Volk fordert, wie schon immer, Brot und (Kasper-Spiele). Und die werden überreichlich geboten. Das ist echte Demoklapsie (Demos = Volk, Klapsie = Verklapsung).

Für wirkliche Probleme, wie sie die Mittelmeerländer derzeit erleben dürfen, hat man weder Zeit, Geld noch Muße. Diese Nehmer-Länder bewegen sich in einem Teufelskreis. Sparen sie, dem Brüsseler Befehl folgend, Staatsausgaben und ziehen die Steuerschraube an, vertieft sich die gegenwärtige Rezession zur Depression mit noch viel höheren Haushalts-Defiziten und Schulden.

Dies alles erfordert noch viel mehr „Hilfe“ und „Rettung“ durch die Geberländer, was wiederum die Außenschulden der Bankrotteure weiter erhöht, die Kurse der Staatsanleihen wegen der schlechteren Bonität gegen Null - und die faulen Kredite der Geberbanken in die Stratosphäre treibt. Von dort aus aber hat man - als eine Art Belohnung oder immaterielle Entschädigung - den wohl besten Über- und Ausblick auf den geschundenen blauen Planeten. Bankster, Ihr könnt erleichtert aufatmen!

Ebenfalls ein wenig aufatmen können die Griechen, denn ihr Land wurde wieder ein hoch attraktives Touristenziel. Außerdem ist es hoch unwahrscheinlich, dass man das Land aus politischen Gründen aus der EU ausscheren lässt. Zum einen würden dann andere Wackelkandidaten folgen, zum anderen würden Moskau und Peking an Brüssels Türschwelle sofort Fuß fassen. 

Teil 5

Alles ist voll

Gleich zu Beginn eine grundsätzliche Frage.  Gibt es denn überhaupt eine „Krise“ oder zumindest eindeutige „Krisensignale“?  Auf den ersten Blick erscheint dies nicht so.  Zumindest nicht im deutschsprachigen Raum.

Alles ist voll oder auch schon mal übervoll.

Z. B. die Parkplätze, Bierkrüge, Weinhumpen,  Abwässergruben, Wartezimmer der Ärzte und Anwälte, Gerichtssäle, Supermärkte, Restaurants, Anzeigetafeln, Werbeseiten und Reklameplakate der Discounter und anderer Unternehmen jedweder Art, Bankkonten und Wertschriftendepots (die Deutschen haben derzeit etwa 6 Billionen an „Vermögen“), die Kirchen (mit regionalen Einschränkungen), die Gefängnisse, die Suppenküchenkessel, die Straßen und Autobahnen, Massagesalons, Kassen von Bordellen, Kartellen und Parteizellen, Urlaubsflüge, Sonnenstrände, Mittagstische und Kaffeetafeln, Stammtische, Frisörsalons, Alkoholliebhaber (nicht immer voll), Vorratslager aller Arten, D-Züge, Straßenbahnen, U-Bahnen (zumindest zwei mal täglich), Fotospeicher der Geschwindigkeitsblitzgeräte, Mägen der Menschen, Haustiere und des Zuchtviehs, „Rettungskassen“ der Politiker und Zentralbanker, Jugendherbergen, Theater- und Opernsäle, Sportstadien, Zuschauerbänke selbst fragwürdigster Unterhaltungsveranstaltungen mit idiotischen Inhalten, Hörsäle, Reisebüros, Treibstofftanks, Kühlschränke, Gefriertruhen, Schweine-, Rinder- und Gänsemästereien, Vogelnester, Schnapsregale und Weinkeller, Klassenräume, Fitnesscenter, Schweißtücher der Joggermassen, Hunde (voller Dankbarkeit und Futter), Gabentische zu Weihnachten, Windeln der Kleinkinder und die Nasen übersättigter Bürger.

Die meisten haben die Nase wirklich voll.

Dennoch und trotz allem: Wo, um Himmels Willen, soll sich denn da eine echte Krise verstecken? 

Oh, unsichtbare Krise, wo bist und bleibst du nur? Es gibt heute auf der Welt viel mehr Handys als Toiletten. Mit letzteren kann man alles loswerden, mit ersteren alles und jeden erreichen. Aber die Krise will einfach niemand entdecken oder gar loswerden, da sie ja scheinbar nicht existiert.

Auf Krisensuche

Doch auf den zweiten Blick ergibt sich überraschenderweise ein ganz anderes Bild.

