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Teil 4 und Teil 5 Treibhausklima für die Gold- und Silber-Setzlinge

Teil 4

Von Prof. Dr. Hans J. Bocker

Die Kriegssorgen wachsen: Selbst Zentralbanker im Zentralbunker fürchten, genau wie einige hohe westliche Militärs, eine Überschätzung der eigenen Kräfte. Sie fürchten die russische Abwehr im Falle eines Konflikts mit der NATO, denn dann gilt auf russischer Seite: »Klasse statt Masse», und der vielfach gestaffelte Abwehrschild lässt die westlichen Militärs schlecht schlafen. 

Die zuständigen westlichen Politiker aber schlafen den unbekümmerten Tiefschlaf militärischer Laien. Immer neue Waffen werden an Russlands Grenzen aufgebaut. Der Virus des Grössenwahns scheint die NATO-Führung reihenweise befallen zu haben. Einen Krieg gegen Russland, also gegen das Land, dessen Fläche grösser ist als die der USA und Kanadas zusammengenommen, hat noch niemand gewonnen, und daran dürfte sich auch künftig nichts ändern. 

Die reinen Zahlen scheinen der NATO-Führung in ihrem angriffsstrategischen Überlegungen Recht zu geben. Mitte 2016 verfügte die NATO über 21000 Flugzeuge, die Russen über 17000, die Anzahl der Panzer ist mit 18000 in etwa gleich. In der Anzahl der Soldaten klafft jedoch eine große Lücke: Für die NATO könnten über 3 Millionen marschieren, für Russland nur etwa 1 Million Uniformierte. Dieses Missverhältnis könnte zu gefährlichen Fehleinschätzungen seitens der westlichen Machthaber führen; in der vergeblichen Hoffnung, einen Blitzkrieg sicher, und so ganz nebenbei, gewinnen zu können. Die Russen können dieses sektorale Manko durch Qualität ausgleichen. Motto: Klasse statt Masse (siehe auch Teil 5 des Artikels). 

Zu Zarenzeiten kursierte im damaligen Westen ein Spottplakat. Man sah das russische Wappentier, also einen dicken, schwer bepelzten Bären von Spottschriften umgeben und mit schweren Ketten der Westmächte militärisch gefesselt, stumpfsinnig dahinstampfend. Durch seine Nase hatte man schief eine Karotte gesteckt, die der Bär schnüffelnd, tumbe und plumbe, in Richtung Westen folgte. 

Die nachstehenden 27 Schwerpunkte fassen die aktiven, wie auch die noch brachliegenden Kräfte und Chancen der Russen kurz zusammen. 

1) Sehr dicker Schutzpelz

Die Botschaft: ein eleganter hoch entwickelter Westen, ein stupides rückständiges Russland, vom Westen damals militärisch und wirtschaftlich – und heute mit Sanktionen – in Schach gehalten, das gierig nach der Wohlstandskarotte des Westens strebt. Doch die Zeiten ändern sich. Selbst 75 Jahre brutalster Kommunismus haben das Land nicht „geschafft“, 20 Milionen Tote in WK II ebenfalls nicht. Sein Schutzpelz ist inzwischen dicker geworden, sehr viel dicker! 

2) Vertrauen und Zuversicht

Selbst Zentralbanker im Zentralbunker, genau wie einige nüchterne hohe westliche Militärs, warnen, wie schon erwähnt, vor Überschätzung der eigenen Kräfte. Sie fürchten: östliche Wehrfähigkeit in vielfacher Staffelung. Doch wer fühlt sich auf eigenem Boden kämpferisch stark und sicher, „auf eigenem“ Platz zu einem Endspiel um die Weltmacht herausgefordert? Und wer strahlt, trotz des stetig vorrückenden NATO-Bollwerks an seinen Grenzen Gelassenheit und Zuversicht aus? Es  sind natürlich die Russen, als ein  hartes, kampfgestähltes Volk. Es hat schon mehrere „Grosse Vaterländische Kriege“ gewonnen und wird auch einen weiteren gewinnen, falls “Mütterchen Russland“ erneut angegriffen würde. Moskau reagiert durch den NATO-Waffenaufbau an seiner Westgrenze mit entsprechenden Gegenkräften. Diese Abwehrmaßnahmen laufen auf vollen Touren.  Auf eine mögliche Wiederholung des 22. Juni1941, als "die Braunen" die "Roten" angriffen, wird man dieses Mal hervorragend vorbereitet sein. Hiermit wird in Moskau wegen des gewaltigen NATO-Aufbaus längs der Grenzen ernsthaft gerechnet. Daher der hektische Ausbau des vielfach gestaffelten Abwehrschildes. 

3) Heimatland der Partisanen

Partisanenverbände machten schon Napoleon und Hitler mächtig zu schaffen. Heimatliebe zu „Mütterchen Russland“, verdeckter Abwehrkampf aus dem Hinterhalt, von der Masse der Bevölkerung unterstützte Sabotageakte, Unterbrechungen der Nachschublinien. Sowie riesige Entfernungen, in Kombination mit einem an Kälte, Härte und Entbehrungen gewöhntem Volksgeist, stellen nahezu unüberwindliche Hindernisse für einen Angreifer dar. Es wird berichtet, dass sich Sibiriaken während WK II im Drillichanzug einfach einschneien liessen, unter der Schneedecke, Tage und Nächte reglos ausharrten, unter dem Schnee kärglich von einer rohen Zwiebel lebten und darauf warteten, dass ein „Feind“ an ihrem unsichtbaren Versteck nichtsahnend vorbei und in seinen Tod liefe. Umgekehrt weigerten sich US-Soldaten in WK II weiter zu kämpfen, weil die Fussheizung in ihren Jeeps ausgefallen war oder die Lieferungen von Coca Cola-Kisten zu spät eintrafen. 

4) ABRs

Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Abwehr der ABRs (Anti-Ballistischen Raketensysteme) des Westens, welche die Amerikaner sowohl in Europa als auch im Fernen Osten gegen Russland sorgfältig aufbauten. Man spricht von insgesamt 2000 Raketen. Russland reagierte mit einem weit gefächerten und hoch komplexen Aufbau eines mehr als gleichwertigen Abwehrnetzes. 

5) Aufbau und volle Einsatzbereitschaft der "Iskander"

(Insbesondere des Typs „M“ als operative taktische Raketensysteme. Die Installationsphase ist längst abgeschlossen.) Die neue Iskander (Russische Boden-Boden-Rakete) ist selbst im Vergleich zu den modernsten westlichen Systemen eine hervorragende Waffe. Offizielle Reichweite: 500 km für den Typ M. Der Typ R-500 reicht 2000 km weit. Beide Versionen sind extrem akkurat. Die maximale Abweichung vom Zielobjekt wird mit 5 Metern angegeben. Man kann angeblich im Mittel von 2 Metern Treffsicherheit ausgehen. Die Iskander hat die modernsten AMB-Fähigkeiten, d.h. sie fliegt mit mehrfacher Schallgeschwindigkeit und fängt einfliegende feindliche Raketen in der Luft ab. Vom Boden aus kann sie nicht erkannt werden. Sie kann auch den Weg für den Vormarsch der 1 GTA freimachen und kann alle Hindernisse, die sich einem solchen Vorstoß in den Weg stellen, nahezu problemlos beseitigen. 

6) Panzer

Der Wiederaufbau der "First Guards Tank Armee" (kurz «1GTA»), die die Deutschen einst komplett überrollten, läuft wie geplant in hohem Tempo. Diese Panzerverbände haben also eine ruhmreiche, prestigeträchtige Geschichte. Der weitere Ausbau wird hektisch vorangetrieben. Diese Panzerverbände schaffen grosses Selbstvertrauen im Heer. Starke Asbestschichten auf den Stahloberflächen schützen vor Panzerfäusten und Hubschraubergeschossen. Zu den Panzertypen gehören insbesondere der "T 80" sowie der "T-72B3". Diese Modelle werden jedoch fortlaufend durch den allerneuesten superschnellen "T 14 Armada Tank" ersetzt. Das fortlaufende Austauschprogramm schließt auch die Infanteriefahrzeuge und Truppentransporter mit ein, die ihrerseits mit den brandneuen "IFVs" und "APC" gleich serienweise ausgewechselt werden. Sicherheit, Ausdauer, extrem robuste Konstruktionen, Sparsamkeit, Bewaffnung, Feuerkraft, Abwehrschutz und Schnelligkeit nehmen in allen Bereichen und bei allen Modellen fortlaufend zu. 

7) Der Aufbau der "Status 6" strategischen Torpedo-Einheiten.

Dieser Ausbau ist ebenfalls in vollem Schwung. Diese Waffe erreicht unter Wasser Geschwindigkeiten, von denen die westliche Konkurrenz nur träumen kann, und die sogar Flugzeugträgern gefährlich wird. Es handelt sich um einen – falls abgelassen – völlig selbständig handelnden Unterwasser-Torpedo. Dieser Torpedo kann jedoch auch manuell von einer Kommando-Zentrale aus gesteuert und beeinflusst werden. Der Torpedo kann über 1000 Meter tief tauchen (eine technische Meisterleistung, da so tief nicht ortbar) und hat eine Reichweite von 10000 km (Kilometer – nicht Meter!). Der Atlantik ist auf europäischer Höhe etwa 2500 bis 3000 km breit. Maximale Geschwindigkeit von Status 6: rund 190 km pro Stunde (für westliche Technologen ein reines Wunder und bisher nicht nachbaubar). Dies stellt eine ernsthafte Bedrohung für Flugzeugträger und U-Boote dar. Diese Waffe kann hoch radioaktive "Kobald-Bomben" ins Ziel tragen. Riesige Ländereien würden dadurch für Mensch und Tier viele Jahrzehnte lang unbrauchbar und unbewohnbar werden. Die Hiroshima-Bombe hatte 15 Kilotonnen (Dynamitkraft). Der Gefechtskopf des "Status 6 Torpedos" entspricht einer Stärke von etwa 1.000 Hiroshima-Bomben, was ein durchaus heftiges "Blitzchen" erzeugen würde. Das tragende Vehikel ist 24 Meter lang, 1,5 Meter dick, und wiegt ca. 42 Tonnen. Würden 3 dieser Torpedos in gewissen Abständen an der Ostküste und 3 an der Westküste Amerikas detonieren, so wären 6 riesige Landstriche wegen der extremen Halbwertszeit von Kobalt auf Jahrhunderte hinaus unbewohnbar.  Auf jedem russischen Fischerei-Kutter liessen sich zwei dieser Einheiten, für Radar unsichtbar, unten im Schiffsbauch einlagern, um diese im Konfliktfalle unbemerkt absinken zu lassen. Das gleiche gilt natürlich auch für hunderte von U-Booten, die alle mit Status 6 beladen wären. Die gesamte Hochtechnologie- (Silikon Valley), wie auch die Finanz-Industrie an West- und Ostküste der USA wären eine leichte Beute für diese Unterwasserfahrer mit dem potentiellen Werkzeug der Trennkraft einer überdimensionalen Schneiderschere: Schnipp-Schnapp Kabel ab! Die Energieversorgung, wie auch lebenswichtige Kommunikationsströme wie Internet, Telephone, Faxe, Steuergeräte für viele Systeme wie Gesundheitswesen, Flugverkehr, Zulieferungsketten, Supermärkte oder Banken, sind gleichermassen bedroht.  Auch die Wohnorte der Ostküsten- und Westküsten-Eliten, die meisten Fabriken und Industrieanlagen, und damit auch der denkende und planende Kopf der USA, wären abgeschlagen; wie bei einem Mega-Tsunami, bevor Washington, bzw. was davon noch übrig ist, begreift, was eigentlich geschah (daher wird dieser russische Gegenschlag mit Status 6 auch «Tsunami-Torpedo» genannt). 