Nur um einige, genauer: 26 (es gibt deren noch mehr), besorgniserregende Krisensignale im Folgenden zu nennen:

1) Die Schuldengebirge wachsen seit Jahren munter weiter, Stunde um Stunde, Tag um Tag. Allein die verzinslichen Staatsschulden der USA wuchsen um eine Kleinigkeit an. Um 1950 beliefen sie sich auf 0,3 Billionen $, Ende dieses Jahres auf etwa 19,2 Billionen. Das ist eine 63-fache Steigerung. Hinzu kommen die unverzinslichen Schulden in mindestens 6-facher Höhe. Zusammen ergibt sich eine, Experten zufolge, mehr als 240-fache Steigerung der Verschuldung.  In dieser Zahl sind die Schulden von Privatpersonen, Unternehmen, Banken, der Fed (von 0,1 auf 5,9 Billionen $) sowie der Bundesstaaten noch nicht einmal berücksichtigt. Gleichzeitig wuchs die Wirtschaft vielleicht um das Dreifache. Wäre dies nicht besorgniserregend? Und keine Änderung des Trends und keine machbare Lösung in Sicht, außer Krieg oder Total-Crash des gesamten Systems.

2) Lastwagenladungen an Hilfsgeldern flossen den Banken zu, die immer wieder „gerettet“ werden müssen. Binsenweisheit von Oma Meier: „Was fortlaufend gerettet werden muss, ist nicht wert, gerettet zu werden“.

3) Ein Gleiches gilt für Großkonzerne und ganze Länder, akuter Fall im Augenblick ist Griechenland, mit zirkusreifen Figuren an der Spitze. Diese versuchen es zum einen mit Erpressung, sprich gezielter Einschleusung von fanatischen ISIS-Terrorísten über Athen, ausgestattet mit griechischen EUPässen, in Richtung des „geizigen Nordens“, oder mit der Nazi-Reparationskeule, sprich etwa 250 Mrd. € wären von Deutschland rasch und ohne viel Aufhebens am nächsten ruhigen Wochenende zu überweisen. Sie versuchen es auch mit Besuchen in Moskau und Peking, mit der Drohung Russen und Chinesen nebst deren Stützpunkten ins Land zu holen. Andere Länder, wie Spanien, Portugal, Italien und neuerdings auch Frankreich hängen jetzt schon oder in Kürze ebenfalls zitternd an den Schläuchen des Rettungs-Beatmungsgerätes. Und keine Änderung des Trends und keine machbare Lösung in Sicht.

4) Verstaatlichung von wichtigen Unternehmen und keine Erholung oder Wende in Sicht. Vielleicht sind eines Tages die Goldminen an der Reihe?

5) Massive Falschadressierung von Hypotheken-Hilfskampagnen und keine Erholung oder Wende zu sehen.

6) Seitetwa 3 Jahren Nullzins oder sogar Negativzins mit Enteignung der Sparer und keine Wende in Sicht.

7) Massive Fälschungen staatlicher Statistiken, in Amerika schon seit der Clinton-Ära, in der EU setzte dies schon gleich nach der Gründung ein. Und keine Wende in Sicht!

8) Ungezählte staatliche „Stimulusprogramme“ (dazu gehörte z. B. auch die längst vergessene „Abwrackprämie“) und keine Wende in Aussicht.

9) Grenzenloses und endloses Hin- und Herschieben toxischer „Wert“papiermassen zwischen Banken, Zentralbanken, Hedgefonds, Großspekulanten und anderen Spielern der „Finanzindustrie“ ohne die geringste reale Wertschöpfung. Keine Besserung oder Änderung in Sicht.

10) Seit vielen Jahren voll bewusste Falschbewertungen der Bonität und Güte von Währungen, Grossunternehmen und ganzen Ländern durch die Ratingagenturen. Oft bis zum unmittelbaren Zusammenbruch der überoptimistisch Bewerteten wurden diese hoch gelobt, mit gewaltigen Verlusten der vertrauensvollen Anleger im Gefolge. Die Spitzen der Finanzelite waren natürlich als Insider bestens informiert, mit von der Partie, und rechtzeitig ausgestiegen. Keine Trendwende in Sicht.

11) Das Einfrieren und die Konfiszierung von „Tyrannenkonten“ und „Diktatorengeldern“, Diese Farcen wurden als die „Superlösung der Finanzkrise“ und als „dringende Notwendigkeit der Demokratie“ lautstark verkauft. Geändert hat sich nichts Nennenswertes, außer dass mit durch US- Militär vom Irak, von Libyen und der Ukraine gestohlenes Staatsgold, innert Stunden nach Einmarsch, nach London verbracht wurde und dort der Preisdrückung diente.