8) Die 5. Kolonne

Aufbau, oder besser Ausbau, der strategischen Computer-Abwehr, oder besser gesagt des "Informations-Angriffssystems" (Cyber War). Hier arbeitet eine gesamte Division hoch professioneller «Hacker» bzw. die besten Computer-Fachleute, die diese Nation der Schachspieler hervorbringen kann. Ihre Zahl in dieser Division wird auf mindestens 40000, und maximal auf 60000 geschätzt. Sie werden oft «Putins Super-Hackerarmee 5» genannt, eine Anspielung auf den Begriff der sogenannten „5. Kolonne“. Diese kann gewaltigen Schaden anrichten ohne offen sichtbar zu sein. Möglich wäre ein Abschneiden der strategischen Unterseekabel, und dadurch die Lahmlegung von Telefon- und Internetsystemen sowie der Börsen und Finanzsysteme, wie auch der Kommunikationssysteme der sozialen Netzwerke. Derzeit „üben“ diese Hacker nur, legen aber in dieser frühen Trainingsphase nichts wirklich lahm. Sie dringen also nicht zum Kern der gegnerischen Einheit vor. Diese Taktik wiegt den Gegner in Sicherheit und lässt ihn im Glauben an die russische Unfähigkeit. Nur im Ernstfalle würde offen und brutal zugeschlagen und das amerikanische System wirklich mattgesetzt. Hinzu kommt eine schlaue Taktik dieser Angreifer. Sie dringen, wie schon angedeutet, selten bis zum Kern des Ziels vor, sondern brechen kurz vor dem wirklichen Erfolg (Löschung, Änderung, Verfälschung usw.) ihre elektronische Attacke ab. Dies hat eine Dreifachwirkung: Zum einen wird ein abgebrochener Angriff oft gar nicht bemerkt. Zum anderen wird die systemische Gefahr einer Attacke unterschätzt. «Wir und unser System sind ja sooo gut, wir sind sicher, es kann nichts passieren, sonst wäre ja schließlich etwas passiert». Zum dritten aber haben die Russen eine Art Sicherheit, dass sie die gegnerischen Systeme überhaupt knacken können. Motto: «Bis hier hin sind wir schon gekommen. Den letzten wirklich tödlichen Schritt heben wir uns für den Ernstfall auf. Wir wissen, dass wir den Gegner im Notfall lahmlegen könnten, wollen ihn aber auf keinen Fall vorwarnen, und zu größeren Abwehrmaßnahmen und zur Errichtung neuer und aufwendigere E- Schutzschilde verleiten». Wie erfolgreich diese Truppe ist, lässt sich nur abschätzen, denn natürlich werden keinerlei Informationen veröffentlicht. Jedoch häuft sich die Anzahl der «Angriffe» auf westliche Computersysteme und Meldungen über «Betriebsstörungen», hinter denen die Russen vermutet werden. 

9) Ost-Ukraine und Krim sind tabu

Die auf dem Verwaltungsweg verordnete Abspaltung der Ukraine, ohne das Volk auch nur zu fragen, ist zwar vergessen, doch wirkt sich dieser Kunstgriff noch immer aus, wie man allein an der anhaltenden regionalen Trennung der beiden Landessprachen sehen – oder besser: hören kann. Wer russisch aufgewachsen ist, möchte nicht gerne ukrainisch lernen und sprechen, und natürlich umgekehrt genauso. Sprachbarrieren bilden oft ein entscheidendes Trennungselement, wie man am tief gespaltenen Belgien sehen kann. Kanada entging der Abspaltung seiner flächenmässig grössten Provinz Quebec aus dem gleichen Grund zwei Mal um Haaresbreite. Doch das Verhalten dieses ehemaligen SU-Chefs Chrustchov (im Volk wegen einer ihm zugeordneten Gräueltat als „der Schlächter von Charkow“ bekannt), entspricht in etwa einer Maßnahme, als wolle man zum Beispiel Bayern per Brüsseler Diktat über Nacht der Mongolei zuordnen, ohne dort zuvor Weißwurst, Senf, Schwachbier und ein paar neue Hofbräuhäuser eingeführt und installiert zu haben – ganz abgesehen von einer Volksbefragung. Die Ukrainer mussten unter, und nach Chrustchow russisch lernen. Die Mongolen müssten, um das Beispiel fortzuführen, dann bayerisch sprechen und in der Jurte auf bayrisch fluchen lernen. 

10) Ziele

Zu den Zielen gehören natürlich die Großbanken, Militärzentren, Wall Street Firmen, Verteilungszentren, Staudamm-Mauern, Raffinerien, Elektrizitätswerke, Telefongesellschaften, Transportunternehmen, Nahrungsmittelversorger, Pharma-Firmen, Flugplätze, Rüstungsbetriebe, Fabriken aller Arten, oder Autohersteller.  Alles, was die Wirtschaft, Finanzen, Kommunikationssysteme oder Verteiler zusammenhält, ist für diese russischen «E-Spezialisten» hochinteressant, sogar Berlin. In Kiev wurde das größte Hochhaus in nur 12 Stunden nach der vom CIA angezettelten „Revolte“ zum US-Staatsgebiet erklärt (neue «US-Botschaft»). Von dort aus wurden dann die weiteren Aktionen – bis heute – organisiert und finanziert. Hinzu kommt eine schlaue Taktik dieser Angreifer. Sie dringen, wie schon angedeutet, selten bis zum Kern des Ziels vor, sondern brechen kurz vor dem wirklichen Erfolg (Löschung, Änderung, Verfälschung usw.) ihre elektronische Attacke ab. 

11) Gefährliche Konzentrationen und Machtballungen des Gegners

Den Russen kommt ein weiterer Umstand entgegen: Die amerikanischen Systeme in Finanzen, Wirtschaft, Kommunikation und Militär sind grundsätzlich hochkonzentrierte Einrichtungen bzw. Gebilde. Je höher konzentriert, umso anfälliger wird jedes System für einen Generalangriff. Nur den Kopf einer Hydra abzuschlagen ist viel einfacher als die Köpfe hunderter in loser Weise verbundener, parallellaufender Untersysteme zeitgleich abzutrennen. Die Russen wissen das und operieren im eigenen Land ihrerseits so weit wie möglich dezentralisiert – und nicht wie zum Beispiel die vom Zentralisationswahn befallenen Brüsseler Herrscher – die immer neue Konzepte der Zentralisation installieren, die ihnen grosse, aber im Ernstfalle falsche Machtgefühle verleihen. 

12) Flexibilität im Aufbau und in der Anpassung

Es ist fast nicht zu glauben, dass die Russen zwischen 1991 und Anfang 2016 nicht über eine einzige militärische Formation in Divisionsstärke (oder größer) in ihren westlichen Militärdistrikten verfügten. Die «Armee» dort bestand aus ein paar lächerlichen Regimentern. Moskau glaubte bis dahin einfach nicht, dass es eine klare Bedrohung aus der Richtung West-Europa gäbe oder je geben würde. Hier gab und gibt es für Moskau viel nachzuholen, und weiterer Nachholbedarf besteht unverändert weiter. Man passt sich der Bedrohung eben schnell an. Und man bleibt auch weiterhin hochflexibel und anpassungsfähig. Diese verspätete Reaktion nahm man Im Westen zunächst mit wachsendem Erstaunen zur Kenntnis. Dies sollte auch das Gerede von einer echten russischen Bedrohung als das enttarnen, was es immer war, nämlich leere Propagandaphrasen des Westens. Der Westen war dann auch höchst erstaunt, als die Krim als uralter Teil Russlands und Stützpunkt der Schwarzmeerflotte, sowie der Ostrand der Ukraine, massiv unterstützt wurden. Beide Landstriche sind schlicht russisch-sprechend und hatten Wahlen und Abstimmungen, in welchen sich das Volk zum Verbleib bei Russland entschied. 

13) Moskau in Zugzwang

Als Folge der Besetzung Kievs durch das, was die Russen „amerikanisch finanzierte Söldnertruppen“ nennen, geriet Moskau in Zugzwang; abgesehen von einem willkürlichen Federstrich durch einen Ukrainer, der zufällig damals Chef der SU war und der völkerrechtswidrig diese Landschaften der Sowjetunion zuordnete, also durch einen Vorgang auf dem Verordnungsweg, ohne das Volk zu fragen. Aber die Russen handelten schnell. Warum also? Der rechtmäßig gewählte und rechtmäßig ins Amt gekommene russlandfreundliche Präsident der Ukraine wurde "ein bisschen" verjagt. Eingeschleuste angebliche CIA-Scharfschützen hatten sich auf Dächern verschanzt und schossen mit voller Absicht auf Freund und Feind, um die Installation einer gut vorbereiteten und massiv finanzierten Demonstration zu vertuschen. Zeitgleich wurden viele Busladungen mit in Dollars hochbezahlten «Demonstranten» Tag und Nacht herangekarrt, von denen die gekarrte Masse anfangs nicht einmal wusste, worum es überhaupt ging. Das ukrainische Staatsgold war in wenigen Stunden in New York. Als man dann Richtung Osten marschierte, um diese Gebiete (Krim und Ostukraine) offiziell militärisch zu besetzen und sogar atomar zu bewaffnen, setzte der russische Selbsterhaltungstrieb ein. Feindliche Atomwaffen in diesen herznahen Gebieten? Die Vorwarnzeiten für die russische Abwehr im Falle eines Angriffs wären viel zu kurz gewesen. Moskau und Petersburg, wie auch entscheidende militärische Anlagen, wären bereits pulverisiert gewesen bevor WK III überhaupt richtig begonnen hätte. Sobald aber die «Nationale Sicherheit» (ein Begriff, der in den USA fortlaufend für die höchst fragwürdigsten Maßnahmen gebraucht und auch angewendet wird), ins Spiel kommt, hören alle Politspäßchen auf. 

14) Blitzartiges Handeln

Die Russen handelten blitzartig nach dieser massiven Provokation und werden auch künftig ähnlich reagieren, sollten sie je wieder,  dank NATO, ernsthaft „in Zugzwang“ geraten. Sie werden sich auch aus diesen beiden Gebieten niemals wieder zurückziehen, eben wegen der nationalen Sicherheit und den viel zu kurzen Vorwarnzeiten. Würden Nuklearwaffen an ihre Grenzen geschafft, würden sie notgedrungen diese Waffen mit allem militärischem Nachdruck beseitigen, gleich was die globalen Folgen wären. Wenn die eigene Auslöschung droht, wehrt man sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Sollte der Westen dieses eine tödliche Tabu verletzen, hätte WK III sofort begonnen. Wie ginge es nach dem glorreichen Eindreschen dann weiter? Das Ganze erinnert an eine deutsche Postkarte aus der Zeit des WK I, auf der ein bewaffneter deutscher Soldat mit Pickelhauben-Stahlhelm Richtung Frankreich marschiert. Die Sprechblase aus seinem Mund formulierte die markigen Worte: «Jetzt woll`n wir sie verdreschen». Wie diese Art des Verdreschens ausging, kann in den Geschichtsbüchern nachgeschlagen werden, mit 5 Millionen Toten auf den Gedenktafeln. 

15) Luftwaffe

Um weiterem potentiellen «Unheil» etwas mehr vorzubeugen, hat Putin die Luftwaffe in aller Stille auf 73.000 Mann verdoppelt, während die deutsche Bundeswehr stetig abbaut. Kleine Nationen am Rande Russlands, deren Bedeutung in der Realität der Weltpolitik stets etwas lakaienhaft wirken (wie kleine Flecken auf einer alten Landkarte), haben sich vom westlichen imperialen Größenwahn anstecken lassen. Sie provozieren die neue Weltmacht durch ihre fremdbezahlte Überrüstung auf höchst gefährliche Weise. Die Russen halten mit neuen Quantitäten, und vor allem überlegener Qualität ihrer bewaffneten Mächte, die sie in Stellung bringen, dagegen. Ob es je einen offenen bewaffneten Konflikt geben wird, bleibt der Zukunft überlassen. Falls es doch so käme, müssten die Provokateure und Angreifer mit massiven Konsequenzen in ihren Heimatländern rechnen. Es sei noch einmal daran erinnert, dass Deutschland mit seinem hohen Energieverbrauch zu etwa 53% von Russland abhängig ist. Im Falle eines ernsten Konfliktes dürfte ein Abschneiden dieser Lebensader für die Deutschen wohl schlimmere Konsequenzen haben als für die Russen. Entscheidend ist die Begleitung und Unterstützung aus der Luft mit dem modernsten, was die Welt auf diesem Sektor zu bieten hat, nämlich den Angriffshubschraubern "Ka-52" und "Mi-28". Natürlich fehlt es auch nicht an modernsten Drohnen, wie auch supermodernen Drohnen-Abwehrgeräten. Diese Streitkräfte sind stark genug, um die an der Westgrenze aufgestellten NATO-Einheiten, mit den Deutschen an der Spitze, zu durchbrechen und danach ungehindert weiterzurollen. Es riecht auch hier nach Tradition, die ja Vertrauen und Zuversicht schafft: Die Zeitwahl des letzten NATO-Gipfels im Juli 2016 war kein Zufall. Das zentrale Thema wurde von der deutschen Zentralfigur in Berlin mit dem aus dem Hosenanzug hervorquellenden Satz zusammengefasst: «Die Sicherheitslage für den Westen hat sich grundlegend geändert». Aha, wieso so urplötzlich und gerade jetzt und über Nacht? Und deshalb werden immer größere Massen an Menschen und Material entgegen den einstmals mit den Russen geschlossenen Nicht-Angriffsverträgen (die immer noch gelten), an die russische Grenze verbracht. Dabei wird natürlich fortlaufend von der «IS-Bedrohung» geredet. Im Volk entsteht der Eindruck, dass massiv gegen Russland aufgerüstet werden muss, um die IS mit ihren Scheusslichkeiten besser bekämpfen zu können. Man wird sehen, wer im Konfliktfall wen besser bekämpft. 

16) Kantemirow und 2. Taman, Schutz durch Gott Odin

Der „First Guards Tank Army“ (kurz «1GTA») wurden unlängst die „27. Motor Rifle Brigade“, sowie die „Kantemirow Guards Tank Division“, als die „6. Tank Brigade“, hinzugefügt. Diese wird unterstützt von der „2. Taman Guards Motorized Rifle Division“, die für Versorgung und Begleitschutz zuständig ist. Die Führung dieser enormen Streitmacht ist im Moskauer Vorort Odinstovo (verwandt mit dem Germanischen Hauptgott Odin?) unterirdisch beheimatet. Alle Einheiten verfügen über die modernsten Einrichtungen und Technologien, die sich heute zwischen Island und dem Ural finden lassen. Ausbau und Verbesserungen laufen Tag und Nacht weiter. Der 3. deutsche Vormarsch auf Moskau (also mit den Deutschen als „Speer-Spitze“), der natürlich als «NATO-Bündnisfall» hervorragend getarnt würde, dürfte kein Spaziergang nach dem Motto «etwas frischer Lebens- und Rohstoffraum im Osten ganz rasch beschaffen» werden. Sollte es je dazu kommen, dürfte Europa wieder einmal über viele Millionen Gefallener zu trauern haben. Aber was tut man nicht alles für amerikanische Interessen, Wall Street Konzerne, US-Banken und den wackelnden Dollar? Trotz aller Nadelstiche immer stärkerer Gegenkräfte muss dieser wunderschöne, beliebig vermehrbare Papierdollar noch vielen Generationen erhalten bleiben. Was bedeutet da schon ein kleines "Krieglein" und ein paar Milliönchen abgeschiedener Nicht-Amerikaner. Es gibt sowieso viel zu viele Menschen auf Erden, denkt man in Wall Street Bunkern und sieht ein entsprechendes Geschehen für den gelangweilten und auf modernste Bildschirme starrenden recht attraktiv und hochamüsant aus. Noch ein Knopfdruck und eine weitere Drohne trifft «Puff» ein Dorf mit 2 «Terroristenverdächtigen» und 120 Zivilisten, davon 25 Kinder.  Auf den Bildschirmen zuhause als kleines, sehr weit entferntes "Blitzchen" zu sehen. Ein richtig angenehmer kleiner Bildschirm-Nervenkitzel für den westlichen Drohnenoffizier. Er ahnt nicht, dass im fernen Moskau ein dort beschäftigter E-Spezialist ihn im Fadenkreuz mittet, ganz ohne Cola – doch mit einem Glas Wodka neben seiner Konsole. Dann kommt es zu einem zweiten «Puff» und das nichtsahnende Cola verdampfte, nebst Trinker. Wie schade! 

17) Aufstellungen des Sarmat, des «Super-Satans» SS 18 und SS X 30

Das Installieren der "Sarmat ICBMs", also der Interkontinental-Raketen, ist längst beendet. Weder die "Iskander" noch die "1 TGA" bedrohen das Festland der USA. Schön und geruhsam am sicheren Kaffeetisch sitzend und gemächlich beobachten, wie die US-Raketen in Russland, dem Nahen Osten und Europa wüten, und dazu genießerisch mit der Zunge schnalzen, wenn wieder ein paar US-Drohnen einige Dörfer irgendwo wegputzten. Mit dieser lauschigen Idylle zwischen Kaffeetrinken und  Abendbrot ist es nun vorbei. Das wohlige Gefühl, dass sich die Europäer, Russen, Chinesen und der Rest der Welt ruhig wechselseitig dezimieren dürfen, während man im US-Homeland absolut sicher ist und in aller Ruhe bei McDonalds essen kann, die Strassen mit immer neuen Dollarflaggen schmückt, bis das ganz große globale Abkassieren und die absolute Weltherrschaft von ganz alleine kommen, dürfte schon bald in panisches Gruseln übergehen. Pentagon, Weißes Haus, Wall Street, Silikon Valley, Verwaltungs- und Machtzentren, Raffinerien, Kraftwerke, Wasserdämme, Kommunikationszentren, Häfen, Flugplätze und Raketenbasen, ja sogar Befehlsbunker sind absolut und tödlich bedroht. Waren die berühmten "RS-36 Voevoda", die das US-Militär "SS 18" oder kurz «SATAN» nannte, schon der große Schrecken von USA und NATO, so wurde dieses extrem gefährliche System jetzt durch das noch viel modernere "RS-28", kurz "SARMAT", ersetzt. Die NATO nennt sie "SS-X-30" und sie bringt das Niveau potentiellen nuklearen Terrors auf völlig neue, ungeahnte Höhen. Über die Fähigkeiten dieses «Super-Satans» staunen selbst westliche Militär-Experten. Sie fliegt in mehrfacher Schallgeschwindigkeit und kann noch im Flug über grösste Entfernungen hinweg beeinflusst werden. Sie trägt 10 bis 15 Gefechtsköpfe mit jeweils vieltausendfacher Zerstörungskraft der Hiroshima-Bombe je Einheit, kann aus jeder Höhe oder Umlaufbahn abgefeuert oder auch gesteuert werden, und trifft metergenau jeden Punkt der Erdoberfläche. Dazu ist sie nicht zu orten oder genauer: sie ist nicht zerstörbar. Sie kann nahe am Boden («suppressed level») oder im Weltraum («normal level») mit mehrfachem Überschall fliegen. Angeblich sind hunderte russische Fischerei-Fahrzeuge damit für Satelliten oder Aufklärungsflugzeuge absolut unsichtbar im Schiffsinnenraum bestückt worden. Selbst wenn alle Russenschiffe durch US-Abwehrelektronik vorübergehend gelähmt würden, könnten die «Gelähmten» immer noch per Hand die Luken und Schleusen am Schiffsboden öffnen, eine Super-Satan in die Tiefe gleiten lassen, die sich nach Absinken auf 1000 Meter fängt und sich in diesen Tiefen immer noch unerkannt auf die US-Küste und deren Städte (oder in Richtung eines anderen Zieles) zubewegt. In der Nähe des Ziels taucht die Satan dann überraschend auf und verrichtet ihr trauriges Werk. Im Ernstfall geht es nicht um einen einzigen dieser Satans, sondern um hunderte und manche Experten vermuten sogar um tausende, denn die Aufrüstung der Russen läuft Tag und Nacht weiter. Sollte der Konflikt konventionell bleiben, also ohne Nuklearköpfe, kann diese Super-Satan-Rakete volle 71 konventionelle Gefechtsköpfe transportieren, die punktgenau reihenweise treffen. Keine Befestigung und kein Bunker kann auch nur einem dieser Überschallköpfe widerstehen und nur eine einzige "SARMAT" trägt 71 davon. Sie könnte wegen der extremen Genauigkeit (3 bis maximal 10 Meter) mit nur einem einzigen Schuss rein theoretisch also 71 Bunker oder Stellungen vernichten. 