12) Über 2 Jahre weitgehender Monetisierung von US-Staatsanleihen Regierung druckt also Anleihen, gibt diese der Zentralbank, diese druckt frisches Geld, gibt dieses der Regierung, die sich solcherart „finanziert“. Beide Seiten drucken also hunderte von Tonnen bunt gefärbter Papierchen, ohne jede Wertschöpfung. Und davon lebt dann der Staat. Nicht die geringste Aussicht auf Änderung. Die Druckerpressen glühen schon fast. Der Druckmaschinenpark wird fortlaufend erweitert. Keine Trendwende in Sicht. Die alte VW-Reklame für den Käfer würde hier, leicht variiert, passen: „Und druckt und druckt und druckt“.

13) Seit vielen Jahren Kriege, entweder direkt und selbst mit eigenen Uniformen, oder durch Stellvertreter, „gegen Terrorismus“ und „für Demokratie“. Friedenspanzer und Befriedungsdrohnen gehen, meist recht wahllos, das Problem der Überbevölkerung höchst effizient an. Man grient dazu süffisant in Washington oder im Pentagon, und murmelt: „Willst du kein Dollar-Sklave sein, so schlag ich dir den Schädel ein“. Die Zahl der von den USA inszenierten Kriege und Umstürze seit WKII beläuft sich auf 41 und seit der Gründung der Union auf etwa 160. Man kommt mit Zählen kaum nach. Wen wundert da Kissingers berühmter öffentlicher Ausspruch: „Amerika hat keine Freunde, nur Interessen“. Und man möchte hinzufügen: „und Massen von Sklavenvölkern“.

14) Wildes Medien- und Propagandagetrommel: Alles ist wunderbar, eine Krise gab es nie, wird es nie geben. Papierwährungen sind das Beste im ganzen Kosmos. Der ganz große Aufschwung und der unbegrenzte Wohlstand lauern zusammen mit dem Paradies, sprungbereit, gleich um die Ecke. Gold und Silber sind zinslos, nutzlos und nicht essbar, also toxischer Schmutz. Doch Zentralbanken und die herrschenden Eliten sammeln diesen toxischen Dreck in aller Stille emsig auf. Die Klasse dieser abgehobenen „Dreckliebhaber“ wächst, blüht und gedeiht. Keine Trendwende in Sicht.

15) Staatlich voll lizenzierte Bilanzfälschungen der Banken, die ihre gewaltigen Schulden als Vermögen ausweisen und sich selbst in beliebiger Weise bewerten dürfen. Ein Buchverlust von z. B. 900 Mio. $ oder € wird innert Minuten zu einem entsprechenden Buchgewinn von 900 Mio. $ oder € - um das griffige Schlagwort der 68er Salonrevoluzzer zu gebrauchen - „umfunktioniert“. Keine Änderung dieser traurig-grotesken Situation in Sicht.

16) Haushalts- und Budgetpolitik: In der EU wurde diese den Staaten entzogen, zuerst war Holland dran, jetzt auch Deutschland und noch in diesem Jahr alle anderen EU-Mitgliedsstaaten. Da finden sich dann Buchungsposten, wie: „5 Mrd. € für Sonderausgaben Brüssels“, oder 4,8 Mrd. € in den Kohäsionsfond“, oder 6,2 Mrd. € für Streitkräfte- und NATO-Kosten zum Schutze der afghanischen Mohnbauern und dem beginnenden Mauerbau in der Ost-Ukraine, oder 4.7 Mrd. zur Kostendeckung der amerikanischen Besatzer in Deutschland, und vieles mehr. Das Ganze wird jetzt durch nicht gewählte „Kommissare“, ganz in deren Sinne natürlich, durch- und ausgeführt. Dieser Trend verschärft sich immer weiter, Vielleicht schließen sich schon bald Budgetposten in Höhe von 10 bis 12 Mrd. € pro Monat zur zusätzlichen Förderung des Asylantentums oder alljährliche 50-80 Mrd. zur unverzollten Einfuhr und Integration von 280 Millionen vom Hungertod bedrohter indischer Landbewohner. Wer weiß das schon. Nicht gewählte Kommissare können sehr erfinderisch sein. Sie müssen schließlich ihre Existenzberechtigung durch immer neue Großtaten durch Verschleuderung - Verzeihung, wollte sagen. durch extrem menschenfreundliche Wohltaten und neuartige „Rettungsketten“ - mit Hilfe fremder Steuergelder nach der Manier typischer Wiederholungstäter – beweisen.

17) Erschaffung von immer neuen „Blasen“, wie Hightech, Bond- und Börsenblasen. Derzeit laufen Immobilien- und vor allem Aktienblasen. Die Geldschwemme braucht ja schließlich einen Abfluss, ein Notventil. Die Billiarden müssen ja irgendwo hin, wenn in der Realwirtschaft nichts mehr läuft. Da bleiben nur künstlich geschaffene Blasen, die natürlich alle platzen. Die Elite und die Hochfinanz steigen natürlich rechtzeitig aus, nicht zuletzt bestimmen sie ja den Zeitpunkt des platzenden Knalls. Keine Trendwende in Sicht. Im Gegenteil: Der Blasendruck verstärkt sich von Woche zu Woche.

18) Die US-Großbanken - wie auch ihre Schwesterinstitute in anderen Ländern waren, sind und bleiben insolvent. Sie verlieren schneller Kapital als sie neues, durch Aktienemissionen oder Abschieben wertloser und toxischer Bonds an die Zentralbank oder durch direkte Geldgeschenke derselben generieren können. Hinzu kommt, dass das Kreditgeschäft nahezu zum Erliegen gekommen ist, da die Wirtschaft stagniert und daher kaum noch Kredithunger verspürt. Dies gilt sogar für China. Nicht zu vergessen weltweit dreistellige Milliardenbeträge von faulen Krediten (engl.: „nonperforming loans) auf denen die Bankherren sitzen. Keine Änderung der Sachlage oder machbare Lösung in Sicht.

19) Fast ein Drittel der US-Haushalte lebt mit negativem Immobilienkapital. Die Hypothekenlasten sind also größer als der Marktwert des Hauses. Alle hoffen auf die von den Medien in hypnotischer Weise bis zur Ohnmacht wiederholten Versicherung, ja Beschwörung, dass die ganz große Wende gleich unter dem nächsten Klodeckel im angespannter Haltung wie eine starke Ratte – äh, wollte sagen, wie ein kerngesunder, herrlicher Konjunktur-Panther - sprungbereit - lauert.

20) Reale Inflation für die Verbraucher beläuft sich in USA und EU auf 4 bis 6 %, reale Arbeitslosigkeit in beiden Gebieten auf 23 %. Offiziell werden wir mit „unter 1 %“ und „unter 6 %“ abgespeist bzw. schlicht belogen. Ein Gleiches gilt für die Zahlen zum Wachstum der Wirtschaft, die in Wahrheit stagniert oder sogar leicht rückläufig vor sich hinschmort. Kein Trend in Richtung ehrlicher Darlegung der Sachlage ist in Sicht.

21) Die gewaltigen Defizite in den Haushalten wirken wie fette Blutgerinnsel in den Arterien von Wirtschafts- und Finanzsystemen. Wann werden sie Banken-Hirn, Kredit-Lunge, Wirtschafts-Nieren, Zins-Milz und Konjunktur-Herz erreichen? Spätestens dann, wenn das Vertrauen der nichts ahnenden Bevölkerung in das ungedeckte Papiergeldsystem erst auf Null und dann unter Null abfällt. Zinssenkungen und Währungskriege, in denen jedes Land versucht, seine Währung im Außenwert so weit wie möglich zu drücken - sind keine Mittel und Instrumente gegen Rezession oder zur Schaffung von Wohlstand, sondern bloße Akte der Verzweiflung, die aber den Tag des Zusammenbruchs immer wieder hinaus schieben.

22) Die Handyseuche. Selbst in den ärmsten Entwicklungsländern hat nahezu jeder Einwohner ab 6 Jahren ein solches Gerät. Die bereichernde Kommunikation von Mensch zu Mensch und in der Familie verkümmert zusehends, genau wie der Wortschatz und das Vokabular der Kinder und Jugendlichen. Ganz abgesehen von der gesundheitsschädigenden Strahlung dieser Einheiten, sieht man in Wartehallen und auf den Straßen fast zumindest jeden Zweiten, der mit einem krampfhaft ans Ohr gehaltenen unentbehrlichen Talisman wartet, läuft oder marschiert. Die Qualität dieser Art Kommunikation in Bezug auf Wortschatz, Inhalt und Tiefe sinkt langsam dem Nullpunkt zu: „Ich steige gerade in den A-Bus. Jetzt sitze ich auf der 4. Sitzbank am Fenster. Der Fahrer hat heute ein graues T-Shirt an, gestern hatte er ein grünes. Am Nachmittag soll es regnen. Vergiss nicht, das Fenster nachts zu öffnen wegen der Frischluft, die soll gesund sein und Zitronen sind meist sauer. Bitte Hände nach dem Waschen abtrocknen. Die Putzfrau braucht bis September 1 Packung Waschpulver und ich muss mir heute Abend die Zähne putzen. Du auch?“