18) Nach Super-Satan nur noch die Geschichtsbücher (falls solche noch vorhanden sind)

Einige wenige dieser "SARMATs" würden also den gesamten NATO-Aufbau an Russlands Westgrenze in wenigen Minuten in die Geschichtsbücher verweisen, falls es danach noch Bücher gibt. Die gesamte System-Startzeit der hoch automatisierten "SARMAT" beläuft sich auf 40 bis 50 Sekunden.  Als die Amerikaner, mit großem medialen Getöse, eine deutlich schwächere Version der IBCM in der Planung vorstellten, winkten die Russen lässig ab. Bei ihnen war diese Art Waffe längst erprobte Realität geworden. Zudem hat die "SARMAT" ein «hochaktives Verteidigungssystem». Jeder mit Satans ausgerüstete Tiefbunker hat jeweils einhundert 30 mm Geschütze, mit einer Feuergeschwindigkeit von 40000 Schuss pro Minute. Damit umgibt sich jeder Bunker mit einem «metallischen Vorhang fliegender Projektile», der von keiner feindlichen Angriffswaffe, gleich welcher Art, zu durchdringen wäre. Doch nicht die reinen Zahlen über Größe entscheiden, sondern die Leistungsfähigkeit dieser «Truppe». Hier finden sich große Teile der besten russischen Computerwissenschaftler in froher Zusammenarbeit in Gruppen mit verschiedenen Aufgaben zusammen. Konzentrieren sich die einen auf «Ziele» in den USA, dann beschäftigen sich andere auf entsprechende «Aufgaben» in anderen westlichen Ländern, darunter natürlich auch Deutschland. 

19) Zu den möglichen Zielen in West Europa

Hierzu gehören natürlich die Großbanken, westliche Militärzentren, Finanz-Firmen, Verteilungszentren, Staudamm-Mauern, Raffinerien, Elektrizitätswerke, Telefongesellschaften, Transportunternehmen, Nahrungsmittelversorger, Pharma-Firmen, Flugplätze, Rüstungsbetriebe, Fabiken oder Autohersteller. Alles was die Wirtschaft, Finanzen, Kommunikationssysteme oder Versorger und Verteiler zusammenhält, ist für alle russischen «E-Spezialisten» hochinteressant, ja sogar Berlin. 

20) Sonstige Waffen

Weitere Waffen, die Russland dem Vernehmen nach ins Feld führen könnte, wären die Vakuumbomben. Hitler nutzte einst für einige Wochen schlanke dünne Pressluftgranaten mit fürchterlicher Kampfkraft, die selbst in tiefste Bunkeranlagen reichte. Alles was Lungen hatte war augenblicklich tot. Daraufhin drohte Stalin, ab sofort Giftgas als Vergeltung einzusetzen und Hitler verbot diese Pressluftwaffen. Bei der Vakuumbombe wird kein Überdruck der Luft, sondern ein gewaltiger Unterdruck erzeugt. Im Umkreis von mindestens 1 Kilometer lebt dann weder Tier noch Mensch. Dann sollen angeblich sogenannte «Frequenzwaffen» (Tesla-Technologie) fortlaufend getestet werden. Damit lassen sich ganze Gegenden, nebst allem Leben darin, regelrecht lebendig rösten. Reichweiten und Intensität sind nicht bekannt. Und auch im Weltraum versucht man sich. Vielleicht gelingt den Russen eines Tages tatsächlich die erste echte Mondlandung der Menschheit, und der erste Handelsstützpunkt für den interstellaren Betrieb (Hauptvertriebsartikel «Wässerchen», zu Deutsch «Wodka»). Oder es entsteht gar die erste interstellare voll funktionsfähige Militärbasis (eine Art «Mond-Moskau»). 

21) Weltmeister der Tarnung

Natürlich ist der Spekulation hier Tür und Tor geöffnet. Auf jeden Fall aber sollte man die Fähigkeiten der sich von der NATO immer stärker bedrängten Russen nicht unterschätzen. Es wäre nicht das erste Stalingrad, in welches ein Angreifer voll hineinliefe. Die ICBM-Abwehrsysteme der USA wären leicht zu überwinden, wenn in einem Sektor in dem, wie in der Praxis üblich, eine Mischung aus echten und falschen (größere Abschreckungswirkung) Anti-Raketen stehen, «übersättigt» wird. Man führt an einer Stelle des Verteidigungssystems einfach viel zu viele angreifende Raketen in das Angriffsfeld, von dem man weiß, dass es bei genügend hoher Saturierung auf jeden Fall durchdrungen wird und damit Großziele in der Nähe oder im taktischen Hintergrund beseitigt werden können. Auch könnte man einfache Güter- oder gut getarnte Personenzüge mit derartigen SARMATs bestücken, die ununterbrochen ihren Standort wechseln. Aber als Ziele müsste die NATO diese Eisenbahn-stationierten und gut abgedeckten Raketen erst einmal finden. Dies dürfte im größten Schienennetz im größten Land der Welt enorm schwierig sein. Wie heisst doch gleich das uralte russische Sprichwort: „Russland ist gross und der Zar ist weit“. Außerdem gibt es hunderte von Eisenbahntunneln, in denen auf Abstellgleisen SARMATs, unsichtbar für Satelliten, permanent stationiert werden könnten. Wie schon aus WK II bekannt, gelten die Russen als die unbestrittenen «Weltmeister der Tarnung». Auch spricht man in Fachkreisen davon, dass man ein einziges U-Boot im Baikalsee (oder auch anderen Seen) für die NATO unerkannt getaucht hält. Selbst wenn ein NATO-Erstschlag anfänglich erfolgreich sein würde, bei diesem Angriff überleben genügend SARMATs, um die gesamte Welt mehrfach zu vernichten. Das Overkill-Potential der Russen ist einfach zu gewaltig, um «alle zu erwischen». 

22) Kalibr Cruise Missile

In Syrien wurde unlängst eine auf gewöhnlichen Lastwagen montierte Raketenangriffswaffe höchst anschaulich demonstriert: Die «Kalibr Cruise Missile», die den Konturen der Erdoberfläche im Tiefflug genau folgt, und daher nicht zu orten ist. Sie schlüpft unter dem Radar hinweg. Die "Kalibr" hat, je nach Ausstattung, Reichweiten zwischen 50 und 4000 Kilometer und kann mit gewöhnlichen oder mit Nuklear-Sprengköpfen ausgestattet werden. Alle angrenzenden Länder, und jeden Punkt in denselben, erreichen diese von einfachen LKW abgefeuerten Kontur-Raketen mühelos. 

23) Unverwundbares Amerika? Eine hoch gefährliche Illusion

Die Idee, dass Amerika «sicher» sei und im Falle eines Angriffs auf Russland keinerlei Konsequenzen zu befürchten habe, macht sich zwar gut für die Medienberieselung zur Beruhigung der Massen, ist ansonsten aber schlichter Unfug. Im Extremfalle: Geht Russland unter, geht Amerika mit. Nicht umsonst sagt ein uraltes russisches Sprichwort: «Russland beginnt niemals einen Krieg, gewinnt aber am Schluss alle». Für den Westen ist ein «Krieg» so etwas wie eine natürliche Fortsetzung der Politik mit Mitteln der Gewalt und sonst nichts. Die Russen sehen im Krieg stets «das absolute Überleben um jeden Preis, und sonst nichts». Westliche Generäle sehen aus wie Manager oder elegant uniformierte Mafiabosse mit Seidenkrawatten, Nadelstreifen und Rüschenhemden. Sie mögen gute Familienväter sein und ihr Land, die nicht gewählten EU-Bosse, McDonalds und Coke lieben. Ihre russischen Gegenstücke wirken dagegen meist verkrampft, steif und eher brutal, sie sehen aus, als trügen sie Unterhemden aus Edelstahlgeflecht. Sie lieben Wodka und Schach. Die USA (offensiv) haben seit dem zweiten Weltkrieg 22 Angriffs-Kriege (meist direkt oder durch dienende, mit Dollars bestens finanzierte Sklavenvölker) geführt, die Russen (defensiv) bisher nur einen (in Afghanistan). 

24) Exoten

Moskau hat sich für den möglichen Kriegsfall auch mit zum Teil etwas „exotischer Bewaffnung“ versehen. Genaueres lässt sich zu diesem Zeitpunkt nicht mit Sicherheit sagen. Doch stimmen Berichte von direkt Betroffenen, von Beobachtern, sowie auch durchgesickerte Geheimdienst-Nachrichten, zumindest nachdenklich. Es geht hier um den Einsatz von Laserwaffen mit angeblicher punktueller Röst-oder Schmelz-Wirkung, ferner um rätselhafte Kommunikationsstörungen von NATO-Schiffen, deren Funksysteme plötzlich ausser Betrieb gerieten (wie auch die gesamte Bordelektronik, einschliesslich aller Ortungs- und Navigationsgeräte). Russische Schiffe waren in allen Fällen solcher zeitweiligen Störungen in der Nähe dieser überraschend und ohne jede Vorwarnung betroffenen NATO-Fahrzeuge, wie Zerstörer, Minenräumer Tankfahrzeuge, Kreuzern, Fregatten und Begleitschutzfahrzeuge. Gerüchte sprechen von weitreichenden Strahlwaffen, basierend auf Tesla-Technologie. 

Rockefellers tödlicher Fehler
Vielleicht ist es eine Ironie des Schicksals, dass das Jahrhundert-Genie Nilolai Tesla, nebst all seinen Erfindungen, Geräten, Anlagen und Maschinen zur Erzeugung „freier Energie“ und deren drahtloser Fernübertragung, von Rockefeller mit seinem aufstrebendem, weltweit aktiven und steil aufsteigenden Ölkonzern „Standard Oil“ rücksichtslos vernichtet wurden. Der rätselhafte Tod Teslas selbst, in einem obskuren Hotelzimmer, blieb bis heute unaufgeklärt. Rockefeller sah in den bahnbrechenden Erfindungen für die von ihm beherrschte „Weltmacht Öl «eine tödliche Konkurrenz im Entstehen. Mit „freier Energie“ hätte das bis heute anhaltende „Ölzeitalter“ gar nicht erst aufkommen können. Um dieser riesigen potentiellen Verlust-Gefahr vorzubeugen, sah sich der Superreiche gezwungen, das gesamte Wissen, nebst allen Testgeräten, Energie-Erzeugungs- und Fern-Übertragungs-Einrichtungen, und anderen ähnlichen Erfindungen, zu vernichten, und natürlich auch das Gehirn, dem dieses Wissen entstammte. Angeblich hätten russische Wissenschaftler, die Gedanken und technischen Methoden Teslas aufgegriffen und bis zur praktisch verwertbaren Reife entwickelt. Wieviele Kriege und Tote wären zu verhindern gewesen, hätte die Welt den Weg Teslas, und nicht den des Öls (Ölkriege) eingeschlagen. Die durch die Untat Rockefellers in den USA entstandene Lücke scheinen die Wissenschaftler und Ingenieure viel später im fernen Russland nach Kräften ausfüllen und praktisch nutzen zu wollen. Wie war doch gleich der Ratschlag des chinesischen, in allen Schlachten siegreichen Generals, vor einigen tausend Jahren?  “Vertraue weniger der Zahl der eigenen Soldaten, sondern nutze vielmehr die Schwächen, Torheiten und Unterlassungen deines Gegners, falls du siegen willst.“ Einst wurde Tesla in den USA vernichtet. Heute scheint er in Russland eine Art geistiger Wiedergeburt zu erleben. 

Ähnliche Störungen der Elektronik wurde von Flugzeugen berichtet, die sich versehentlich etwas zu weit in den russischen oder auch chinesischen Luftraum vorgewagt hatten (Moskau und Peking haben einen Verteidigungs- und Beistandspakt nebst Waffenlieferungen und gemeinsamen Manövern). Umgekehrt macht auch der Gegner anscheinend Fortschritte, siehe den Abschuss eines Russen-Jets durch die Türkei, wobei der Pilot allerdings noch den Ausfall seiner Geräte melden konnte. Ob die Nachrichten von der angeblichen US-Weltraumwaffe, der „rod of god“ („Strafrute Gottes“) auf Wahrheit oder reiner medialer Phantasie beruht, wird sich eines Tages noch herausstellen. Sie soll verschiedentlich für rätselhafte Unfälle und schwere Systemstörungen im chinesischen Hoheitsgebiet gesorgt haben. 

25) Wer handelt, schiesst nicht

Es macht keinen Spaß von massiven Aufrüstungen und neuen Waffen zu berichten; nur Warnungen machen Sinn. Doch am Ende, nach ausreichenden Zerstörungen und dem Aufbau hoher dunkler Berge von Kriegselend, gewinnen vernünftige Konzepte von Frieden und Freundschaf – genau wie Gold und Silber – immer wieder die Oberhand. Wer friedfertig handelt, schiesst nicht. Trump war schon immer, und ist auch heute noch ein Mann der „deals“, so wurde er auch geschäftlich gross. Er „dealte“ sich nach oben. Doch liessen sich die explosiven Spannungen schon im Vorfeld durch Nichtangriffspakte abbauen und deren Nachwirkungen durch ausreichende Vorräte von Gold, und vor allem Silber, mildern (wie der “Rückversicherungsvertrag“ verhinderte lange Zeit einen Waffengang zwischen Deutschland und Russland). Und in den Nachkriegszeiten hatten die Edelmetallbesitzer ihren ganz grossen Tag. Eine Intensivierung des Handels wäre ebenfalls eine bessere Alternative als offene Kriegstreiberei, wie sie derzeit, zumindest medial und in gewissen politischen Kreisen, zu beobachten ist. Über all diese Entwicklungen, Waffentechniken und Kriegsvorbereitungen zu berichten, macht, wie gesagt, absolut keinen Spass, doch die Unbekümmertheit des westlichen Wahlvolkes bereitet schwere Sorgen. Es geht nicht darum, hier Russland oder Putin oder die USA nebst der Reizfigur Trump zu stützen, zu loben oder zu verurteilen. Wer gedanklich wen stützt oder ablehnt, dies muss jeder mit sich und seinem Gewissen abmachen. Hier geht es nur darum, die gewaltigen sich immer weiter aufbauenden Zerstörungspotentiale knapp darzustellen und deren fatale Möglichkeiten kurz zu skizzieren. Ganz gleich wie sich die Situation zuspitzt, wie im Moment in Syrien, wo sich die beiden hochnervösen Grossmächte mit den Fingern am Abzug hautnah gegenüber stehen, und sich ohne konkrete Beweise für wahrscheinlich sorgfältig arrangierte „Zwischenfälle“ beschuldigen, ganz ähnlich wie zu Zeiten der Kubakrise unter Kennedy. Das unschlagbare Duett Vernunft,  Angst vor dem Atom und seiner Vernichtungskraft, und natürlich Gold und Silber, gewinnen  auf altbewährte Weise als echte Krisenmetalle am Ende jeden Krieg, sei er nun heiss oder kalt. Dies ist ihr natürliches Geburtsrecht. 

26) Nachprüfbare, wechselseitige De-Eskalation

Ihr sollte höchste Prioritäten in der heutigen Politik des Westens eingeräumt werden. Aber nicht der Streit um einen oder zwei Punkte im Auf oder Ab des Diskontsatzes. Ehrliche Friedensbestrebungen trugen schon immer bessere (oft silberne, oder mitunter sogar goldene) Früchte als der giftige Schierlingstrank der Kriegshetze und die Knollenblätterpilz-Soße des Waffenrasselns.Noch immer gilt – und heute mehr denn je –die uralte Doppel-Weisheit: «Der Krieg und seine Vorbereitungen sind eine viel zu ernste Sache, als dass man sie den Generälen überlassen könnte». Und Gold ist ein viel zu wichtiges Material, als dass man es den Zentralbankern in ihren Zentralbunkern überlassen könnte. Und ganz besonders Silber gehört nicht in Form niemals erfüllbarer Versprechungen auf geduldigen, bunt bedruckten-Zertifikaten auf Glanzpapier in die Hände von superreichen, steuerfreien Wall Street Mitarbeitern, die an der COMEX aberwitzige Wetten in unglaublicher Höhe Tag und Nacht abschliessen, sondern sollte als physisches Metall in anonym gehaltenen, gut abgesicherten kleinen Tresoren oder in anderen geeigneten Verstecken in den Häusern und Wohnungen der Bürger lagern. Glücklicherweise war Silber noch zu keiner Zeit und unter keinem Regime illegal und wurde bis heute noch in keinem Land im Ernstfalle jemals zurück gewiesen. 

27) Nicht den Bären reizen

Vielleicht denken die provozierenden NATO-Planer und „Aufrüster“ eines unschönen Tages noch an diese einfachen Wahrheiten: Wer in einem Käfig mit knurrenden Kampfleoparden, hungernden Tigern sowie Löwenrudeln, kurz nach Abschluss ihrer Fastenzeit, alle ausgerüstet mit frisch polierten messerscharfen Krallen und blitzenden Reisszähnen eingeschlossen ist, sollte deren Träger doch, wenn irgend möglich, nicht in provokanter und frecher Weise reizen. Der berühmte „russische Bär“ könnte sich, wenn genügend provoziert, ebenfalls als sehr bissig erweisen. 

Geschätzte Leser, wenn Sie mehr zu dieser Thematik mit besonderer Berücksichtigung von Edelmetallen wissen wollen, vertiefen Sie sich in mein neuestes Buch „GOLD SILBER! JETZT“, erschienen im Osiris Verlag, Alte Passauer Str. 28, D-942894 Schönberg, oder Bestellung via Email: info(at)oririsbuch.de oder per Telefon: 08554 942894. Herrn Gerschitz von eben diesem Verlag, wie auch meiner Frau, ein grosses Dankeschön für die organisatorischen Hilfen.

 


  

Teil 5 

Treibhausklima für die Gold- und Silber-Setzlinge  

Von Prof. Dr. Hans J. Bocker

Kriegsgeruch in der Luft, der sichtbare Ausbruch von kaltem Krieg II, der beängstigende Verlauf von Völkerwanderung II, schwelende unbewältigte internationale Konflikte, ungelöste Spannungen in Wirtschaft, Politik, Finanzen und im Militärbereich, sowie wackelnde Währungen, schleichende Inflation und eine weltweit laufende Hochrüstung in zahlreichen Ländern, sorgen einerseits für Krisenstimmung und Befürchtungen, sind aber andererseits auch für das richtige Treibhausklima für die gerade wieder keimenden Setzlinge der Edelmetallpflanzen. 

Die nachstehenden Problembereiche wirken in ihrer Gesamtheit wie ein fruchtbares Gemisch aus frischer Humuserde und Kunstdünger für diese Jungpflanzen. Bis zur Blütezeit oder gar bis zur Ernte sollte es nicht mehr weit sein. 

1) Einige Kleine mit scharfen atomaren Reisszähnen

Einmal abgesehen von den 5 Grossmächten, verfügen auch kleinere Mitspieler im globalen Macht-Poker über scharfe atomare Reisszähne. Indien, Pakistan, Nord-Korea und Israel gehören dazu. Ein unbeabsichtiger kleiner dummer Fehler könnte global katastrophale Wirkungen entfalten. In den beiden Weltkriegen zog ein relativ unbedeutendes, kleineres Land die Grossmächte in das Gemetzel hinein. In WK I war es Serbien (nach Sarajewo). In WK II, war es Polen. Welches Land wird diesmal diese traurige Rolle des Zündsatzes übernehmen? Als Spitzenkandidat gilt derzeit Syrien? Oder Saudi Arabien? Israel? Nord Korea? Die Kurilen? Die Inseln in der südchinesischen See? Irgendeines der hochgerüsteten kleineren Ländchen an der langen russischen Grenze? 