23) Griechische Finanzämter sind vielfach ohne Strom, da sie kein Geld für die Rechnungen haben. Wenn das kein Krisenindikator ist, was dann? Wünsche den deutschen Steuerzahlern ebenfalls schwarze Bildschirme bei ihren Finanzämtern.

24) Das zweitmächtigste Politkonstrukt der Welt, die EU, ist nicht einmal in der Lage, einen Zwergstaat, aber Riesen im Schuldenmachen zu bändigen. Schob bereits rund 300 Milliarden € in dieses winzige Fass ohne Boden und der dritte Schuldenschnitt steht gerade an. Ohnmächtiges Gekrisel und Schrecken ohne Ende.

25) Insider behaupten, dass 32 US-Bundesstaaten Unabhängigkeit von Washington und neue Allianzen nach ihrer Wahl wollen. Wenn ja, wäre dies die größte Krise seit WK II.

26) Amerika hat die Folter, und die EU, und damit auch Deutschland, haben die Todesstrafe legalisiert. Diese Extreme entspringen einer Erwartungshaltung. Was wird wohl erwartet? Eine schwere Krise natürlich, mit Notständen aller Art. Dem drohenden Systemuntergang kann man eben nur mit alleräußersten Mitteln begegnen. Die Machteliten bereiten sich auf ihre Art vor, wir auf unsere Art.

Die Welt der Wirtschaft und Finanzen ist definitiv auf die Zielgeraden zum Final-Kollaps eingeschwenkt. Die Flagge des Zielwächters wird bald heftig geschwenkt. Kein Abweichen oder Umkehr von dieser Zielgeraden sind mehr möglich. „The Point of no Return“ wurde schon vor Jahrzehnten überschritten. Es bleiben nur noch Verzweiflungstaten und hysterische Panikreaktionen. Kein Ausweichen vor der erschreckenden Realität ist mehr möglich.

Es ist doch alles ganz, ganz einfach, ja primitiv: Jahrzehnte des über-die-Verhältnisse-Leben bleibt natürlich nicht ohne Wirkung, sowenig wie der ohne Taucheranzug (Investoren ohne nützliche Sachwerte) ins Wasser Gesprungene vermeiden kann, dass er nass wird. Und da sich die Verbindungen der Finanzinstitute, Spekulanten und Banken wie ein dichtes Netz über alle Kontinente erstrecken, werden sie auch alle ein gemeinsames, sprich: -globales - Schicksal erleiden. So sei es denn. Darauf lasst uns anstoßen, vielleicht sogar mit Danziger Goldwasser, mit seinen echten, wenngleich dünnen Goldfolien in jeder Flasche.

Übrigens, die zum Teil wirklich spektakulären Heilwirkungen von metallischem Gold (optimalste Art der Blutreinigung z. B.) sind bisher im Westen noch gar nicht entdeckt worden. Hier warten noch große Aufgaben in Forschung und Anwendung auf die bisher vielfach mit Giftsubstanzen und deren katastrophalen Nebenwirkungen arbeitende Pharmaindustrie. Das zinslose Gold kann man zwar dann immer noch nicht essen, wohl aber damit heilen.

Käme Goethe, ein für die heutige Jugend weitgehend unbekannter Begriff, der oft mit einer neuen Pop-Drink-Sorte verwechselt wird, auf kurze Zeit zurück, würde er sein berühmtes Storchengedicht notgedrungen ein wenig umschreiben:

Der Banker, der sich vom Kundengewürm
in unsrer Bank ernähret,
was nistet er unter dem Rettungsschirm,
wo er nicht hingehöret?

Dort klagt und bärmelt er genunk,
verdrießlich anzuhören.
Doch wagt es weder Alt noch Junk,
ihm in das Nest zu stören.