 2) Auf Spannungen folgen immer Entladungen: Zwerge ziehen die Riesen in Grosskonflikte

Sollten die internationalen Spannungen über ein gewisses Maß hinaus steigen, entladen sie sich. So entlud sich die Weltwirtschaftskrise in WK II. Von den heutigen, unausdenkbaren, damals unbekannten Gefahren entfesselter Kräfte des Atoms im Rüstungsbereich, sowie Serbien als Zündfunke für WK  I und Polen für WK II. Welches Land setzt diese unglückliche Serie fort? Ein Waffengang jeder Art würde zunächst dem Dollar, und seiner noch immer weltweiten Vorherrschaft, anfänglich nicht viel mehr als nur ein paar Nadelstiche versetzen, Die globale Gewöhnung an diese ungedeckte Papierwährung ist einfach zu gross, bis dann nach einer Phase der Ernüchterung die Edelmetalle ihren unaufhaltsamen Siegeszug antreten. 

3) Die wenigen Edelmetallinseln im gewaltigen globalen Papiergeldsee sind fast unsichtbar

Papierwährungen sind ja nichts weiter als durch keinerlei reale greifbare reale Güter gedeckte feierliche Versprechungen eines Staates oder einer Zentralbank, in der vagen Hoffnung, dass dem Besitzer irgendwo irgendwann die ach so attraktive Banknote mit den Köpfen längst toter Staatspräsidenten darauf oder mit verblichenen, längst überholten nationalen Symbolen versehen, gegen etwas praktisch Nützliches eintauschen wird, was natürlich niemals geschehen kann, wie sich am Tag X stets auf fürchterliche Weise schon so viele Male in der Praxis bestätigte. Deutschland ging im 20. Jahrhundert zwei Mal durch diese unschöne Erfahrung der „Repudiation“,  also der Zurückweisung des Papiergeldes durch die Bevölkerung. Dann steigt die Nachfrage nach tauschbaren oder nützlichen Sachwerten, wo die Schubkarre wertvoller wird als der Riesenberg von Papiergeld darin, gewaltig an, und allen voran steht die verzweifelte Suche nach Edelmetallen. Doch es sind dann schlicht keine mehr zu haben. Gemessen an den Papier- und Digitalgeldbergen sind die Gold- und Silbermärkte winzig, ja fast schon unsichtbar. Ein wenig Vorbereitung, sprich rechtzeitiger Einstieg, selbst in bescheidenem Maße, wäre daher mehr als klug. Solange dies noch möglich ist. Würde alles verfügbare, greifbare Gold der Welt auf die rund 8 Milliarden der Weltbevölkerung gleichmässig verteilt, erhielte jeder Weltbürger kaum eine halbe Feinunze des gelben Metalles. Wiederholte man diesen Vorgang für Silber, erhielte jeder Mensch vielleicht 5 oder 6 Gramm. Dem gegenüber stehen die verzinslichen Welt-Gesamtschulden von umgerechnet 900 000 Milliarden $. 

4) Falsche Entscheidungen in der Wirtschaftspolitik durch falsche Konzepte, die vielleicht zu Zeiten von Keynes gültig waren, wie Erhalt bankrotter Zombies, wie beispielsweise überschuldete Banken und Staaten, wieder und wieder durch Steuergelder gerettet, sind zum Dauerzustand geworden. Kurzfristige Rettungsvehikel und aus der Not geborene Begriffe wie “bailouts“ (Rettung bankrotter Banken durch den Staat oder Banken also von aussen) und „bailins“(Rettung von Pleite-Banken durch die Kunden oder Aktionäre, also von innen) sind inzwischen selbst wirtschaftlichen Laien so geläufig wie die Begriffe „Coca Cola“, „Negativzinsen“ oder wie die chronischen Verdrehungen von  Tatsachen durch die streng kontrollierten Massenmedien, sowie die schleichende Enteignung des Eigentums durch Inflation, Steuern oder Währungsreformen per Zwangsumtausch, wie in Indien (Geldscheine) oder jetzt in Schweden (Geldscheine und sogar Münzen). Man gewöhnt sich eben an alles. 

5) Gefährdung durch wachsende punktuelle Empfindlichkeiten des Finanzsystems

Keiner der großen Spieler an den globalen Finanzmärkten kann fallengelassen werden, ohne einen Zusammenbruch des gesamten Systems herbeizuführen. Im übertragenen Sinn heißt das: Wenn ein Rennwagen eigentlich wegen einer überhitzten Maschine ausscheiden müsste, um für Abkühlung zu sorgen, dürfte er jetzt nie mehr anhalten, sondern muss noch viel schneller rasen, in der Hoffnung, dass sich alle Probleme entweder durch die Wunderfee oder durch Krieg auflösen. Lösungen solcher das Volk entwurzelnder Probleme wie Währungskrisen müssen für verharmlosende und einschmeichelnde Wortschöpfungen herhalten, wie „gesundende Güterinflation“, „Rückkehr zu einer soliden, mündelsicheren Dauerlösung“, „eine heilende Währungsreform“, eine „Umstellung auf die ewig währende Welt-Superwährung der Zukunft“, die SDRs. Danach aber beginnt das alte Spiel der Schuldenwirtschaft von neuem. Alter Währungswein in neuen Schuldenschläuchen. So lief das Spiel bisher, doch könnte der Schock der weltweiten Enteignung diesmal eine Rückkehr zu einem supersoliden, schuldenfreien Geldsystem führen. Aktionäre  im EU-Raum sind gefährdet: Gut für Gold und Silber. Investoren erweisen sich oft als kurzsichtig oder verrennen sich in Wunschdenken und fallen dem Massenwahn und Herdentrieb zum Opfer, wie derzeit am US-Aktienmarkt. Dieser erklimmt immer absurdere Höhen, nicht gerechtfertigt durch Firmengewinne oder eine boomende Wirtschaft, sondern lediglich durch von der FED bereitgestellte künstliche Liquidität, die einen Ausweg sucht. Doch zuerst werden die Investoren an den europäischen Börsen das Handtuch werfen und sich nach solideren Anlagen wie beispielsweise Gold umsehen. Denn selbst den grössten Optimisten unter ihnen sind 6 Entwicklungen nicht verborgen geblieben: zum einen notiert der europäische Aktienindex EUROSTOXX50 in etwa auf dem gleichen Stand wie zu Zeiten des Jahres 1999, als der Euro geboren wurde. Im gleichen Zeitraum aber verdoppelte sich zum anderen das amerikanische Gegenstück an den dortigen Börsen, also der S&P500. Drittens: Schlimmer noch, der Preis für Gold zog zeitgleich – oh welche Schande für die Papiergeldkrieger – um rund 250 % an. Also in den USA das Doppelte verpasst und selbst beim immer wieder schlecht geredeten Gold sogar ein Plus von 250 %, was man mitzunehmen ebenfalls versäumte, während sich viertens die Kaufkraft des Euro um mindestens 30 % minderte. Derartiges spricht sich herum – da waren ja der Rubel oder das Postsparbuch als Anlage noch besser. Und fünftens leidet die EZB mit fast 5 Billionen (mit „B“) Euro unter einer enormen Liquiditätskrise. Die Verbindlichkeiten übertreffen die Kassenbestände also bei Weitem. Sechstens droht der Zerfall des Euros bzw. der EU falls es zu weiteren „Brexits“ kommt. Was sehr wahrscheinlich ist. 

Wir brauchen nicht mehr Geld durch endloses Drucken und immer neue Digitalgeldschwemmen, sondern ein einwandfrei funktionierendes Geldsystem mit solide gedecktem Realgeld, wie es die amerikanische Verfassung in Form von Gold und Silber auch zwingend vorschreibt. Im 18. und 19. Jahrhundert war dies auch so und es gab so gut wie keine Schulden. Auch die Briten bauten ihr Weltreich unter einer Goldwährung auf. Damals gab es keine überbordenden Sozialsysteme wo Millionen von Antragstellern nur noch Rechte, aber keine Pflichten mehr haben. Die Idee, dass das 70 Jahre lange „weit über die Verhältnisse leben“ des Westens keinerlei Konsequenzen nach sich zöge und dass das Schuldenmachen ewig so weitergehen kann, ist nicht nur naiv, sondern geradezu blödsinnig, da einfachste Naturgesetze, ähnlich der Schwerkraft, permanent  ignoriert werden. Doch Papier ist extrem geduldig. Wer achtet denn heute noch auf so etwas Lächerliches wie Verfassungen und auf deren alberne Vorschriften. Wer beachtet denn noch so etwas Langweiliges wie die Lehren der Geschichte? Computerspiele sind doch viel reizvoller. 

6) Leere Staatskassen

Und die Staatskassen – wie derzeit in Italien – bilanzieren viel zu tief im roten Bereich, um noch Pensionen, Schuldzinsen, Subventionen und Sozialausgaben zahlen zu können. Italien ist bereits nahe an der Sollbruchstelle. Außerdem leistet die Bevölkerung schon vorher in Anbetracht der Höhe der zu begleichenden Summen zu viel Widerstand bis hin zum „bank-run“. Das heißt, dass neue weitere „Brexits“ (global) und Währungssumstellungen (national) auf uns warten. Die Spezialisten und Experten sind und bleiben gute Menschen, die jedoch leider nur eine Saite auf ihrer Geige haben. Diese spielen darauf nur einen Tonarten-Schlüssel, nämlich «v.v.KG» (also viel, viel mehr Kunst-Geld). 

7) Wann wird Europa ab einem bestimmten Punkt erklären: «Schluss mit diesen destruktiven Sanktionen gegen Russland, unsere Energie- und Rohstoffversorgung ist uns wichtiger als größenwahnsinnige amerikanische Weltstaat-Expansionsinteressen». Geschäft ist Geschäft, und wird es immer bleiben, sogar in Europa. 

8) Syrien, mit dem dortigen größten russischen Flotten- und Militärstützpunkt außerhalb Russlands, den Moskau niemals räumen wird. Die 4 wichtigsten Ölländer der Welt sind zudem im Syrienkonflikt involviert. Hier lagert brisanter Zündstoff, Ölembargos hätten wir schon, mit autofreien Sonntagen und Zelten auf der Autobahn. 

9) Südchinesische See mit Ölgebiets-Streiten, mit künstlichen chinesischen Inseln. Und 70% der Öllieferungen an China laufen hier vorbei, genau wie wichtige internationale Handelsrouten. 

10) Extreme Ungleichverteilung

Ein bedenklicher Aspekt harrt weltweit nach der Lösung in irgendeiner Form. Den neuesten Erhebungen zufolge besitzen nur 8 Menschen mehr als die Hälfte des gesamten Reichtums der Welt (es spielt dabei keine Rolle, ob es in Wahrheit 18 oder 28 Personen wären). Tendenz steigend, das heißt die wenigen Reiche werden immer reicher und zwar immer schneller, und die Armen immer ärmer, ebenfalls immer rascher. Hier häuft sich globaler Zündstoff an. Vielleicht gehört in wenigen Jahren der gesamte Reichtum der Erde nur noch einer einzigen Person? Dann würden einem ultrareichen Machtmenschen 8 Milliarden bettelarme Restmenschen gegenüberstehen. Wo blieben dann die zum Funktionieren einer Volkswirtschaft und des Absatzes notwendigen Konsumenten und deren Kaufkraft? 

11) Die Streiterei um die Rohstoffrechte am Nord- und Südpol

Die dortigen Rohstoffvorräte sind nach Art und Umfang unbekannt; aber gewaltig. Ihr Eigner wäre der Weltherrschaft um einen Schritt näher. 

12) Eine nahezu bankrotte und von Flüchtlingen überrannte Türkei mit Massenverhaftungen und Diktatur. Touristen bleiben wegen Terrorgefahr aus. Drohungen Ankaras, die EU mit Flüchtlingsbergen zu überschütten, nebst weiterem Schwingen der Nazikeule. 

13) Libyen, und auch der Irak, mit immer stärkeren nationalen Eigeninteressen (entgegen den Plänen Washingtons). 

14) Die drohende Besetzung Kasachstans (grosse Uranlagerstätten und Batterien auf Russland gerichteter Raketen). 

15) Keiner der großen Spieler an den globalen Finanzmärkten kann fallengelassen werden, ohne einen Zusammenbruch des gesamten Systems herbeizuführen. Im übertragenen Sinne heißt das: Wenn ein Rennwagen eigentlich wegen einer überhitzten Maschine ausscheiden müsste, um für Abkühlung zu sorgen, dürfte er jetzt nie mehr anhalten, sondern muss noch viel schneller rasen, in der Hoffnung, dass der schärfere Fahrtwind die Kühlung schon irgendwie bewerkstelligen wird. Doch irgendwann reißt selbst der beste Finanz-Ölfilm zwischen Derivate-Kolben und Schulden-Zylinderwand. Fällt auch nur eine Masche, löst sich das gesamte Finanz-Strickwerk auf. 

16) Gewaltige weitere Aufrüstungen an Russlands Westgrenze. Auf beiden Seiten. Immer mehr Zündmaterial nebst Zündfunken häufen sich auf. 

17) Nordkorea mit seinen Nuklear-Drohungen und neuerdings angeblich der Bau von  Weitstreckenraketen. Die Verlegung eines US-Flugzeugträgers in diese Region war kein Zufall.

18) Zusammengehen der beiden Irlands zu einem neuen Staat. Mit unbekannten Allianzen. 

19) Rückkehr von Schottland in den Fesselungszwang von 27 nicht gewählten EU-Kommissaren, oder Trennung von London. 

20) Permanente Überforderung der EU-Bevölkerung durch überzogene Umvolkung (wie es die Gegner nennen) und derenextremen Kosten. 

21) In Norwegen, besonders in Oslo, tummeln sich Soldaten Allahs (Asylanten) und „Soldaten Odins“ (junge Norweger). Beide sind bestens organisiert, uniformiert und trainieren auf den Straßen. Die norwegische Polizei hat alle Hände voll zu tun, beide auseinander zu halten. Gibt es Nachahmer anderswo? Schweden kippte asyltechnisch um 180 Grad und erließ die bisher schärfsten Einwanderungsgesetze weltweit (oder zumindest im EU-Raum). Trump stoppte arabische bzw. muslimische Flüchtlinge. Wie auch die Mitnahme elektronischer Geräte. Er möchte keine Schwierigkeiten wegen „terroristischer Gefahren“. 

22) Die Nachwirkungen der Präsidentenwahl in den USA, wobei grundsätzlich „das Volk, der Mittelstand“ (Trump) gegen die „Eliten plus Hochfinanz, Wall Street, und Medien“ (Clinton) standen. Die Nation ist und bleibt vorerst tief gespalten. Es brodelt unter der konfliktträchtigen Oberfläche. Ein Krieg könnte das Land aber wieder einen. 

23) Schwere Krisen in Ländern wie Argentinien und insbesondere in Venezuela (Hungergrenze erreicht), wie auch in anderen Regionen. Hohe Zahlungsausfälle drohen den ausländischen Kreditgebern hier. Investitionen anbieten zur Rüstung. 

24) Trump möchte seinem Wahlvolk grosse Steuergeschenke machen und landesweit arbeitsplatzschaffende Investitionen anbieten. Kaputte Infrastruktur, massive Rüstung, wie auch soziale Ausgaben aber verlangen dreistellige Milliarden-Summen, die aber nur über Steuererhöhungen zu realisieren sind, denn neue Schulden sind wegen der erreichten Obergrenzen kaum noch durchsetzbar. Der blosse Versuch, eine Lösung für diese Unmöglichkeit zu finden, dürfte im Wind der Empörungen enttäuschter Wähler schon bald viele politische Dächer abdecken. 

25) Die Unzufriedenheit in der EU wächst. Für Deutschland ist der Euro wegen der starken Wirtschaft viel zu schwach. Für viele andere EU-Mitglieder ist er wegen ihrer schwachen Volkswirtschaften viel zu stark. Dies ist ein eingebauter Molotow-Cocktail, dessen Lunte schon glimmt. Ausserdem hat Deutschland seine Rolle als unerschöpflicher Zahlmeister der EU bald ausgespielt, daher drohen am Ende Italxit, Spainxit, Nexit, Hungxit, Fraxit und Portuxit. Steigen diese Länder aus, haftet Deutschland mit mindestens 850 Milliarden Euro. Sogar das schwedische Parlament stimmte für einen Schwexit im wirtschaftlichem Notfalle zu. Die Zentrifugalkräfte weg von den Fesselungsketten des EU-Riesenrades und zurück zu gesunden Nationalstaaten wirken immer stärker. Wann reisst der seidene Faden? 

26) Trump meint, dass die Briten im Moment versuchten, den Großteil ihrer Fremdherrschaft mit einer einsichtigen und entschlossenen Premierministerin abzuschütteln und er würde ein Gleiches für sein Land tun. Mit einer derartigen Formulierung gratulierte er der neuen britischen Premierminister May zum Brexit. Der erste Dominostein in der künftigen Neuordnung der EU, in der Form des Brexit, sei gefallen, liess Trump vernehmen. Es wird nicht der letzte sein. Wollten die Briten zurück in die EU – und ein Gleiches gilt für Schottland nach dessen möglichem Beitritt – müssten die neu Beitretenden insgesamt rund 20000 Verordnungen, Gesetze, Richtlinien, Verfahren und andere bürokratische Vorschriften, Prozeduren und Anweisungen Brüssels einführen bzw. ihre eigenen Regelungen entsprechend ändern. Viele sehen hierin, einmal ganz abgesehen von der Aufgabe des Unabhängigkeitsgefühls, einen echten Bremsklotz und auch einen Grund für die Unzufriedenheit und „Brüssel-Müdigkeit“ der meisten „Noch-Mitglieder“. Ein kleines Beispiel: Ein rund 500 Seiten langes (plus Fussnoten) für alle bindendes Dokument wurde in 20 Sprachen übersetzt, einige 1000 Kopien nach dem 4. Entwurf gedruckt und verteilt. Sein Titel „Strenge Vorschriften und Regeln über die Einfuhr geschälter und ungeschälter Haselnüsse aus der Türkei“. Hoch leben die unermüdlichen Übersetzungsbüros und die vielsprachigen Druckereien und fleissigen Buchbinder, so ganz billig kommt also das Brüsseler Monstrum den EU Steuerzahler nicht. Seine Mitarbeiter gedeihen steuerfrei bei voller Kostendeckung der Lebenshaltung, Transport, Gesundheit, Wohnung, plus Spesen, die einen Geschäftsmann erblassen lassen würden, und mit voller Pension (angeblich bis zum siebenfachen des Bezugs deutscher Spitzenbeamter) oft schon nach wenigen Jahren, die nach Meinung der Kritiker ein üppiges Schmarotzerdasein führen. So wundern sich nur wenige Briten über ihren Brexit-Entschluss, der auch von Kostenerwägungen mitgetragen wurde. 

27) Turmbau zu Babel nahe am wohlverdienten Einsturz

Besonders Italien ist hochgradig gefährdet. Sein mehr als wackeliger „Bond-Turmbau zu Babel“ hat mittlerweile eine Höhe von über 2100 Milliarden Euro! Mamma mia! Und sie wachsen rasch weiter. Presto, presto! Hier wartet ein großes Unglück darauf, sich zu materialisieren, denn im Ernstfall könnte nicht mal die Kombination von FED, EZB, Schäuble, Peking, IWF, Weihnachtsmann, Frau Holle, Schneewittchen und Knecht Ruprecht gemeinsam eine solche Summe stemmen. 

28) Brüssels staatliche Planwirtschaft steigt zu immer neue Bestformen auf. Wichtige Entscheidungen werden durch die 27 nicht erwählten Kommissare getroffen und dann durch das Strassburger-Parlament abgesegnet. Hier finden sich immer neue Themen von weltpolitischer Bedeutung, wie Krümmung von Salatgurken, Verbot von 100 Watt Glühbirnen, Abstände von Stacheldrahtzacken, sowie Verbote von Stabsaugern mit kräftigen Elektromotoren. Wenn sich die Eingriffe des Staates ins wirtschaftliche Geschehen verstärken, treten – wie jeder Mittelständler bestätigen kann – die Basisfehler der staatlichen Planwirtschaft mitsamt ihrer Formularschwemme und Kontrollwut zutage. 

29) Mitunter richten sich sogar neue Vorschriften gegen Mitglieder der eigenen Gilde

Beispiel: Rot-Grün droht den Sparkassenverbänden NRWs mit gesetzlicher Regelung der Vorstandsbezüge. Aus einer typischen Mischung von Neid und Regulierungswut heraus droht den Chefs der Sparkassen eine Gehaltsdeckelung. Ihre Bezüge und Renten wären zu hoch und der NRW-Finanzminister ärgert sich nun mal über die Vorstandsgehälter. Man fordert schnelle Nachbesserung. Der Staat entscheidet in Deutschland bereits über die Bezüge von Vorständen – wahrhaftig echter Sozialismus. Verdient zufällig jemand mehr als der Minister, muss rücksichtslos durchgegriffen werden.