Wodurch - gesagt mit Referenz,
kann er sein Recht beweisen?
Als durch die traurige Tendenz,
auf die Bankkundschaft zu sch………


Teil 6

Rettungsgewinsel der Banken und Pleitestaaten

Der Schuldenberg wächst, wie durch fortwährende Ausbrüche glühender Lavamassen, die sich, erstarrend, Schicht um Schicht auf dem in den Himmel ragenden Vulkankegel aufbauen. Das globale Gespinst der Banken ist unrettbar bankrott, was vor der Öffentlichkeit sorgfältig verborgen wird. Daher müssen diese Banken durch ihre Staaten zu Lasten der dortigen Steuerzahler und/oder neuer Staatschulden fortwährend  „gerettet“ werden. Die „Abzüge“ und eigentlichen „Lasten“ für die Bevölkerung kommen jedoch mit erheblicher Phasenverschiebung, z. B. dann wenn die deutschen Bürgschaften in drei- oder sogar vierstelliger Milliardenhöhe fällig und abgerufen werden. Da sie im Moment noch kaum spürbar sind, bleiben die großen Proteste, Aufstände und Revolutionen vorerst noch aus.

In Frankreich, Belgien, Spanien, Portugal und Italien, also beileibe nicht nur in Griechenland, werden hierbei sehr schnell Größenordnungen erreicht, die massive Bonitätsherabstufungen im Gefolge haben. Dies aber verursacht weitere Herabstufungen von Staatsanleihen, fallende Kurse und Renditen, Damit aber schließen sich folgende Glieder der Kausalkette mit immer größeren Problemen an. Es leiden beispielsweise die dort investierten ausländischen Banken, Versicherungen, Hedgefonds und anderer Finanzinstitute, die in größter Not nach noch mehr „Rettungsgeldern“ schreien, was sage ich - in Winseldiskant kreischen oder heulen.

 Nicht verwunderlich: Der größten griechischen Steuerbehörde mit Sitz nördlich von Athen, beispielsweise, ging ab der 3. Aprilwoche das Licht aus. Wegen Geldmangel konnten die überfälligen Stromrechnungen nicht bezahlt werden, und der Lieferant schaltete die Versorgung ab. Ein Finanzamt ohne Strom - der Wunschtraum der meisten Deutschen - wurde endlich Wirklichkeit.  Leider im falschen Land. 

Obamas dringende Aufforderung an die Griechenregierung, beim Steuereintreiben „härter zuzuschlagen“, resultierte in einer Antwortnote Athens: „Dear Mister President, würden wir ja gerne tun, aber schicken Sie uns doch schnell ein bisschen Strom. Sonst bleibt es in den Finanzämtern auch weiterhin dunkel und kalt, mit vor Ärger schwarzen Beamten und Oberchefs - Verzeihung, wollten sagen - schwarzen Bildschirmen. Auch brauchen wir 100 Millionen von Steuerzahlbefehlen, denn der Verschleiß ist gewaltig.  98 % der Empfänger benutzten diese nämlich zum Anzünden von Holzfeuerchen und auf Toiletten, Das ist bei uns Tradition. Wissen Sie, Mr. President, die Feuerchen braucht die Bevölkerung dringend, denn es kann bei uns im Winter sehr frisch werden. Selbst die Toiletten sind trotz diverser Knappheiten auch noch nicht völlig abgeschafft.“  Obama las, und murmelte mit schwacher Stimme: „Tja, andere Länder, andere Sitten.“  Und seine Bürger, sprich Untertanen, wundern sich, warum ihre Obertanen sie unter 2 342 Steuergesetzen leiden lassen, deren dazugehörige Steuer-Bescheide allerdings nicht in Toiletten und Feuerchen landen.  Kommt aber vielleicht noch. Die Griechen schütteln über soviel devote Staatsgläubigkeit und Steuerzahl-Eifer der Amerikaner nur erstaunt die schlauen Köpfe, und murmeln mit noch schwächerer Stimme als Obama: „Tja, andere Länder, andere Sitten.“ 

Natürlich schreit oder winselt man im Mittelmeerraum generell lauter nach „mehr“, als im kühlen, reichen Norden. Gelegentlich versucht es Athen auch mal mit ein wenig Erpressung, Da will man schon mal ISIS-Terroristen mit griechischen Pässen nach Norden schicken, oder man schwenkt die Nazikeule drohend in Richtung Berlin mit Reparationsforderungen über 250 Mrd. €. 

Übrigens wäre China mit derzeit 3,7 Billionen Devisen (meist Dollar) durchaus in der Lage, Griechenland nachhaltig zu „retten“, für entsprechende Gegenleistungen, versteht sich, wie z. B. Ölförderungsrechte oder der Verkauf  großer Häfen.

...

© Prof. Dr. H.-J. Bocker
www.profbocker.ch


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