Die Aktionen der EZB sehen allmählich wie reine Verzweiflungstaten aus. Der EU-Leitzins, der bis Mitte März 2016 bei 0,05% lag, wurde auf 0,00% gesenkt. Die Geschäftsbanken erhalten also vom großen Draghi nunmehr Geld für nichts. Ihr Strafzins, den sie zahlen müssen, wenn sie überschüssiges Geld bei der EZB parken, wurde von 0,3 auf 0,4% erhöht. Damit werden sie noch stärker gezwungen, Geld nicht ruhen zu lassen, sondern es verstärkt in die Spekulation (Aktien, Derivate) zu stecken. Wehe, die Börsen kollabieren eines unschönen Tages, dann zählt es, Gold und Silber zur Seite zu haben. Die grossen Mitspieler an den Börsen leben von der Geldschwemme, die die Zentralbanken fortlaufend in die Finanzmärkte pumpen. Die entstehende künstliche Überliquidität aber braucht einen Abfluss und das sind seit Jahren die Aktien(Überteuerung heute in USA 60%) und Immobilien (Überteuerung in den westlichen Ländern 50 %). Einen Aktiencrash verhindert das Plunge Protection Team mit ca. 300 Milliarden $ in der Portokasse. Diese kursstützenden Finanzakrobaten brauchen nur regelmässig 5 oder 6 Grosskonzerne zu stützen, die zusammen wegen Ihrer schieren Grösse für etwa 70% der gesamten Marktmacht an den Börsen verantwortlich sind. Man braucht sich also nicht in der Breite zu verzetteln, sondern vermag mit einem Minimum an Einsatz ein Maximum an Effekt zu erzielen. Die Geschäfte im Finanzbereich von Banken und Grossunternehmen werden immer waghalsiger, nur um irgendwo im Finanzsektor noch 0,5% herauszukitzeln. In der Realwirtschaft ist schon lange nichts mehr zu holen, doch im Notfall werden sie von den Zentralbankern und der Politik mit Steuergeldern oder neuen Staatsschulden rausgehauen. Von dieser Art Freibrief können gewöhnliche Unternehmer des Mittelstandes nicht einmal träumen: Gleich was du tust, gleich wie hoch die Verluste auflaufen mögen, man wird dich IMMER retten, falls du zum „Club“ gehörst. Machst du Gewinne, werden diese massiv besteuert. Mega-Verluste aber trägt der Steuerzahler. Gab es je etwas Schöneres? Übrigens, das Weltwirtschaftswachstum steht derzeit auf dem niedrigsten Stand seit der letzten grossen Wirtschaftskrise. Es weigert sich seit rund 10 Jahren die dringend erforderliche Marke von plus 3% pro Jahr zu erreichen. Doch irgendwann reißt selbst der beste Finanz-Ölfilm zwischen Derivate-Kolben und Schulden-Zylinderwand... 

Die nachstehenden Schwerpunkte fassen die aktiven, wie auch die noch brachliegenden Kräfte der Russen nebst Hintergrund und Umfeld kurz zusammen. 

Russland beginnt, sich nach Kräften gegen die Umklammerung längs seiner Grenzen zu wehren. Schätzungen zufolge zielen mehr als 1500 Raketen (konventionelle Ladungen) aus dem Grenzbereich des angrenzenden Auslandes auf die zahlreichen Zentren des größten Landes der Welt. Eine der Abwehr-Methoden besteht in einer Anwendung der neuesten Form der Kriegsführung: Töte das Internet des Gegners. Natürlich gab es Vorläufer dieser Taktik: Im zweiten Weltkrieg knackten bald die Deutschen und die Engländer die Funk-Codes des Gegners und waren entsprechend gewarnt. Doch das war alles nichts im Vergleich zu den heutigen technologischen Möglichkeiten. So stach zum Beispiel eine Schlagzeile in der New York Times ins Auge: «Russische Unterseebote und Spionageschiffe umschleichen die wichtigsten Tiefseekabel. Ein möglicher Angriff würde alle globalen Kommunikationen in und aus den USA schlagartig lähmen. US-Militärs und Abwehrleute sind zutiefst darüber betroffen, dass die Russen im Falle eines bewaffneten Konflikts, oder in Zeiten hoher politischer Spannungen, einen tödlichen Schlag planen». 

Doch offiziell trägt Moskau an allem Elend des Mittelostkrieges, am Flüchtlingsstrom und damit am Terrorismus, die Schuld. Es gibt jetzt auch 2 Arten von Bomben: Russische Bomben sind schlecht, amerikanische Bomben sind gut, ja sogar sehr gut; ganz besonders, wenn sie auf Krankenhäuser fallen (wofür man sich anschliessend manchmal lahm entschuldigt). 

Dem bewegten Hosenanzug entquoll ausserdem, dass sich der Westen auch weiterhin streng an das grossartige Nicht-Agressions-Abkommen mit den Russen (vor ca. 20 Jahren geschlossen) halten wolle, und dass die Rüstungs- und NATO-Grenzen ganz unverändert geblieben seien, die man ja niemals auch nur um einen Meter gen Osten verschoben hätte. Der dortige Waffenaufbau sei zum einen vernachlässigbar, und geschähe zum anderen ja nur wegen dem unendlich aggressiven Putin und dessen teuflischen Plänen. Wie merkwürdig, dass in den letzten zwei Jahrzehnten immer neue und immer modernere amerikanische Waffen aller Arten längs der russischen Grenzen in einem Großkreis aufgebaut wurden. Die Umzingelung war bzw. ist – ganz im Gegensatz zu Abkommen – fast perfekt. Nicht die Russen sind nach Westen, sondern der Westen weiter nach Osten vorgerückt. Wie viele Länder hat Russland besetzt? Keines. Und wie viele haben die USA militärisch besetzt? 135!! Und Deutschland ist eines davon. Welcher Kontrast! Vielleicht ist Obamas öffentliche Äußerung in Rammstein vor ein paar Jahren durchaus ernst zu nehmen, als er frisch, fromm, fröhlich frei erklärte: «Deutschland ist ein besetztes Land und wird es auch bleiben». 

Jedenfalls sind die Unterseekabel die wichtigste Verbindung Washingtons zu den 135 besetzten Ländern, dem eigenen Militär vor Ort, wie auch zu den Truppen der Verbündeten. Nach „Schnipp, Schnapp“ könnten diese fernen Einrichtungen paralysiert und die Wall Street gelähmt werden. Ein CIA-Experte: „Die Glasfaserkabel auf dem Grund der Ozeane stellen das wahrscheinlich wichtigste Pipeline-Netz der Welt dar. Etwa 92% des gesamten Internet-Verkehrs läuft über diese Kabel.“ Sie sind das Rückenmark des Internets. Selbst wenn jemand einem Freund in der gleichen Straße eine E-Mail sendet, läuft diese höchstwahrscheinlich erst über ein solches Kabel. Eine Sabotage würde die Börsen und das Finanzwesen verkrüppeln, auch die Institutionen und Ketten, die indirekt an diese Netzwerke angeschlossen sind. Die Russen brauchen zwecks Abwehr niemanden nuklear ausschalten. Es genügt, wenn sie dies mit Twitter, Facebook und eben allen Internetkanälen tun, ohne einen einzigen Schuss abzufeuern. Wir würden in nur fünf Minuten um Frieden betteln. 

Alles schon dagewesen. 1914 durchschnitten die Engländer die Kabel zwischen Deutschland und den USA. Daher musste der gesamte Datenverkehr über England umgeleitet werden. Die mitlesenden Briten hatten dabei das allergrößte Vergnügen. Doch war dies nichts, nur ein Kinkerlitzchen, gegen die heutigen potentiellen Schäden, welche ein Abschneiden des Netzes verursachen würde. Börsen, Broker, Banken, Bankautomaten, Tankschiffe, Tankstellen, Supermärkte, medizinische Versorgung, Lieferketten, Logistiksysteme, Fax, Telefon, Internet, ja sogar Strom, Wasser- und Abwassersysteme, sie alle hängen direkt oder indirekt an einem grossen Netz. 

Eine emotionsfreie Analyse liefert folgendes Bild in kürzester Form: Der Westen und Deutschland leben von der Substanz und von geborgter Zeit. Weltweit herrscht Krisenstimmung vor, die durch einen Friedensvertrag und friedlichen Handel mit Russland deutlich entschärft werden könnte. Die Zahlen von den Finanzmärkten haben in vielen Bereichen absurde Höhen erreicht. Global läuft ein gigantischer Transfer von Kapital von den Fleissigen zu den Superreichen ab. Letzere glauben, durch den Besitz von viel bedrucktem Papier unendlich reich zu sein. 

Die vorstehenden Problembereiche sind nach Umfang und Art alles andere als eine vollständige Auflistung schwelender Lunten an Pulverfässern verschiedener Grösse und unbekannter Sprengkraft. Mag jeder Leser diese Liste, abhängig von Erfahrung und Beobachtungsgabe, beliebig erweitern oder verlängern. 

Last but not least, steigen Sie in physisches Gold und vor allem in das wahrscheinlich längerfristig noch viel attraktivere Silber ein, deren Einstandskosten sich derzeit als sehr günstig darstellen. Beide Metalle haben noch in keiner Situation versagt, „wenn es drauf ankam“. Im Gegensatz zu Papiergeld aller Arten sind sie keine Versprechen auf eine Gegenleistung, die am Ende immer gebrochen werden, sondern sind ihrer Natur nach in Sachen Haltbarkeit und Akzeptanz ewig und werden in allen Ländern klaglos angenommen. Wir haben also schon eine echte „Weltwährung“. Sie haben einen inneren Wert („intrinsic value“) unabhängig von der Zahlungsfähigkeit einer staatlichen oder privaten Gegenpartei, die fälschlicherweise glaubt, durch die Anhäufung von Papierwerten wirklich „reich“ zu sein. 

Noch einmal: Gold und vor allem Silber sind in der heutigen unsicheren Zeit absolute Pflicht. Viele Generationen vor uns machten diese Erfahrung des rettenden Erfolges wieder und wieder.

Geschätzte Leser, wenn Sie mehr zu dieser Thematik mit besonderer Berücksichtigung von Edelmetallen wissen wollen, vertiefen Sie sich in mein neuestes Buch „GOLD SILBER! JETZT“, erschienen im Osiris Verlag, Alte Passauer Str. 28, D-942894 Schönberg, oder Bestellung via Email: info(at)oririsbuch.de oder per Telefon: 08554 942894. Herrn Gerschitz von eben diesem Verlag, wie auch meiner Frau, ein grosses Dankeschön für die organisatorischen Hilfen. 

Mit freundlichen Grüssen,

Hans J. Bocker

© Prof. Hans-Jürgen Bocker
www.profbocker.ch

 


   

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Kalter Krieg II

Teil 1-3

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